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Clusterreport Optik & Photonik

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Clusterreport Optik und Photonik | Photonik für Kommunikation und Sensorik 70 Optisches Tranceiver-Modul für Datencenter-Verbindungen © Sicoya GmbH Verstärker mit photonischen Elementen auf ein und demselben Chip. Dieser Integrationssprung überträgt sich direkt in eine höhere Energieeffizienz der Elektronik und der Nutzung des Lichtes aus der Laserquelle, wodurch eine herausragende Performance bezüglich Energieverbrauch, Zuverlässigkeit und Signalintegrität erreicht wird. Die Chips werden als OEM-Produkt oder in einem Package mit optischen Schnittstellen als Transceiver-Module weltweit vertrieben. www.sicoya.com/de IZM, die neben der Herstellung auch auf das Packaging dieser hochempfindlichen Komponenten zielen. Viele Aktivitäten des Fraunhofer IZM (wie zum Beispiel das PhoxLab) werden im Kapitel 4.6 „Mikrosystemtechnik“ des Clusterreports ausführlich dargestellt. Das Fraunhofer IZM entwickelt für die Aufbau- und Verbindungstechnik standardisierte Methoden und Verfahren, die für eine Automatisierung geeignet sind und die Fertigungskosten drastisch senken. Ein Beispiel sind elektro-optische Interposer und Leiterplatten auf Basis von Displayglas, in die optische Wellenleiter integriert werden. Diese finden Anwendung in Datencentern und auch für sensorische Integrationsplattformen. www.izm.fraunhofer.de Eine der größten Herausforderungen beim stetigen Wachstum des Datenverkehrs sind der Energieverbrauch und hohe Datenraten. Eine Lösung hierfür bietet die Berliner Firma Sicoya GmbH, die kostengünstige, energieeffiziente und skalierbare optische Transceiverchips anbietet. Das Technologieunternehmen hat zahlreiche Preise gewonnen unter anderem den „Innovationspreis Berlin- Brandenburg“, den „Start Up Energy Transition Award“ und den „Deep Tech Award“. In diesem Jahr konnte das Start-up eine Serie-B-Finanzierung von renommierten und internationalen Investoren einwerben. Mit diesen Ressourcen wird der Ramp-up von vielen Tausend Transceiver-Modulen je Monat ermöglicht, sodass die Vision von Sicoya von schnelleren und energieeffizienten Datentransfers verwirklicht werden kann. Auch in der Industrie beschäftigen sich zahlreiche Unternehmen mit der integrierten und Mikrooptik. So versteht sich etwa die AEMtec in Berlin-Adlershof auf die Entwicklung, Qualifikation, Industrialisierung und Produktion mikro- und optoelektronischer Module bis hin zu kompletten Systemen. Unter Verwendung von High-End-Technologien wie UBM, Solder Balling, Stud Bumping, Chip on Board, Flip Chip und Opto-Packaging werden hochkomplexe elektronische Baugruppen (Optical Assemblies, Micro-Optics, Imaging Arrays, VCSEL Assemblies, Sensor Systems, Optical MEMs, Hybrid Electronic Assemblies) mit präziser Bestückung auf den Mikrometer genau hergestellt. www.aemtec.de Das 2015 aus der TU Berlin ausgegründete Unternehmen kann auf nunmehr zehn Jahre Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der Siliziumphotonik zurückblicken. Mit dieser disruptiven Technologie können optische Verbindungen für die Datencenter der nächsten Generation realisiert werden, die nicht nur durch die Reduktion des Energieverbrauchs, sondern auch durch geringere Kosten und hohe Skalierbarkeit brillieren. Sicoyas besondere Lösung liegt in der Kointegration ultra-schneller elektronischer Bi-CMOS-Schaltungen für Treiber und Hochkomplexe Baugruppe aus Mikrospiegeln © AEMtec GmbH

71 Clusterreport Optik und Photonik | Photonik für Kommunikation und Sensorik Ein Champion auf dem Gebiet der Simulation und Berechnung optoelektronischer Systeme ist die VPIphotonics GmbH mit Hauptsitz in Berlin. Sie bietet professionelle Simulationssoftware zum Design von aktiven und passiven Komponenten, faseroptischen Anwendungen, optischen Kommunikationssystemen sowie zur kostenoptimierten Netzplanung an. Darüber hinaus berät ihr Expertenteam, geht auf kundenspezifische Design- und Konfigurationsanforderungen ein und bietet Schulungen zu adäquaten Modellierungstechniken und erweiterten Softwarefunktionen an. www.vpiphotonics.com H-Feld eines gekrümmten Wellenleiters, berechnet mit VPImodeDesigner © VPIphotonics GmbH Ansprechpartner: Dr.-Ing. Henning Schröder Handlungsfeldsprecher Photonik für Kommunikation und Sensorik Telefon: 030 46403-277 E-Mail: henning.schroeder@izm.fraunhofer.de Optischer Transceiver auf Basis eines 2,5-D-Interposers aus Glas mit optoelektronischen Bauelementen und Mikrolinsen © Fraunhofer IZM Vom theoretischen Modell eines Opto-Halbleiters aus der Hand eines Festkörper-Physikers bis zum Ingenieurssupport für die Fertigung. Und vom Optochip über die Aufbau- und Verbindungstechnik bis zu kompletten optischen Systemen – Berlin Brandenburg kann in Sachen optischer Datenübertragung und Sensorik das ganze Spektrum bieten. In der Region ist ein tragfähiges Netzwerk entstanden, das für fast alle Herausforderungen eine Lösung finden kann.

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