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Lasertechnik in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

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Informationen zu Schwerpunkten und Stärken im Bereich der Lasertechnik, inkl. Übersicht der Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen

Montage von Laserstacks

Montage von Laserstacks am Ferdinand-Braun-Institut Laseroptisches Volumenstrommessgerät an der PTB Unternehmen adloptica A·P·E Angewandte Physik & Elektronik art photonics BAUER + MÜCK Berliner Glas Brilliance Fab Berlin Canlas Laser Processing CLS Clinical Laserthermia Systems Compact Laser Solutions CryLaS CRYSTAL DoroTEK eagleyard Photonics FCC FibreCableConnect Finisar FISBA Photonics F&K Physiktechnik HOLOEYE Photonics II-VI DIRECTPHOTONICS II-VI HIGHYAG itec Automation & Laser JENOPTIK Diode Lab KOMLAS Optische Komponenten und Lasersysteme Laser Electronics Laser-Mikrotechnologie Dr. Kieburg Limmer Laser LINLINE LTB Lasertechnik Berlin Lumics Newport Spectra-Physics OECA Opto- Elektronische Componenten und Applikations Gesellschaft Optikexpertisen Dr. Volker Raab OsTech Photon Laser Manufacturing Photon Laser Engineering PhotonTec Berlin Die Lasertechnik gehört aufgrund ihres breiten Anwendungsspektrums in Wissenschaft und Wirtschaft zu den wichtigsten Handlungsfeldern im Cluster Optik und Photonik der Hauptstadtregion. Insgesamt sind über 60 Unternehmen auf dem Gebiet tätig. 12 davon stellen selbst Laser her, die übrigen Firmen sind in vor- oder nachgelagerten Stufen der Wertschöpfungskette aktiv, mehrheitlich Zulieferer von Komponenten oder Systementwickler. Viele Unternehmen profitieren von diesem geballten Know-how. Heute gibt es kaum einen Indu striezweig, für den die Lasertechnik nicht als enabling technology eine Rolle spielen würde. Die Einsatzgebiete erstrecken sich neben der Materialbearbeitung insbesondere auf Sen sorik, Bio-, Medizinund Umwelttechnologie, Informations- und Kommunikationstechnik, Beleuchtungs- und Displaytechnik sowie Weltraumanwendungen und Sicherheit. Lange Tradition Die starke Stellung der Lasertechnik in der Hauptstadtregion hat eine lange Tradition. Die Idee für den Laser stammt aus Berlin. 1916 postulierte Albert Einstein hier mit seinem Aufsatz „Zur Quantentheorie der Strah- »Der vielverwendete Begriff „Industrie 4.0“ ist für uns mehr als nur ein Trend und tolle Ideen. Hier in Berlin entwickeln und produzieren wir gemeinsam mit unseren Partnern aus der Hauptstadtregion schon heute intelligente und vernetzte Fertigungssysteme im Bereich der Laser- und Lichtbogenverfahren, mit denen wir unsere weltweiten Kunden immer wieder aufs Neue begeistern.« Igor Haschke Scansonic Group »Diodenlaser sind eine Schlüsselkomponente für die Photonik. Mit ihren neuartigen, leistungsfähigen High-Tech-Produkten in höchster Qualität setzen Berliner Firmen und Institute hier international Maßstäbe.« Prof. Dr. Günther Tränkle Direktor des Ferdinand-Braun-Instituts, Berlin lung“ die Theorie der Absorption und stimulierten Emission von Lichtquanten. Auch der experimentelle Nachweis erfolgte in Berlin. 1928 gelang Rudolph Ladenburg und Hans Kopfermann an Linien des elektrisch angeregten Neons die erste einwandfrei Beobachtung der nega tiven Dispersion (Verstärkung von Licht) und damit der experimentelle Nachweis der von Einstein vorhergesagten stimulierten Emission. 1961/62 wurden schließlich an der TU Berlin die ersten deutschen Laser gebaut. Spitzenforschung Die Forschungseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg sind inter national führend. Das Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie konzentriert sein Forschungsprogramm auf neue Quellen für ultrakurze und ultraintensive Lichtimpulse, Pulsformung, Pulscharakterisierung und Messtechniken für ultraschnelle Prozesse in einem breiten Spektralgebiet vom mittleren Infrarot bis hin in den Röntgenbereich. Darüber hinaus untersucht es ultraschnelle, nichtlineare Phänomene in Atomen, Molekülen, Clustern und Plasmen sowie an Oberflächen und in Festkörpern. Das Ferdinand- Braun- Institut forscht an neuartigen Diodenlasern und UV-Leuchtdioden auf der Basis

Starke wissenschaftliche Basis Hohe Anzahl spezialisierter, kleiner und mittlerer Unternehmen mit breit gefächertem Know-how Intensive Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft F&E-Schwerpunkte: Strahlquellen, Strahlführungssysteme, schnelle Ablenksysteme und Bearbeitungsköpfe für Materialbearbeitung, additive Laserfertigung, Bearbeitung von transparenten Werkstoffen, Hochleistungsdirektdiodenlaser, Laserdioden für die optische Kommunikation, wellenlängenstabile Pumplaserdioden, Pumplichtquellen im Infrarotbereich, Strahlquellen für die faseroptische Sensorik und Spektroskopie Attraktiver Standort für gut ausgebildete Fachkräfte Diodenlaserbarren der JENOPTIK Diode Lab GmbH Sehr gute Fördermöglichkeiten der III/V- Halbleitertechnologie. Es deckt dabei die volle Wertschöpfungskette und ein breites Wellenlängenspektrum vom infraroten bis in den ultra violetten Spektralbereich ab. Im Vordergrund stehen die Steigerung von Brillanz, Effizienz und Zuverlässigkeit von Hochleistungsdiodenlasern. Die Anwendungsfelder reichen vom Pumpen von Festkörperlasern und der direkten Materialbearbeitung bis hin zur Display-Technologie und zur optischen Kommunikation. Das Institut für Festkörperphysik der TU Berlin beschäftigt sich unter anderem mit der Epitaxie von Halbleiterhetero- und Nanostrukturen, neuen Materialien wie Kohlenstoff-Nanoröhren und Graphen, sowie der Entwicklung von Laserdioden, UV- LEDs und Einzelphotonemitter. Das Verbundprojekt iLaP (Intelligente Laserund Lichtbogensysteme mit integriertem Prozesswissen und intuitiver Bedienung) arbeitet daran, das Konzept „Industrie 4.0“ für die Materialbearbeitung in praktische Anwendungen umzusetzen. Entwickelt werden Systeme, die durch Vernetzung in der Lage sein werden, umfangreiche Prozessdaten zu sammeln, diese auszuwerten auf dieser Basis teilautonome Entscheidungen zu treffen. So soll für Spanntechnik, additive Fertigung und das »Die Hauptstadtregion hat eine über 50jährige Tradition in der Lasertechnik. Die enge Zusammenarbeit zwischen den zahlreichen Forschungseinrichtungen, innovativen Unternehmen und Anwendern in Industrie, Medizin, Verkehr oder Kommunikation hat mit dem Laserverbund Berlin-Brandenburg e.V. eine feste Institution, die seit über 20 Jahren am Standort aktiv ist.« Prof. Dr. Eberhard Stens Handlungsfeldsprecher Lasertechnik »Dank der Förderung durch das Land Brandenburg konnten wir am Standort Stahnsdorf wichtige Investitionsprojekte durchführen. Die Wirtschaftsförderung Brandenburg hat uns bei der Beantragung tatkräftig und unbürokratisch unterstützt.« Jürgen Niederhofer General Manager Newport Spectra-Physics GmbH Laserschweißen eine Flexibilisierung der Produktion erreicht werden. Beteiligt sind fünf Unternehmen und zwei wissenschaftliche Einrichtungen. Vernetzung Die starke Vernetzung ermöglicht die Realisierung von innovativen Produkten auf allen Stufen der Wertschöpfungskette. Verschiedene Netzwerke schaffen hierfür eine geeignete Plattform. Optec-Berlin-Brandenburg (Op- TecBB) ist das Kompetenznetz für Optische Technologien und Mikrosystemtechnik in den Ländern Berlin und Brandenburg. Der Verein mit etwa 110 institutionellen Mitgliedern ist gemeinsam mit Berlin Partner und der Wirtschaftsförderung Brandenburg verantwortlich für das Clustermanagement. Ziel des gemeinnützigen Laserverbundes Berlin-Brandenburg ist die Förderung der Verbreitung der Lasertechnologie. Er unterstützt hierzu die Zusammenarbeit von Praktikern und Wissenschaftlern auf den Gebieten Laserforschung, -entwicklung und -anwendung. Er bietet zudem Seminare, Workshops und Foren zum Erfahrungsaustausch, Beratungen zur Laseranwendung sowie Zugang zu Unternehmen im Bereich der Lasertechnik. PicoQuant PT Photonic Tools Schleicher Electronic Berlin Scansonic Scopis SECOPTA SLT Sensor- und Lasertechnik Smart Laser Systems TRUMPF Laser- und Systemtechnik W.O.M. World of Medicine Bildung und Forschung BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) Fraunhofer HHI Fraunhofer IPK Fraunhofer IZM Humboldt-Universität Institut für angewandte Photonik Max-Born-Institut Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) TH Brandenburg TH Wildau TU Berlin Universität Potsdam Verbände/Netzwerke iLaP Laserverbund Berlin-Brandenburg INAM Innovation Network for Advanced Materials OpTecBB

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