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Potenzialstudie Medizintourismus Berlin-Brandenburg_2015

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Abschätzungen für die bisherige und zukünftige Entwicklung des Gesundheitstourismus in Berlin-Brandenburg

Internationale Station

Internationale Station • Angaben zum internationalem Patientenmanagement/International Office Anschrift Ansprechpartner mit Sprachkenntnissen Telefon/Fax/ICQ Mailadresse des Ansprechpartners Internationale Webseite • Gütesiegel/Zertifizierungen, insbesondere JCI-Akkreditierung, ISO 9001, TÜV-Siegel, zertifiziertes medizinisches Zentrum, EFQM. Für MVZ und Praxen müssen die Angaben entsprechend angepasst werden. Hinzu kommen allgemeine Informationen zur Stadt, zum Klima, zu touristischen Sehenswürdigkeiten, Möglichkeiten zur Religionsausübung, Einkaufsmöglichkeiten, der Mehrwertsteuerrückerstattung, zur Währung, zu Flughäfen und Airlines, Botschaften/Konsulaten sowie zur Visaerteilung. Wichtig sind zudem Angaben zu Übernachtungsmöglichkeiten in Kliniknähe. Hierbei sollten Kooperationspartner benannt werden, die sich entsprechend auf die Wünsche der internationalen Gäste eingestellt haben. Neben den üblichen Angaben zu Zimmergröße, Ausstattung, Preis etc. sollten Extras wie Kochgelegenheiten auf dem Zimmer oder spezielle Badezeiten für Frauen explizit herausgehoben werden. Ebenso enthalten sein müssen zuverlässige Dienstleister wie Übersetzungsbüros, Patientenbetreuer oder Chauffeur-services. Bei der Gestaltung eines solchen Leistungskataloges sollte nach Zielmärkten differenziert werden. Umfang, Inhalt, Farbgebung, Bildmaterial sowie eventuell eingesetzte Testimonials müssen den kulturellen Anforderungen der Zielmärkte entsprechen. 20

3. Darstellung der wichtigsten Dienstleistungen bei der Behandlung internationaler Patienten 3.1. Schematische Darstellung des Dienstleistungsnetzes "Internationale Patienten" mit den relevanten Angeboten aus Medizin und Tourismus Der Behandlungsaufenthalt eines internationalen Patienten verläuft nicht nur an einem Ort, der Klinik, sondern schließt auch vor- und nachgelagerte Facharztkonsultationen oder Rehabilitationsmaßnahmen ein. Hinzu kommen An- und Abreise, Transporte, Übernachtungen außerhalb der medizinischen Einrichtungen, Einkäufe und touristische Aktivitäten. Wie stark die Bedeutung von Handel und Tourismus für den einzelnen Medizintouristen ist, hängt davon ab, wie lange der Aufenthalt ist und ob Begleitpersonen mitreisen. Je nach Herkunftsland der Medizintouristen ist dies sehr unterschiedlich. Europäische Patienten reisen laut Experteninterviews beispielsweise in der Regel mit nur einer Begleitperson, arabische Patienten dagegen mit zwei oder mehr Personen. Auch bei der Dauer der Medizinreise gibt es Unterschiede zwischen EU- und Nicht-EU-Patienten, da Nicht-EU-Patienten, z.B. aus den Golfstaaten und der GUS, den Aufenthalt in der Regel mit einem Genesungsurlaub verbinden. Zudem dauert aufgrund der teilweise höheren Komplexität der Erkrankung auch der durchschnittliche Klinikaufenthalt länger. Während die europäischen Patienten nur wenige Tage bleiben, zieht sich der Aufenthalt von Patienten aus der Golfregion oft über Wochen und Monate hin. Die Gründe hierfür liegen zum Einen im Prozessablauf der Behandlung, denn zwischen einzelnen Facharztbesuchen liegen unter Umständen Wartezeiten, zum Anderen planen die Patienten gerade in den Sommermonaten von vorn herein einen längeren Aufenthalt, um dem heißen Klima im Heimatland zu entfliehen. Ein Medizintourist ist neben der reinen medizinischen Behandlung auf weitere Akteure während seines Aufenthaltes angewiesen (vgl. Abb. 4). Wer diese Akteure auswählt, hängt davon ab, ob der Patient Selbstzahler ist oder ob die Behandlungskosten von einem institutionellen Kostenträger, wie einer Botschaft oder einer Versicherung, übernommen werden. In der Planungsphase erfolgen die Auswahl der Klinik, die Reiseplanung und die Buchungen von Flügen und Unterkunft. Für die Unterbringung stehen Hotels, Pensionen, Hotelstationen in den Kliniken oder private Unterkünfte zur Verfügung. Insbesondere die gehobene Kettenhotellerie sollte enger Partner der Kliniken sein, da sie außerhalb der stationären Aufnahmen bevorzugte Unterkunft für Patienten ist und zudem auch die Begleitpersonen beherbergt. Des Weiteren sorgen sie auch für die gastronomische Versorgung der Übernachtungsgäste. Die Befragung der Berliner und Brandenburger Kliniken ergab, dass bisher nur ein Drittel der medizinischen Einrichtungen bereits mit der Hotellerie kooperiert. 21

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