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Leichtbau in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

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Branchenstruktur- und Standortanalyse für den Bereich Leichtbau in Berlin und Brandenburg

Potenzialanalyse

Potenzialanalyse Leichtbau wird eher mit einem durchschnittlichen Absatzpotenzial eingeschätzt. Dies kann mit der hohen Anzahl an Unternehmen in dieser Branche und der damit starken Konkurrenzsituation zusammenhängen. b. Charakterisierung der Forschungslandschaft in der Region Berlin Hochschulen Eine Übersicht mit 24 namhaften und internationalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Leichtbaubezug in der Region Berlin-Brandenburg ist in Abb. 10 dargestellt. Die Informationen wurden auf den jeweiligen Seiten der Forschungsinstitutionen sowie auf Übersichtsseiten zu Hochschulen in der Hautstadtregion recherchiert. Im Rahmen der Recherche wurden 33 Arbeitsgruppen und Institute an Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit ausgeprägtem Leichtbaubezug identifiziert. Bei den dort verorteten Technologiefeldern dominieren Modellierung und Simulation, gefolgt von Design und Auslegung. Bei den Materialien sind biogene Werkstoffe prominent vertreten, was unter anderem an der Bündelung von Kompetenzen im Bereich „Holz“ liegt. Metalle, Kunststoffe und Verbundmaterialien bilden weitere Materialschwerpunkte in der Forschung (vgl. Abb. 11). Brandenburg Hochschulen 1 5 1 2 6 2 3 7 3 4 4 4 Forschungseinrichtungen 8 9 2 9 11 3 17 6 8 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 18 7 14 5 5 6 7 10 11 1 Forschungseinrichtungen 12 13 8 14 15 Quelle: Eigene Recherche im Rahmen der 9 Branchenstruktur- & Standortanalyse Abb. 10: Ausgewählte Leichtbau Forschungsakteure in der Hauptstadtregion, Quelle: eigene Recherche 15

Potenzialanalyse Leichtbau Aufgliederung nach Technologiefeld | n = 33 Modellierung & Simulation 24 Design & Auslegung 19 Mess-, Test- & Prüftechnik 13 Funktionsintegra tion 9 Anla genba u & Fertigungsoptimierung 8 Verwertungstechnologien 3 Additive Fertigungsverfahren 2 Weitere Fertigungsverfahren (Umformen, Beschichten (O berflä chentechnik)) 1 Abb. 11: Technologie- und materialspezifische Schwerpunkte der regionalen Forschung. Quelle: eigene Recherche von Instituten an Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit ausgeprägtem Leichtbaubezug, Mehrfachnennungen möglich Überblicksartig wurde ebenfalls eine Recherche nach dem Publikationsindex (h-index) erstellt; diese erfolgte über die Datenbank Scopus. Der h-Index ist eine Kennzahl für die weltweite Wahrnehmung der wissenschaftlichen Publikationen in Fachkreisen, basierend auf bibliometrischen Analysen. Bei der Bewertung des h-Index wurde zugrunde gelegt, dass ein Indexwert von 60 und höher eine Persönlichkeit von einzigartigem wissenschaftlichen Renommee auszeichnet. Ein Indexwert von 40 charakterisiert bereits eine Persönlichkeit von großer wissenschaftlicher Exzellenz, wie sie nur an herausragenden Einrichtungen zu finden ist; ein Indexwert von 20 steht für einen sehr erfolgreichen Wissenschaftler. Im Kontext „Leichtbau/ Materialforschung“ wurden in der Hauptstadtregion an der Technischen Universität Berlin, der Humboldt-Universität, der Universität Potsdam und dem Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik insgesamt drei Wissenschaftler mit einem h-Index von > 60 und weitere drei Wissenschaftler mit einem h-Index von > 40 identifiziert. Dies belegt nochmals die Exzellenz der Wissenschaftslandschaft in der Hauptstadtregion. Darüber hinaus wurde die Attraktivität der Hauptstadtregion hinsichtlich der Bildungsangebote beurteilt. Hierzu wurden die Zahlen von Absolventen der MINT-Studiengänge der Jahre 2016 bis 2019 herangezogen (Abb. 12). Wird der Fokus auf die Schwankungen im Zeitvergleich gelegt, sind die Zahlen der Abschlüsse an Universitäten und Hochschulen in Berlin und Brandenburg am stabilsten. Dies bestätigt den guten Ruf der Hochschuleinrichtungen über einen langfristigen Zeitraum. Prozentuale Entwicklungen der Studierendenzahlen 10 % 5 % 0 % 2016 2017 2018 2019 -5 % -10 % -15 % -20 % Jahre BW Bayern Berlin Brandenburg NRW Sachsen Abb. 12: Absolventen in den MINT-Studiengängen, Quelle: Statista, eigene Darstellung 16

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