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Jahresbericht 2015

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Beispiel für ein

Beispiel für ein Ansiedlungsprojekt ZaaK Technologies GmbH Das Unternehmen ZaaK Technologies GmbH hat sich im Mai 2015 in Berlin angesiedelt und wird in den kommenden drei Jahren ca. 20 Arbeitsplätze aufbauen. Berlin Partner unterstützte u. a. bei der Fachkräftesuche, Standortwahl und mit Netzwerkkontakten sowie mit Beratung zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Das Unternehmen beschäftigt sich mit folgender Innovation: Hunderte Millionen Tonnen Flugasche werden jährlich von Kohlekraftwerken produziert. Vieles davon wird in Deponien entsorgt, was negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit hat. Die Aufschlämmung in Ascheteichen kann zudem zu Verunreinigungen des Grundwassers führen. Aufgrund des schnellen Wachstums in der Bauwirtschaft wird die Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigem Sand zu einer globalen Herausforderung. Die ZaaK Technologies GmbH hat ein innovatives und nachhaltiges Fertigungsverfahren entwickelt, das es ermöglicht, Abfälle aus der industriellen Kohlekraftwerksproduktion in ein vielseitig verwendbares und hochwertiges Produkt zu verarbeiten – den ZaaKSand. Er ist ein zu 100 Prozent ökologischer Industriesand, der in den verschiedensten Industriesparten zum Einsatz gebracht werden kann. ZaaKSand ist ca. 50 Prozent leichter als natürlicher Sand, ein erweitertes Konstruktionsmaterial und perfekt geeignet für Beton, Mörtel oder Putz. Gebäude, die mit dem Industriesand gebaut werden, weisen eine bis zu 500 Prozent höhere Wärmeisolierung auf und sind bis zu zwölf Prozent leichter als Gebäude, die mit normalem Sand gebaut werden. Zusätzliche Anwendungen finden sich beispielsweise im Gartenbau, in der Dachbegrünung oder als Gießereisand und für die Wasseraufbereitung. Das Unternehmen wurde mit dem Innovationspreis Berlin-Brandenburg ausgezeichnet. Dr. Abbas Khan Gründer und Geschäftsführer, ZaaK Technologies GmbH „Da ich selbst einen internationalen Hintergrund habe, war es für mich wichtig, in einem Umfeld zu arbeiten, das lebendig ist und Gründergeist sowie Zugang zu führenden Universitäten und Forschungsinstituten bietet. Darüber hinaus war die Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Mitarbeitern mit internationalem Hintergrund entscheidend, die offen sind, neue Ideen aufzugreifen. Jeder in Berlin hat uns immens unterstützt – sowohl Berlin Partner, Vattenfall, KIC InnoEnergy als auch andere Unternehmen, die es uns leichter gemacht haben, das Berliner Büro zu eröffnen sowie kommende ZaaKSand-Produktionsstätten in Berlin.“ 28

Beispiel für ein Verbundprojekt OptNetzE Das Verbundprojekt OptNetzE zur Optimierung des integrierten Betriebs von Übertragungs- und Verteilnetzen bei zunehmend fluktuierender Erzeugung und flexiblen Lasten wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Berlin Partner unterstützte im Aufgabenbereich des Clusters Energietechnik Berlin-Brandenburg seit 2013 die Initiierung des Projektantrags. Das Projekt wird von der TU Berlin koordiniert. Folgende Projektinhalte werden angesprochen: Netzbetreiber müssen aufgrund schwankender Wind- und Solarstrommengen zur Stabilisierung des Energieversorgungssystems immer häufiger in die Erzeugung eingreifen. Wegen dadurch entstehender kurzfristiger Fahrplanveränderungen mit den daraus resultierenden Abweichungen vom optimalen Betrieb der Erzeugung kommt es, auch aufgrund begrenzter Netzkapazitäten, zu hohen Kosten im mehrstelligen Millionenbereich. Mit dem Ziel, bis 2050 die Stromversorgung zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken, werden diese Problematik und die damit verbundenen Kosten in Zukunft weiter zunehmen. Schon jetzt stehen in der 50Hertz- Regelzone 30 Prozent der bundesweiten regenerativen Erzeugung nur 20 Prozent der gesamtdeutschen Last gegenüber. Diese Situation zeitweise erheblicher Überschüsse regenerativer Erzeugung im Verhältnis zur Last netztechnisch zu bewältigen, entspricht bereits der Tendenz des bundesweiten Szenarios 2030. Daher ist es notwendig, die Verfahren zum Ausgleich fluktuierender Erzeugung und flexibler Lasten durch alle Akteure – vom Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber bis hin zum Erzeuger und Verbraucher – durch integrierten Netzbetrieb weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu organisieren. Messen und Delegationen Auf dem globalen Marktplatz der Wasserwirtschaft, der Wasser Berlin International (finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Berlin), präsentierte sich vom 24. bis 27. März die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg auf dem bisher größten Gemeinschaftsstand mit rund 200 Quadratmetern: Unter dem Motto „Excellence in Clean Technologies“ zeigten insgesamt 15 Aussteller auf dem Messegelände ihre neuesten Entwicklungen der Fachwelt. Berlin Partner organisierte im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung den Gemeinschaftsstand. Am 24. März fand ein Abendempfang mit ca. 70 geladenen Gästen statt: Eine Wirtschaftsdelegation aus Mittelamerika, Vertreter der kanadischen Wirtschaftsförderung, regionaler Unternehmen und der Verwaltung nahmen teil, um sich über Perspektiven und Herausforderungen auszutauschen. Gemeinschaftsstand von Berlin Partner auf der Wasser Berlin International 29

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Publikationen auf deutsch

Clusterreport Verkehr, Mobilität und Logistik
Schienenverkehrstechnik
Verkehrstelematik
Logistik
Automotive in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Aerospace Industrie
Biotech- und Pharmaindustrie
Forschung für die Gesundheit
Gesundheitsversorgung und Prävention
Potenzialstudie Medizintourismus Berlin-Brandenburg_2015
Clusterbroschuere Gesundheitswirtschaft
Prävention und Gesundheitsförderung
Rehabilitation in Berlin und Brandenburg
Games Industrie in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
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Fernsehen in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Fashion in Berlin
Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Medien und Kreativwirtschaft in Berlin-Brandenburg
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Energienetze und -speicher in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
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