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Jahresbericht 2017

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Berliner Agentur für

Berliner Agentur für Elektromobilität eMO Die Hauptstadtregion – Internationales Vorbild für intelligente Mobilität Berliner Agentur für Elektromobilität eMO Die Vernetzung und Digitalisierung von Fahrzeugen ist in vollem Gange – und Berlin ist mittendrin. Intelligente Mobilität ist nicht nur elektrisch, sondern auch geteilt, vernetzt, automatisiert und nachhaltig. Lösungen, die das möglich machen, werden in Berlin sowohl von jungen, kleinen und agilen, aber auch etablierten und großen Unternehmen entwickelt. Viele dieser innovativen Mobilitätslösungen werden in Berlin im Realbetrieb auf digitalen Testfeldern erprobt. Denn als wachsende Stadt, mit einer steigenden Zahl an Einwohnern und Fahrzeugen, stellt sich in Berlin zunehmend die Frage, wie Verkehr und individuelle Mobilität effizient, nutzerfreundlich und intelligent organisiert werden können. Die eMO unterstützt den dafür notwendigen Mobilitätswandel nicht nur durch die Förderung innovativer Technologien, sondern treibt die intelligente Vernetzung emissionsarmer Mobilitätslösungen voran. Gleichzeitig gilt es, die Akzeptanz für diese neuen Formen der Mobilität in der Öffentlichkeit zu erhöhen und alle auf dem Weg in die Zukunft mitzunehmen. Testfelder für automatisiertes und vernetztes Fahren Dafür muss intelligente Mobilität in Reallaboren und Testfeldern getestet werden. Mit zahlreichen Pilotprojekten ist Berlin damit ganz vorne dabei, beispielsweise mit Projekten, die von der Bundesregierung gefördert werden, wie SAFARI in Berlin-Reinickendorf oder DIGINET-PS zwischen Ernst-Reuter-Platz und Brandenburger Tor. So entstehen Testfelder für das Fahren der Zukunft – automatisiert und vernetzt. Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollen die Möglichkeit bekommen, neuartige Technologien unter realen Bedingungen zu testen. Doch nicht nur die Wirtschaft profitiert von dem Projekt. Auch die Berliner sollen mit der Thematik des automatisierten Fahrens in Berührung kommen, dadurch mögliche Vorurteile abbauen und seine Chancen kennenlernen. Denn das Forschungsprojekt soll zur Schonung der Umwelt sowie zu einem verbesserten Verkehrsfluss und mehr Sicherheit auf den Straßen beitragen. Neue Mobilität Berlin Das Projekt Neue Mobilität Berlin (NMB) bietet Anwohnern in den Modellvierteln Mierendorff-INSEL und Klausenerplatz-Kiez Mobilitätsalternativen zum privaten Pkw. Dabei wird niemand gezwungen, sein Auto abzuschaffen. Vielmehr werden den Kiezbewohnern durch das Angebot von neuen Mobilitätsformen wie Carsharing und der lückenlosen Vernetzung von Verkehrsmitteln neue Formen der Mobilität schmackhaft gemacht. Die dadurch freiwerdende Parkfläche wird genutzt, um die Lebensqualität in den Wohngebieten zu erhöhen, indem Parkplätze je nach Wunsch der Kiezbewohner in Urban-Gardening-Zonen, Erholungsflächen oder Street-Workout-Spots umgewandelt werden. Außerdem wird so weiterer Platz für gemeinsam genutzte Elektroautos, E- Roller oder Lastenräder geschaffen und das Mobilitätsangebot im Kiez erhöht. 38 Elektromobilität setzt sich durch. Veranstaltungshighlights Mit zahlreichen Aktivitäten half die eMO dabei, das Thema intelligente Mobilität 2017 weiter voranzutreiben. Anlässlich der fünften Hauptstadtkonferenz Elektromobilität „Intelligente Mobilität – aus und für Berlin“ diskutierten am 3. Mai 2017 mehr als 500 Branchenexperten über Digitalisierung, Vernetzung, Elektrifizierung und Sharing im Roten Rathaus. Gemeinsam mit den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg UVB hat die eMO eine neue Reihe initiiert. Achtmal bot die Frühstücksdebatte Intelligente Mobilität im Jahr 2017 in ausgewählter Runde die Gelegenheit, über die besten Konzepte aus und für Berlin ins Gespräch zu kommen. Fachliche Impulse gaben ausreichend Gesprächsstoff. Mit dabei waren unter anderem: Dr. Carl-Friedrich Eckhardt von BMW mit der Frage, ob in Zukunft Autos noch im privaten Besitz sein werden, sowie den Themen Plugsurfing (Finden und Zugang zu Ladesäulen) und Clevershuttle (intelligenter und elektrischer Sammeltaxiservice) sowie BVG-Vorstand Dr. Henrik Haenecke und VBB-Chefin Dr. Susanne Henckel, die Strategien der öffentlichen Verkehrsunternehmen vorstellten. Innerhalb des Clusters Verkehr, Mobilität und Logistik Berlin- Brandenburg hat die eMO eine 2016 initiierte Veranstaltungsreihe fortgesetzt – das Smart Mobility Forum. Dabei handelt es sich um eine Dialogplattform der Berliner Wirtschafts- und Technologieförderung und einen zentralen Innovationstreiber in der Hauptstadtregion. Der Fokus liegt auf dem kontinuierlichen Austausch von Industrievertretern, Vertretern der Wissenschaft und der Verwaltung sowie jungen und etablierten Unternehmen. Dazu wurden 2017 drei Foren zu den Themen City-Logistik, Sektorenkopplung sowie Automatisierung des ÖPNV veranstaltet. Das Smart Mobility Forum trägt zur Umsetzung der Smart-City-Strategie des Landes Berlin im Mobilitätsbereich bei.

Fakten 2017 empfing die eMO Delegationen aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland. Beliebtes Ziel mit hohem Multiplikatoreffekt war dabei der EUREF-Campus. Das Gelände dient nicht nur vielen Startups und Unternehmen aus der Mobilitätsbranche als Büro- und Wissenschaftscampus, sondern auch als halböffentlicher Erprobungsraum, der 2017 den Test-Linienbetrieb des autonomen Shuttle-Busses Olli beherbergt. Bei einem Rundgang konnte sich eine Gruppe US-amerikanischer Journalisten mit den eMO-Partnern Ebee Smart Technologies, Hubject, emmySharing, Ubitricity, innoZ und Brose vertraut machen. Außerdem präsentierte die eMO intelligente Mobilität aus der Hauptstadtregion auf internationalen Messen: Auf dem Electric Vehicle Symposium – EVS, einer der ältesten internationalen Veranstaltungen nachhaltiger Mobilität, die 2017 in Stuttgart stattfand, stellte die eMO mit ausgewählten Partner-Unternehmen das interaktive Showcase „Parking. Charging. Billing“ vor. Des Weiteren wurde Berlin als Standort für automatisiertes und vernetztes Fahren im Stadtverkehr auf dem ITS World Congress in Montreal präsentiert. Intelligente Mobilität in der Hauptstadtregion: • Mehr als 500 Akteure aus allen Wertschöpfungsbereichen aktiv • Rund 70 laufende Projekte: z. B. First Mover, DIGINET-PS, SAFARI, Neue Mobilität Berlin • Startup-City Berlin: Rund 50 junge Unternehmen beschäftigen sich mit innovativen Mobilitätslösungen. Elektromobilität auf der Straße: • Rund 770 öffentlich zugängliche Ladepunkte, darunter 31 Schnellladepunkte • Rund 5000 Elektrofahrzeuge (Pkw und Nutzfahrzeuge) in Flotten und im Privatbesitz unterwegs • Scooter-Sharing boomt: Mehr als 1300 elektrische Roller auf Berliner Straßen unterwegs. Quelle: Berliner Agentur für Elektromobilität eMO Das Netzwerk der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO Premium-Partner Partner Yoove 39 Berliner Agentur für Elektromobilität eMO

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