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Masterplan Industriestadt Berlin 2010 – 2020

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Umsetzungsbericht 2012: Ausgewählte Ergebnisse

Aktionsfeld Innovationen

Aktionsfeld Innovationen Die Instrumente im Technologietransfer werden gebündelt und erweitert. Neue Instrumente werden entwickelt und eingesetzt. Die Rahmenbedingungen für den Technologietransfer werden verbessert. D3 Kooperationsservice für Innovationen Offenheit gegenüber Neuerungen entscheidet maßgeblich darüber, ob die Industrie wettbewerbsfähig bleibt. Das ist nicht allein eine Frage der finanziellen Mittel, sondern auch der Vernetzung. Hier setzt der Masterplan Industriestadt Berlin an und fördert die vertiefte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen auf der einen und Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten auf der anderen Seite. Zu Fragen des Austausches von Ideen und Know-how sowie zur Anbahnung und Durchführung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsprojekte ist die TSB Innovations agentur Berlin die zentrale Anlaufstelle. Mit dem Service für Wissens- und Technologietransfer (WTT) unterstützt sie dabei vorrangig die Industriebranchen Elektrotechnik und Elektronik, Maschinen- und Anlagenbau sowie Chemie und Werkstoffe. 2011 organisierte die TSB für diese Zielgruppen neun WTT-Veranstaltungen zum Wissens- und Technologietransfer mit insgesamt 714 Teilnehmern. Der WTT-Service trug auch mit über 175 ergänzenden Betreuungsleistungen zum Beispiel zu konzeptionellen, strategischen und finanzierungsseitigen Fragen zur Vorbereitung von Kooperationsvorhaben bei. In diesem Zusammenhang entwickelten sich ca. 60 Transferaktivitäten, darunter 40 Projektskizzen für Forschungs- und Entwicklungs vorhaben mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Als zusätzlicher Service erfolgte Anfang 2012 auch der Start des Projekts i2m ideas to market, mit dem die Förderung des Technologietransfers länderübergreifend im Rahmen der gemeinsamen Inno vationsstrategie Berlin Brandenburg (InnoBB) auf der Grundlage des erfolgreichen Instruments „TOP 50“ aus dem Bereich Bio- / Lebenswissenschaften auch auf andere Branchen ausgeweitet werden kann. Der i2m-Service richtet sich an Wissenschaftler beider Länder, die Interesse an der kommerziellen Nutzung ihrer innovativen Entwicklungen, Projektideen oder einer Unternehmens gründung haben, denen jedoch noch Entwicklungsschritte oder Partner zur wirtschaftlichen Verwertung fehlen. E2 Hochschulen Quelle von Innovationen Die exzellente Hochschul- und Forschungslandschaft ist ein entscheidender Standortvorteil Berlins. Sie bietet nicht nur ein unerschöpfliches Reservoir für den Wissens- und Technologietransfer. Hier liegt zugleich das größte Potenzial für die Gewinnung akademischer Nachwuchskräfte. Dabei sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen in der größer werdenden Konkurrenz auf besondere Maßnahmen angewiesen. Empfehlenswert ist die rechtzeitige Kontaktaufnahme schon während des Studiums. In Gemeinschaftsprojekten mit Hochschulen können deshalb Studierende zu echten Boten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft werden und schon im Vorfeld einer möglichen Anstellung Innovationen ermöglichen. 8

Dazu ist im Rahmen des Projektes eine Reihe von Bausteinen entwickelt worden, zum Beispiel ein „Praktikantenkompass“ der IHK mit einer Übersicht über bestehende Stellen, die Praktika für Studierende vermitteln. Darüber hinaus fördert die IBB mit nun weiter verbesserten Konditionen die Anstellung junger Absol venten akademischer Studiengänge als Innovationsassistenten im Rahmen technologie intensiver Investitionen in Neugründungen oder in KMU, die expandieren wollen. „Mit der Education Corner haben wir einen weiteren Meilenstein für den Wissens­ und Technologietransfer geschaffen. Durch das neue Tool können wir noch schneller und gezielter Zugang zu Experten, Gründern und Wissensträgern vermitteln und darüber hinaus Synergien zwischen Gründern und Unternehmen noch effizienter gestalten.“ Martin Mahn, Geschäftsführer, Humboldt Innovation GmbH E3 Gründergeist wecken Berlin ist Gründerhauptstadt und unterstützt insbesondere das „Ausgründen“ bzw. den „Spin-off“ seit Langem mit Gründerzentren. Auch sind Gründungsberatungen zu einem selbstverständlichen Service von Hochschulen und Universitäten geworden. Dennoch ergab eine von der „Humboldt Innovation“ (HI) gemeinsam mit der IHK erstellte Bestandsaufnahme, dass die Möglichkeiten einer konsequenten Ausgründungsförderung nicht voll ausgeschöpft werden. Der wissenschaftlichtechnische Transfer sollte stärker in den Universitäten und Hochschulen verankert und die Herausbildung unternehmerischer Kompetenz Bestandteil der Lehre werden. Ausgründungsförderung verlangt zudem nach einem festen finanziellen Rahmen, der kontinuierliche Arbeit ermöglicht. Als neues Bindeglied zwischen der Stadt und ihren Hochschulen geht die HI mit gutem Beispiel voran. Selbst ein Spin-off der Humboldt-Universität zu Berlin, hat sie erfolgreich bereits über 40 Ausgründungen betreut, darunter zahlreiche internationale Koproduktionen. Auf dem Campus Adlershof, dem größten Technologiepark Europas, eröffnete die HI Anfang 2011 einen eigenen Präinkubator, die SPIN-OFF-ZONE. Die „Education Corner“, ein Portal mit zahlreichen Tutorials, Videos und Lehrbeispielen, ging im September 2011 online und ist heute wesentlicher Teil der Anfang 2012 gegründeten Spin-Off SCHOOL, unter deren Dach sich alle Aus- und Weiterbildungsangebote der HI finden. Die SPIN-OFF ZONE am Berliner Campus Adlershof: Das Gründerhaus bietet Räume in einem kreativen Umfeld, in dem innovative Ideen in erfolgreiche Geschäftskonzepte weiterentwickelt werden. 9

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