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Clusterreport Optik & Photonik

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Clusterreport Optik und Photonik | Lasertechnik 46 Zum IWF gehört unter anderem das Fachgebiet Fügetechnik, wo man sich vor allem mit dem Fügen durch Schmelzschweißen beschäftigt. Dazu gehören mehrere grundlegende Projekte zur angewandten Lasertechnik. www.iwf.tu-berlin.de/menue/institut_fuer_ werkzeugmaschinen_und_fabrikbetrieb Das IWF bildet zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK das Produktionstechnische Zentrum Berlin, in dem sowohl Grundlagenforschung für produktionstechnische Prozesse als auch industrienahe Anwendungsforschung betrieben werden. Zu dem Doppelinstitut der Fraunhofer-Gesellschaft und der TU gehört seit 1986 eine große verglaste, stützenfreie Versuchshalle mit einem halbkreisförmig gestaffelten Gebäudegürtel für Arbeitsräume, Werkstätten und Laboratorien. In den Gebäuden am Ufer der Spree arbeiten die seit 1979 durch Kooperationsvertrag verbundenen Institute an Fragen der Erforschung und Optimierung von industriellen Produktionsprozessen. Mit CO 2 -Lasern können schlanke und tiefe Schweißnähte erzeugt werden, die höchsten mechanischen Belastungen standhalten © TRUMPF Das IPK ist eng mit dem IWF verbunden. Die Probleme in der industriellen Umsetzung neuer Verfahren geht man mit gemeinsamen Berufungen an. Die Forscher am IPK suchen nach Möglichkeiten zur Bearbeitung von sprödharten und sonstigen schwer zerspanbaren Werkstoffen, zur Strukturierung von Oberflächen und zur Herstellung komplexer Geometrien. Dazu arbeitet man mit Laser-Pulver-Schweißen sowie Laserstrahl- und Hybridschweißverfahren. Auch die Mitarbeiter an der Beuth Hochschule für Technik arbeiten an neuen Techniken für Lasermaterialbearbeitung und medizinische Anwendungen. www.beuth-hochschule.de Das Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin orientiert sich bei seinem Forschungsund Lehrangebot an Technologie und Management des industriellen Fabrikbetriebs. Das umfasst sowohl die Entwicklung von Prozesstechnologien und Produktionsanlagen als auch deren informationstechnische Modellierung. In sechs Fachgebieten arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interdisziplinär an der „Digitalen Fabrik“. www.ipk.fraunhofer.de An der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) wird unter anderem an Laseranwendungen in der Entwicklung von Dünnschicht-Solarzellen und Laser-Materialbearbeitung gearbeitet. www.htw-berlin.de In der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) sucht man nach Methoden, mit denen sich dickwandige Bauteile per Laser- und Laser-Lichtbogen–Hybrid-Schweißverfahren zuverlässig

47 Clusterreport Optik und Photonik | Lasertechnik Das Produktionstechnische Zentrum (PTZ) Berlin, links im Vordergrund das neue Anwendungszentrum Mikroproduktionstechnik – AMP © Fraunhofer IPK Das wichtigste Geschäftsfeld der AdlOptica Optical Systems GmbH ist die vielfältige refraktive Strahlformungsund multifokale Optik. Sie ist für die Umwandlung der Intensitätsverteilung eines Laserstrahls, zum Beispiel eines Gaußstrahls in ein Flat-top-Profil, bestimmt. Diese Strahlformungsoptik findet Anwendungen in zahlreichen industriellen und wissenschaftlichen Verfahren. Der Firmenname AdlOptica bezieht sich auf Adlershof, Deutschlands modernsten Technologiepark in Berlin. und produktiv verbinden lassen. Im Blick sind dabei zum Beispiel Verbindungen von Stählen unterschiedlicher Güte. www.bam.de Lasermaterialbearbeitung in der Anwendung Auch aufseiten der Unternehmen ist das Angebot vielfältig. Dabei gibt es einerseits profilierte Anbieter von Lasertechnik mit Weltruf und breiter Produktpalette. Andererseits erschließen immer mehr metallverarbeitende Betriebe in Berlin und Brandenburg die Lasertechnik für sich und können so innovative Produkte anbieten. Ein gutes Beispiel für die Laseranbieter von Weltruf ist die Fertigungsstätte der Newport Spectra-Physics GmbH in Stahnsdorf. Sie geht auf die Nach-Wende-Gründung LAS GmbH zurück. Heute gehört das Unternehmen zum amerikanischen Konzern MKS Instruments. Im Photonikbereich werden sehr kompakte, aktiv-gütegeschaltete Laser im infraroten, grünen und UV-Wellenlängenbereich entwickelt und gefertigt. www.adloptica.com Vor allem in der Automobilindustrie kommt das zum Einsatz, was Scansonic MI/IPT GmbH im Programm hat. Das Unternehmen entwickelt und liefern Systeme für das Laserund Lichtbogenfügen. Mit Scansonic-Komponenten lassen sich Karosserie- und Chassisteile aus unterschiedlichen Materialien schweißen und löten und stark beanspruchte Bauteile geregelt härten. Scansonic MI/IPT gehören ebenso wie Lumics GmbH, die flying-parts GmbH oder die GEFERTEC GmbH zur Berliner Scansonic Holding SE. Die Scansonic Gruppe hat damit ein breites Portfolio für laserbasierte Produktions- und Messtechnik aufgebaut. Seit 2014 gehört auch die Göttinger Firma Metrolux optische Messtechnik GmbH zur Scansonic-Gruppe. www.gefertec.de www.scansonic-group.de www.spectra-physics.com Im Europarc Dreilinden in Kleinmachnow hat die HIGHYAG Lasertechnologie GmbH (Tochter der II-VI Inc.) ihren Sitz, ebenfalls ein weltweit führendes Unternehmen für Werkzeuge zur Lasermaterialbearbeitung. Das Unternehmen bietet Bearbeitungsköpfe zum Schweißen, Löten, Schneiden, Beschichten und Bohren, außerdem Strahlübertragungssysteme und Zubehör. Zum gleichen Konzern gehört inzwischen die Adlershofer Firma II-VI Directphotonics GmbH. Dort werden Direct-Diode-Lasersysteme für die Materialbearbeitung entwickelt und gefertigt. www.highyag.de www.directphotonics.com ALO3 – Laserbearbeitungsoptik mit Nahtführung mittels Zusatzdraht © Scansonic-Gruppe

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