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Clusterreport Optik & Photonik

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Clusterreport Optik und Photonik | Lasertechnik 52 Als technischer und wissenschaftlicher Dienstleister rund ums Laserlicht versteht sich die Laseraplikon GmbH, die sich 2017 neu gründete und aus der Laser- und Medizin-Technologie GmbH, Berlin (LMTB) hervorgegangen ist. Das Leistungsspektrum der Laseraplikon GmbH umfasst die Organisation und Durchführung von Laserkursen nach den neuesten gesetzlichen Anforderungen, das wissenschaftliche Lektorat für Publikationen mit besonderem Themenschwerpunkt auf medizinische und technische Laseranwendungen sowie die Laserbeschriftung, -kennzeichnung und -markierung von Werkstücken, Werkzeugen und Baugruppen sowie Mess- und Prüfmitteln nach Kundenspezifikation. www.laseraplikon.de Netzwerke zur Lasertechnik In den letzten Jahren hat sich eine Vielzahl von Netzwerkstrukturen für die Lasertechnik in der Hauptstadtregion gebildet, die Unternehmen und Forschungseinrichtungen den Zugang zu Ressourcen wie Wissen oder Kapital, sowohl auf lokaler als auch internationaler Ebene, erleichtern soll. Einen Einblick in die Strukturen gibt das Kapitel 6.2 „Netzwerke“. Besonders hervorzuheben ist dabei der Laserverbund Berlin-Brandenburg e. V. Hier treffen sich regelmäßig die Anwender und Hersteller industrieller Lasertechnik zum Laserstammtisch und zu Anwendertreffen. Gerade bei den Anwendertreffen besuchen die Mitglieder des Laserverbunds große und kleine Firmen und Institute, um mit den Akteuren der Branche den Erfahrungsaustausch zu pflegen. www.laserverbund.de Ansprechpartner: Thomas Beck Handlungsfeldsprecher Lasertechnik Telefon: 030 3461 2841 E-Mail: beck.tb@siemens.com

53 Clusterreport Optik und Photonik – Forschung & Industrie | Lichttechnik 4.2 Lichttechnik – eine Branche im Wandel „In den letzten zehn Jahren hat durch den Technologiewandel in der Lichterzeugung von der Gasentladungslampe zur Halbleiterlichtquelle eine Revolution in der Lichttechnik stattgefunden. Eine besondere Stärke der hiesigen Hersteller sind die hohe Qualität und das Design ihrer Produkte.“ Prof. Dr.-Ing. Stephan Völker | Handlungsfeldsprecher Lichttechnik, TU Berlin Mit der Lichttechnik verbinden Berlin und Brandenburg eine lange Tradition: Hier wurden sowohl wissenschaftliche Grundlagen geschaffen als auch wesentliche Produktlinien entwickelt. Bis heute werden nicht nur die Lichterzeugung, sondern auch die Lichtmesstechnik, die Beleuchtungstechnik sowie die metrologischen Grundlagen der Lichtmessung von ortsansässigen Instituten und Unternehmen führend vorangetrieben. Insgesamt gehört die Lichttechnik in Deutschland zu den Zukunftsindustrien mit hoher Wachstumsdynamik und erheblichem Exportanteil. Enge Bezüge bestehen auch zur Gebäudetechnik, zur Beleuchtung des öffentlichen Raums, zu Umwelttechnik und Energieeffizienz, zur Solarenergienutzung und zu gesundheitlichen Aspekten. Die entscheidende Innovation auf dem Gebiet der Lichttechnik im letzten Jahrzehnt ist der weltweite Siegeszug neuer Leuchtmittel auf Halbleiterbasis. LEDs (Licht-emittierende Dioden, kurz: Leuchtdioden) besitzen nicht nur eine hervorragende Energieeffizienz und Leistungsfähigkeit. Sie lassen sich auch elektronisch steuern und ermöglichen damit neuartige, intelligente Beleuchtungssysteme. Wie stark die Bedeutung der Lichttechnik heute ist, zeigt sich schon anhand der Umsatzahlen: Die deutsche Beleuchtungsindustrie verzeichnete in den vergangenen Jahren ein stetes Wachstum und erzielte im Jahr 2016 einen Gesamtumsatz von knapp sieben Milliarden Euro (statista. com). Aufgrund der zunehmenden Automatisierung und einer globalen Verlagerung der Produktion ist die Anzahl der Beschäftigten in der Branche deutschlandweit jedoch über die Jahre leicht rückläufig. In Berlin und Brandenburg sind etwa 70 Unternehmen in der Lichttechnik aktiv. Diese zählt damit zu den wichtigen Wirtschaftsfaktoren in der Region – eine Position, die es in Zukunft zu erhalten und auszubauen gilt. Berlin Bebelplatz © Festival of Lights International Productions GmbH/Nelofee Messstand für LEDs © Epigap Optronic GmbH Eine zunehmende Rolle spielen inzwischen OLEDs: Leuchtmittel, die auf organischen Halbleitern beruhen. Diese organischen Leuchtdioden sind Dünnschichtbauelemente und lassen sich kostengünstiger herstellen als normale LEDs. Ihre Lebensdauer ist jedoch derzeit noch geringer. Da sie keine einkristallinen Materialien erfordern, lassen sie sich aber auch in biegsamen Bildschirmen oder als elektronisches Papier einsetzen. Lichttechnik hat aber auch eine kulturelle und künstlerische Bedeutung für die deutsche Hauptstadt. Dies wird direkt erfahrbar bei „Berlin leuchtet“ und dem „Festival of

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