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Masterplan Industriestadt Berlin 2010 – 2020

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Umsetzungsbericht 2012: Ausgewählte Ergebnisse

Aktionsfeld

Aktionsfeld Rahmenbedingungen Verwaltung und Servicepartner werden noch bessere Dienstleister. Industrieflächen werden bedarfsgerechter und transparenter zur Verfügung gestellt. Die Informationsbasis für Unternehmen wird ausgebaut. „Für die Entwicklung eines wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandortes müssen Verwaltung und Unternehmen gut zu sam menarbeiten. Das ‚Kurz praktikum in der Berliner Industrie‘ bietet die Gelegenheit, die jeweiligen Arbeitsweisen und Hand lungsanfor derungen kennenzulernen und sich dazu auszutauschen. So verbessert sich das gegenseitige Verständnis, eine gute Voraussetzung für die künftige Zusammenarbeit.“ Ingo Bengs, Geschäftsführer, Alois Dallmayr Kaffee Berlin GmbH & Co. KG A3 B1 Die Stadt, Partner der Wirtschaft Eine Verwaltung der kurzen Wege, die wirtschaftliche Initiativen unterstützt, ist eine der Voraussetzungen auf dem Weg zur Industriestadt der Zukunft. Ein Ziel des Masterplan Industriestadt Berlin ist daher, die Verwaltung stärker für die Belange der Industrie zu sensibilisieren und Industriepolitik als Querschnittsaufgabe zu etablieren. Dazu wurden drei Projekte vereinbart. Während die ersten beiden auf eine verbesserte Kommunikation und Vernetzung zwischen Verwaltung, Servicepartnern und Industrie abstellen, nimmt das Projekt A 3 die Aus- und Weiterbildung in den Blick. Der Aspekt der Dienstleistungs- und Wirtschaftsorientierung wird sowohl bei der Gewinnung von Personal als auch in den Ausbildungsgängen und in der Fortbildung verstärkt auch durch eine stärkere Koope ration von Verwaltung, Wirtschaftsinstitutionen und Unternehmen. Kurzpraktikum in der Berliner Industrie Flankierend dazu haben wir im Netzwerk Industriepolitik ein Pilotprojekt vereinbart, das ganz einfach ist: Die Verwaltung geht direkt in die Unternehmen, erlebt vor Ort die Arbeit der Industrie. Bis zum Herbst 2012 werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsverwaltung in Berliner Industrie unternehmen hospitieren. Sie erhalten Einblick, wie die Wirtschaft funktioniert, und lernen, die Arbeit der Verwaltung aus umgekehrter Perspektive wahrzunehmen. Gleichzeitig sollen sie die Unternehmen für Verwaltungsaufgaben sensibilisieren und die vermittelnde Rolle der Wirtschaftsverwaltung herausstellen. Tegel: Labor für die „Stadt der Zukunft“ Der innerstädtische Flughafen Berlin-Tegel wird mit Inbetriebnahme des zukünftigen Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) in Schönefeld geschlossen. Auf ca. 210 ha der insgesamt 460 ha großen Fläche wird ein Forschungs- und Gewerbepark entstehen, der in der Verbindung von Industrie und Wissenschaftseinrichtungen aus den Bereichen urbaner Technologien zu einem Leuchtturmprojekt für Berlin entwickelt werden soll. Seit September 2011 unterstützt die Tegel Projekt GmbH die Stadt professionell bei der Entwicklung des Standorts. Der Berliner Senat hat im Juni 2011 ein Marketingkonzept beschlossen. Auf dieser Grundlage kann eine gezielte Akquisition von Unternehmen und Forschungseinrichtungen beginnen. Ein strategischer räumlicher Masterplan entsteht im Sommer 2012, er wird Grundlage für die verbindliche Bauleitplanung (als Voraussetzung für Investitionsvorhaben) sein und den Zukunftsort mit einer Mischung aus Universitätscampus und innovativen Firmen auch aus der rechtlichen Perspektive vorbereiten. 6

Für den „Forschungs- und Industriepark Zukunftstechnologien“ konnte als erste Wissenschaftseinrichtung die Beuth-Hochschule für Technik Berlin mit den passend zur Leitidee des Standortprofils „Urban Technologies“ ausgerichteten Studiengängen gewonnen werden. Die Auswahl von Studiengängen der Beuth Hochschule für Technik Berlin mit der Schwerpunktsetzung „Urban Technologies“ soll eine Ergänzung in Partnern der Wirtschaft finden. Die Kooperation zwischen Wirtschaft sowie Forschungs- und Bildungspartnern eröffnet Chancen für Synergien und kann dazu beitragen, dass qualifizierte Arbeitsplätze entstehen und Einnahmen für das Land Berlin generiert werden. C1 Finanzierungen fehlen nicht Neugründungen und Investitionen sind im verarbeitenden Gewerbe besonders kapitalintensiv. Für den Ausbau der industriellen Basis sind daher gute Finanzierungsbedingungen eine wesentliche Voraus setzung. Ansatz des Masterplanprojektes ist es, den tatsächlichen Bedarf an Fremdfinanzierung und Beratung vor allem unter Industrieunternehmen und Gründern zu ermitteln, um auf dieser Grundlage das Angebot weiter zu optimieren. Umfragen von IBB und Creditreform, die nun kontinuierlich fortgeführt werden, ergaben, dass die Berliner KMU bei Investitionen überwiegend auf eigene Finanzmittel zurückgreifen. Lediglich die Hälfte der Befragten gab an, dass Kredite und andere Formen der Fremdfinanzierung für ihre Unternehmensentwicklung von Bedeutung sind. Die aktuellen Finanzierungsbedingungen werden von deutlich mehr Unternehmen als im Vorjahr als gut oder sehr gut bezeichnet. Optimierungs bedarf wird vor allem bei der Information über bestehende Angebote gesehen. Berlin will bis zum Jahr 2020 bis zu 100.000 Elektrofahrzeuge auf die Straße bringen. Mit der Inbetriebnahme des zukünftigen Flughafens Berlin Brandenburg wird Tegel als geeigneter Standort bereitstehen, um sich in der Entwicklung dieser und anderer Technologien an die Spitze zu setzen. Um Vorbehalte gegenüber Fremdfinanzierungen abzubauen und die bestehenden Angebote transparenter darzustellen, hat die IBB ihr Internetangebot um einen „Förderfinder“ und Produktblätter für alle Förderprogramme erweitert. Zudem hat die IBB ihre Leistungen gezielter auf den Bedarf abgestimmt. Mit dem Mezzanine Fonds aus „Berlin Kapital“ und dem neuen „Berlin Kredit Innovativ“ bei der IBB können demnächst die Kapitalseite der Berliner KMU weiter gestärkt sowie Investitionen in Berliner Firmen durch Haftungsübernahmen ermöglicht werden. Damit werden die Ziele des Masterplan Industrie schrittweise umgesetzt. Für den Herbst 2012 sind gerade zum Bereich Beteiligungen gemeinsame Veranstaltungen mit dem Bundesverband der Kapitalbeteiligungs gesellschaften BVK geplant. 7

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