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Potenzialstudie Medizintourismus Berlin-Brandenburg_2015

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Abschätzungen für die bisherige und zukünftige Entwicklung des Gesundheitstourismus in Berlin-Brandenburg

6.3.

6.3. Qualitätsmanagement und Qualifizierung Um einen reibungslosen Ablauf des Patientenaufenthaltes zu gewährleisten, ist eine optimale Prozessausgestaltung notwendig. Damit sich alle beteiligten Akteure an die gesetzlichen Rahmenbedingungen (z.B. Abrechnungsgrundlagen) oder an eigens für den Bereich aufgestellte Regelungen (z.B. für Transplantationen, Behandlung austherapierter Patienten) halten, bedarf es eines Terms of Conduct oder eines Zertifikates zur Überprüfung des Qualitätsmanagements. Aufgrund der heterogenen Anbieterstruktur ist entweder eine nur sehr reduzierte Qualitätsrichtlinie möglich, oder man konzipiert Qualitätsmanagement-standards für die einzelnen Bereiche. Zur Überprüfung der Einhaltung dieser Standards sollten in regelmäßigen Abständen Audits von externer Seite durchgeführt werden. Das dabei vergebene Zertifikat kann von den Teilnehmern in der Kommunikation eingesetzt werden. Es wäre sogar denkbar, Einrichtungen im Ausland als Partner eines Netzwerkes ebenfalls zu zertifizieren. Zur Unterstützung des Zertifizierungsprozesses sollten für die einzelnen Teilnehmer Schulungsmaßnahmen angeboten werden. Diese bestehen je nach Vorkenntnissen aus Basisschulungen zum Thema „Wie baue ich das Geschäftsfeld auf“ oder diversen Aufbau- und Spezialkursen (vgl. Abb. 23). Eine Basisschulung sollte folgende Themen beinhalten: • Zahlen und Fakten zum Medizintourismus • Informationen zu Ländermärkten und deren Entwicklung • Chancen und Risiken bei einem Markteintritt • Marktteilnehmer, Wettbewerb im In- und Ausland • strategische Ausrichtung und Organisationsstruktur im Klinikum • notwendige Serviceleistungen, Outsourcing von Dienstleistungen • Umgang mit Patienten, Botschaften, Patientenvermittlern • Trends und Perspektiven. Die Aufbaukurse „Abrechnung von medizinischen Behandlungen“, „Rechtliche Rahmenbedingungen“ oder „Marketing und Controlling“ könnten folgende Inhalte haben: Abrechnung • Organisationsformen eines International Office • Umgang mit Botschaften, Selbstzahlern und Dienstleistern • Serviceleistungen für ausländische Patienten • Prozessabläufe bei der Organisation medizinischer Behandlungen in einem International Office • IT-Prozess- und Schnittstellenmanagement • DRG-Grundlagen zur Abrechnung stationärer Behandlungen 68

• GOÄ-Grundlagen zur Abrechnung von Privatarztleistungen • Methoden zur Erstellung von Kostenvoranschlägen • praxisorientierte Risikokalkulation • Grundlagen zur Erstellung von Gesamtabrechnungen • Kostencontrolling und -monitoring Rechtliche Rahmenbedingungen • rechtlich verbindliche Abrechnungsgrundlagen • geltende Rechtsgrundlagen für Kliniken mit Patienten, Vermittlern und Servicedienstleistern • Rechtsstand bei Zahlungsverzug • Forderungsabtretung und Inkassorecht • Provisionsvereinbarungen und Patientenzuweisung • Fälle der aktuellen Rechtsprechung Marketing und Controlling • Wege zu einer internationalen strategischen Marketingausrichtung • Kommunikation via Web und Social Media • Werberechtliche Aspekte der Präsentation eines Krankenhauses im Internet • Qualifizierung von Anfragen, medizinische Befunde • Einblick in die Werbe- und Kommunikationspsychologie • Herausforderungen im Marketing für internationale Patienten • Internationale Vermarktung von Medizinleistungen und Serviceleistungen • (Erweiterter) Marketing-Mix-Instrumente im International Patients Management • Erstellen von Kostenvoranschlägen / Preisangeboten • International Offices als Profit-Center • Trends Spezialisierungsseminare sollten für die wichtigsten Zielgruppen angeboten werden. Inhalte der Seminare zur Vorbereitung auf die Patienten aus dem arabischen Raum sowie dem russisch-sprachigen Raum wären dann: • Beschreibung der Zielgruppe • Defizite in den Gesundheitssystemen der Zielländer • Gründe für die Behandlung in Deutschland 69

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