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Clusterreport Optik & Photonik

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36 Clusterreport Optik und Photonik – Standorte | Süd-West Zu den speziellen Einrichtungen des Campus Benjamin Franklin gehört BerlinProtonen, das Zentrum für die Protonentherapie von Augentumoren an der Charité. Die Protonenbestrahlungen werden in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin am dortigen Protonenbeschleuniger in Berlin-Wannsee durchgeführt. BerlinProtonen ist dem Charité Comprehensive Cancer Center (CCCC) angegliedert. Innovative Firmen am Teltowkanal Südwestlich von Berlin und rund 15 Kilometer vor Potsdam liegt der Industriestandort Teltowkanal, zu dem die Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf gehören. Als geographische Schnittstelle zwischen beiden Regionen profitiert dieser Standort von der Nähe zu den wissenschaftlichen Instituten in Berlin und Brandenburg. Dadurch zählt der Standort am Teltowkanal zu den innovativsten Regionen in Brandenburg und beherbergt eine ganze Reihe zukunftsträchtiger Unternehmen, von der Optik und Photonik über die Medizintechnik bis hin zur Biotechnologie. Zum Standort rund um den Teltowkanal gehören mehrere Gewerbegebiete, die allesamt gut erschlossen sind. Dank der guten Verkehrsanbindung an die Metropolregion bieten sie ihren Anliegern hervorragende Standortbedingungen. Das größte unter ihnen ist das Techno Terrain Teltow, außerdem gehören hierzu das Technologiezentrum Teltow, der Green Park Stahnsdorf und der Europarc Dreilinden. Mit rund 600.000 Quadratmetern Fläche ist der Techno Terrain Teltow der größte innerstädtische Büro- und Gewerbepark in ganz Deutschland. Dort sitzen mittlerweile 250 Unternehmen mit rund 6.000 Beschäftigten. Institut für Pflanzenphysiologie und Mikrobiologie der Freien Universität Berlin © Axel Mauruszat Inzwischen ist das Gebiet zu rund 90 % ausgelastet. Darunter finden sich Unternehmen aus der Medizintechnik, wie die co.don AG oder die SOMATEX Medical Technologies GmbH, und aus der Mikroelektronik, wie Vectron International GmbH. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat ihren Stammsitz „Unter den Eichen“ in Berlin-Lichterfelde/Steglitz. Als Bundesoberbehörde prüft, forscht und berät sie zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Gemäß ihres Gründungserlasses ist die BAM unter anderem zuständig für die Weiterentwicklung von Sicherheit in Technik und Chemie und für die physikalische und chemische Prüfung von Stoffen und Anlagen. Die BAM arbeitet bei der Entwicklung gesetzlicher Regelungen, zum Beispiel bei der Festlegung von Sicherheitsstandards, mit und berät die Bundesregierung, die Wirtschaft sowie nationale und internationale Organisationen im Bereich der Materialtechnik und Chemie. www.bam.de Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat ihren Stammsitz „Unter den Eichen“ © BAM

Clusterreport Optik und Photonik – Standorte | Süd-West 37 Blick in die Rheinstraße in Teltow, Sitz innovativer Unternehmen © Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH, Fotograf: U. Böttcher Das Technologiezentrum Teltow ist die erste Anlaufstelle vor Ort für junge Unternehmen in der Gründungsphase. Firmen mit innovativen Ideen finden hier passende Gewerberäume und Beratungsangebote für die Existenzgründung. Hier ist unter anderem die microtech GmbH zu finden. Eine besondere Bedeutung für die Region haben die wissenschaftlichen Institute rund um den Forschungsstandort Teltow-Seehof. Zum einen ist dies das Institut für Dünnschichttechnologie und Mikrosensorik e. V. (IDM), zum anderen das Institut für Biomaterialforschung, die Teltower Zweigstelle des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG, früher GKSS-Forschungszentrum). Den Schwerpunkt der Arbeit am IDM bilden Materialentwicklung und Analytik. Rund 20 Mitarbeiter, die Mehrzahl davon Wissenschaftler, sind hier beschäftigt. Das IDM versteht sich auch als Dienstleister für kleine und mittlere Unternehmen, insbesondere aus der Region Berlin Brandenburg. Es bietet Dienstleistungen und Beratung an, von optischen und sensorischen Funktionsmaterialien bis hin zur Entwicklung diffraktiv-optischer Elemente. Der Green Park Stahnsdorf hat eine Fläche von rund 75.000 Quadratmetern. Dort arbeiten rund 1.000 Menschen in rund 70 Unternehmen, unter anderem im Bereich der Analytik, Lasertechnologie, Sensorelektronik und digitalen Großbildtechnik. Die Ruhlsdorfer Straße ist einer von fünf Standorten von der Newport Spectra- Physics GmbH, eines weltweit agiererden Herstellers von Lasersystemen für Industrie und Wissenschaft. Im Europarc Dreilinden ist unter anderem die Highyag Lasertechnologie GmbH ansässig, die neuartige Werkzeuge zur Lasermaterialbearbeitung entwickelt. Auch einige große Unternehmen unterhalten hier Geschäftsräume. Rund um den Teltowkanal sind auch zahlreiche weitere Unternehmen aus dem Bereich der optischen Technologien angesiedelt, darunter zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen, die zu den Spezialisten in ihrem Technologiefeld gehören. Beispiele sind die Adlares GmbH (luftgestützte Gassensorik) oder LMI Technologies, ein Unternehmen der TKH Group BV (3D-Sensoren für die Qualitätssicherung). Außerdem sitzen in Teltow die SensoMotoric Instruments Gesellschaft für innovative Sensorik mbH (eye tracking) und die Secopta analytics GmbH (LIBS Analysetechnik). Institut für Biomaterialforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht in Teltow © Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH, Fotograf: W. R. Rast Kerngeschäft des Instituts für Biomaterialforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) sind multifunktionale, polymerbasierte Biomaterialien für Anwendungen in der regenerativen Medizin. Als Teil der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft, profitiert auch die HZG von der guten Vernetzung in der nationalen Forschungslandschaft. Ansprechpartnerin: Verena Klemz www.adlares.com www.lmi3d.com/de www.smivision.com www.secopta.de Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH Telefon: 033 173061 237 E-Mail: verena.klemz@wfbb.de

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