Aufrufe
vor 5 Jahren

Clusterreport Optik & Photonik

  • Text
  • Lasertechnik
  • Augenoptik
  • Optik
  • Analytik
  • Lichttechnik
  • Cluster
  • Photonik
  • Berlin
  • Unternehmen
  • Optische
  • Technologien
  • Mikrosystemtechnik
  • Forschung
  • Optik

Clusterreport Optik und Photonik | Lasertechnik 44 Die Firma Picoquant GmbH befasst sich mit Diodenlasern, die ultrakurze Pulse liefern können. Die Pulszeiten liegen typischerweise im Pikosekundenbereich, im Megahertz-Bereich liegt die Wiederholrate. Außerdem bietet die Firma Fluoreszenz-Spektrometer und -mikroskope an. Die Anwendungsgebiete reichen von den Material- und Lebenswissenschaften bis zu den Quantentechnologien. Laser Diode Controller LDC2000 © Laser Electronics LE GmbH www.picoquant.com Die Brilliance FAB Berlin GmbH wurde im Mai 2013 im Rahmen einer Kooperation zwischen dem FBH und dem chinesischen Unternehmen Sino Nitride Semiconductor CO., LTD (SNS) gegründet. Die Aktivitäten von BFB zielen darauf ab die Halbleiterlaser-Technologie des FBH für den industriellen Einsatz zu verwerten. Im Zentrum der Entwicklungen stehen Laser zur Anwendung in der Automobilbeleuchtung, Quantensensorik sowie der Raman-Spektroskopie. Auch die Advanced Laser Diode Systems A.L.S. GmbH, eine Tochter des Schweizer Lasertechnik-Anbieters onefive bzw. der NKT Photonics A/S, hat sich den kurzen Pulsen verschrieben. Das Unternehmen ist führender Hersteller von Photodetektoren und schlüsselfertigen Ultrakurzpuls-Lasersystemen mit Pulslängen, die bis in den Femtosekundenbereich hinuntergehen. www.alsgmbh.com www.berlin-bfb.de Auf kurze Pulse spezialisiert Einige Firmen haben sich auf Laser mit kurzen Pulsen konzentriert. Zum Beispiel die LTB Lasertechnik Berlin GmbH. Das Unternehmen bietet Kurzpuls-Laser im gesamten Spektralbereich, hochauflösende Spektrometer und lasergestützte Messtechnik an. Die Firma hat sowohl Stickstoff- als auch Farbstofflaser im Angebot. www.ltb-berlin.de Das Teltower Unternehmen Adlares GmbH hat ein Detektionsmodul im Angebot, das aus der Luft Gasleitungen auf Dichtigkeit prüfen kann. Die Firma Polytec GmbH unterhält in Berlin-Adlershof ein Vertriebs- und Beratungsbüro für spektroskopische Messsysteme und Faserlaser, optische Verstärker und Komponenten-Testsysteme. Die Potsdamer F&K Physiktechnik GmbH hat neben Ultraschalltechnik für die Chipherstellung auch Justagelaser für die Ausrichtung von Maschinen und Werkstücken sowie optoelektronische Messsysteme im Angebot. www.adlares.com www.polytec.com/de www.fkphysiktechnik.com Zum Programm der Vistac GmbH für optische Messsysteme und taktile Informationen in Teltow gehört unter anderem ein Blindenstock, der per Laser die Umgebung scannt und vor Hindernissen warnt. Das Prinzip wird auch für Kollisionsschutzsensoren genutzt. www.vistac.de Eine Sammlung von kompakten PicoQuant Laserköpfen © PicoQuant GmbH

45 Clusterreport Optik und Photonik | Lasertechnik Die CryLaS Crystal Laser Systems GmbH entwickelt, produziert und liefert diodengepumpte Festkörperlaser im DUV-, UV-, VIS- und IR-Bereich für die unterschiedlichsten Anwendungen in Wissenschaft, Forschung und Industrie. Wofür man diese Technik unter anderem nutzen kann, das zeigt die CryLaS-Tochter Secopta analytics GmbH. Secopta entwickelt und produziert laserspektroskopische Lösungen für Messaufgaben in der Industrie und im Sicherheitsbereich. Mittels laserinduzierter Breakdown-Spektroskopie (LIBS) und schneller neuronaler Netze zur Ergebnisauswertung, können die Proben direkt im Prozess und ohne spezielle Aufbereitung beurteilt werden. Anwendungsfelder finden sich im Recyclingbereich zur Sortierung verschiedener Materialien und Legierungen, in der verarbeitenden Industrie zur Prozessüberwachung und Qualitätssicherung sowie im Sicherheitsbereich zur Detektion von Gefahr- und Schadstoffen. www.crylas.de www.secopta.de Schnell und präzise: Materialbearbeitung per Laser Die Lasermaterialbearbeitung ist aus der modernen Fertigungstechnik nicht mehr wegzudenken. Dennoch hört die Entwicklung nicht auf und es wird weiter intensiv geforscht. Heute stehen vor allem die Fragen im Raum: Wo ist der Laser kostengünstiger als andere Verfahren? Wo ermöglicht er mehr Leistung bei weniger Materialverbrauch? Und überhaupt: Welche neuen Konstruktionen werden nur mit dem Laser möglich? Hier haben sie unter anderem das Verschweißen von sehr dünnen Drähten im Blick und von solchen mit sehr unterschiedlicher Dicke. Außerdem werden Unternehmen Einführungen und Kooperationen geboten, etwa beim Schneiden, Löten, Schweißen oder Bohren mit Laserstrahlung. www.fbt.tu-berlin.de/menue/beschichtungstechnik technik.th-brandenburg.de/forschung-und-kooperation/ fe-schwerpunkte-und-themen/lasertechnologie An der BTU Cottbus-Senftenberg werden am Lehrstuhl Füge- und Schweißtechnik diverse Verfahren der Lasermaterialbearbeitung untersucht. Der Lehrstuhl gehört zum Institut für Produktionsforschung der Fakultät 3 Maschinenbau, Elektro- und Energiesysteme. Schwerpunkte liegen hier auf der branchenübergreifenden Entwicklung von energie- und materialeffizienten Leichtbaulösungen und zugehörigen Fertigungstechnologien. Der Lehrstuhlinhaber Prof. Vesselin Michailov ist gleichzeitig Geschäftsführer des Leichtbauzentrums Panta Rhei gGmbH. Seit der Gründung im Jahr 2001 beschäftigt sich das Forschungszentrum, dessen Hauptgesellschafter die BTU ist, vor allem mit Leichtbauwerkstoffen auf der Basis von Aluminium, Magnesium, Titan, hochwarmfesten Titanaluminidlegierungen und höherfesten, oberflächenveredelten Stählen. www.b-tu.de/fg-fuegetechnik www.b-tu.de/pantarhei-cottbus Die Antworten sind vielfältig. Bei Schneid- und Schweißanwendungen hat der Laser schon heute eine starke Position, additive Verfahren wie das 3D-Drucken von Metallen kommen gerade dazu. Aufgrund der großen Bedeutung des Lasers für die Materialbearbeitung ist es kein Wunder, dass nicht nur technisch orientierte Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet aktiv sind, sondern dass sich auch eine ganze Reihe der Berlin Brandenburger Hersteller auf Laser für diesen Bereich spezialisiert haben. Am Fachgebiet Füge- und Beschichtungstechnik der TU Berlin wird nach Möglichkeiten gesucht, Materialien per Laser miteinander zu verbinden, die bisher als nicht schweißbar galten und nach Möglichkeiten für Beschichtungen oder Reparaturen an Bauteilen. Im Fachbereich Technik der TH Brandenburg forschen die Mitarbeiter ebenfalls an bisher noch nicht machbaren Verbindungen. VisUV_AC_Lasermodul: kompaktes, All-In-One-Lasermodul, das picosekunden gepulstes Laserlicht mit bis zu drei verschiedenen Wellenlängen generieren kann © PicoQuant GmbH

Publications in English

Publikationen auf deutsch

Clusterreport Verkehr, Mobilität und Logistik
Schienenverkehrstechnik
Verkehrstelematik
Logistik
Automotive in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Aerospace Industrie
Biotech- und Pharmaindustrie
Forschung für die Gesundheit
Gesundheitsversorgung und Prävention
Potenzialstudie Medizintourismus Berlin-Brandenburg_2015
Clusterbroschuere Gesundheitswirtschaft
Prävention und Gesundheitsförderung
Rehabilitation in Berlin und Brandenburg
Games Industrie in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Digitale Wirtschaft in Berlin
Fernsehen in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Fashion in Berlin
Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Medien und Kreativwirtschaft in Berlin-Brandenburg
Turbomaschinen und Kraftwerkstechnik
Energienetze und -speicher in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Kreislaufwirtschaft in Berlin
Wasserwirtschaft in Berlin
Energietechnik in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Inkubationsprogramme in der Energiewirtschaft
Service Packages für Unternehmen in Berlin
Unternehmensservice in den Berliner Bezirken