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Länderübergreifender Gesundheitsbericht Berlin-Brandenburg 2015

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56 Gesundheitsbericht Berlin-Brandenburg 2015 – Arbeitsunfähigkeit in den Regionen

57 5. Arbeitsunfähigkeit in den Regionen Abbildung 31: Krankenstand in den Bezirken von Berlin Berlin gesamt: Krankenstand 2012: 4,6% Krankenstand 2013: 4,7% Quelle: IGES nach Daten der AOK Nordost, Mitgliedskassen BKK Dachverband, DAK-Gesundheit, IKK Brandenburg und Berlin, Knappschaft, TK 5.1 Arbeitsunfähigkeit in den Bezirken in Berlin In diesem Abschnitt wird das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den zwölf Stadtbezirken von Berlin dargestellt. Auf der Karte in Abbildung 31 ist farblich markiert, welche Bezirke einen besonders hohen Krankenstand haben (dunkle Färbung) und wo in Berlin vergleichsweise niedrige Krankenstände zu verzeichnen sind (helle Färbung). Den höchsten Krankenstand 2013 mit 5,8 Prozent hatten die Bezirke Spandau und Reinickendorf. Im Jahr 2012 belegten diese beiden Bezirke ebenfalls Platz eins mit einem Krankenstand von 5,4 Prozent. Spandau lag dabei in 2013 mit 2.121,5 Fehltagen je 100 Versichertenjahre noch etwas weiter vor Reinickendorf, wo 2.119,2 Fehltage verzeichnet wurden. Im Jahr 2012 war es genau anders herum: In Reinickendorf wurden 1.982,4 Fehltage verzeichnet und in Spandau 1.956,5 Fehltage je 100 Versichertenjahre (vgl. Tabelle 10). In 2013 und 2012 folgt an dritter Stelle der Bezirk Marzahn- Hellersdorf mit einem Krankenstand von 5,6 Prozent in 2013 und 4,9 Prozent in 2012. Hinsichtlich der durchschnittlichen Falldauer liegt Marzahn-Hellersdorf mit Reinickendorf an erster Stelle. Ein AU-Fall in diesen Bezirken dauerte im Durchschnitt 14,1 Tage. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg folgt mit einem Krankenstand von 5,4 Prozent (5,0 in 2012) auf Platz vier, Lichtenberg auf Platz fünf (2013 5,1 Prozent; 2012 4,7 Prozent Krankenstand). Danach folgen die Bezirke Treptow-Köpenick, Neukölln, Pankow und Steglitz-Zehlendorf mit Krankenständen von rund fünf Prozent in 2013.

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