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Clusterreport Optik & Photonik

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34 Clusterreport Optik und Photonik – Standorte Auch die Fraunhofer-Gesellschaft ist im Wissenschaftspark vertreten: Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP forscht zu umweltschonenden und wirtschaftlichen Polymeranwendungen und deckt dabei ein großes Spektrum ab: von Biotechnologie über Medizin, Pharmazie und Kosmetik, Elektronik und Optik bis hin zu Anwendungen in der Verpackungs-, Umwelt- und Abwassertechnik sowie der Automobil-, Papier-, Bau- und Lackindustrie. Am IAP sind rund 200 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 80 Wissenschaftler. Zunehmend von Bedeutung für die Arbeit des IAP sind Dünnschichttechnologien für organische Leuchtdioden sowie der Einsatz von Quantenpunkten in neuartigen, hocheffizienten Leuchtdioden. Die Wissenschaftler am IAP arbeiten auch an neuen Werkstoffen, um etwa Cadmium durch umweltfreundliche Substanzen zu ersetzen oder Solarmodule im Rollendruckverfahren zu produzieren. Dies könnte die Produktion künftiger Solarmodule einfacher und kostengünstiger machen. Panorama des Leibniz-Instituts für Astrophysik (AIP Potsdam) © Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH, Fotograf: Till Budde Fraunhofer IZI und IAP koordinieren gemeinsam das Leistungszentrum „Integration biologischer und physikalisch-chemischer Materialfunktionen“. Im Leistungszentrum sollen Strukturmaterialien, die einem Produkt Form und Stabilität verleihen, mit Funktionsmaterialien kombiniert werden. Zusammenarbeit wird dabei großgeschrieben, so wurde schon eine Kooperation mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg vereinbart. www.iap.fraunhofer.de/de/Forschungsbereiche/ leistungszentrum-funktionsintegration.html In der German OLED Technology Alliance (GOTA) hat sich das IAP mit drei anderen wichtigen deutschen Akteuren zusammengetan, um ihre Kompetenzen in den aufeinander aufbauenden Wertschöpfungsketten zu bündeln. Angesichts der globalen Herausforderungen und der wichtigen Absatzmärkte in Asien dient GOTA auch dem Ziel, gemeinsam als Anbieter von Komplettlösungen aufzutreten und dadurch Synergieeffekte zu generieren. Das zweite Fraunhofer-Institut vor Ort ist der Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie (Fraunhofer IZI-BB). Es ist auf Bioanalytik und molekulare Diagnostik spezialisiert. Hierzu gehören auch die Entwicklung von Lab-on-Chip-Technologien sowie zelluläre und zellfreie Biotechnologie. Ein Joint Venture aus dem Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) und der Arbeitsgruppe Physikalische Chemie der Universität Potsdam ist die innoFSPEC Potsdam. Über 30 Wissenschaftler arbeiten an den beiden Zweigstellen in Babelsberg und Golm an neuen faseroptischen, spektroskopischen Systemen und Sensoren. Das Anwendungsgebiet reicht von der Analytik über Multi-Channel-Spektroskopie bis hin zu astrophysikalischer Photonik. Ansprechpartnerin: Agnes von Matuschka Standortmanagement Golm GmbH Telefon: 0331 237351135 E-Mail: matuschka@wisspark.de Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung © Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH, Fotograf: Till Budde

Clusterreport Optik und Photonik – Standorte | Süd-West 35 3.4 Süd-West von bundesweit neun Universitäten wurde sie in allen drei Förderlinien ausgezeichnet. 2012 war sie erneut in der Exzellenzinitiative erfolgreich und ist nun eine von elf Exzellenzuniversitäten bundesweit. Die FU Berlin bietet an zwölf Fachbereichen und drei Zentralinstituten mehr als 150 Studiengänge in einem breiten Fächerspektrum an. „Rost- und Silberlaube“: der zentrale Komplex der FU Berlin © Torinberl Exzellente Forschung in Berlin-Dahlem Nach der Teilung Berlins und der Stadt verblieb Westberlin zunächst nur noch die Technische Universität in Charlottenburg. Mit der Gründung der Freien Universität Berlin Ende 1948 besaß nun auch der Westen wieder eine Volluniversität, die das gesamte akademische Spektrum abdeckte. Mit über 36.000 Studenten und rund 4.200 Mitarbeitern gehört sie zu den 20 größten Universitäten Deutschlands. An ihrem Standort im Berliner Südwesten konnte die Freie Universität Berlin von Beginn an auf eine große Tradition in Forschung und Bildung zurückgreifen. Hier begann die Geschichte der „Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften“, die 1948 als Max-Planck-Gesellschaft neu gegründet wurde. In ihrem Chemischen Institut in Dahlem gelang Otto Hahn und Fritz Strassmann im Jahr 1938 die erste Kernspaltung. Daneben stehen in Dahlem historische sowie zeitgenössische Architektur, ergänzt durch die Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft (eingetragen als UNESCO-Weltkulturerbe), für ein reiches kulturelles Leben. Nach den schwierigen Aufbaujahren in der Nachkriegszeit und der turbulenten Zeit der Studentenbewegung, hat sich die FU Berlin in der Forschung einen Namen gemacht. Vor allem nach der deutschen Vereinigung wuchs die Universität schnell. Nicht nur die Anzahl der Absolventen stieg rasant, sondern auch die Zahl der Promotionen und wissenschaftlichen Publikationen. Die Anstrengungen haben sich bezahlt gemacht: 2007 wurde die FU Berlin im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder ausgezeichnet. Als eine Der Fachbereich Physik der FU Berlin ist traditionell stark in der Grundlagenforschung. Seine derzeitigen Schwerpunkte liegen auf Themen der Festkörper-, Cluster- und Biophysik sowie der theoretischen Physik. Dazu gehören Oberflächen und ihre Strukturen, die Untersuchung biologisch wichtiger Moleküle bis hin zu künstlicher Photosynthese, die Erforschung chemischer Reaktionen mit schnellen Laserpulsen sowie die Entwicklung von Methoden für die Vielteilchenphysik. Schon seit Langem gibt es hier einen Schwerpunkt zu LIDAR, der Lichtdetektion und Entfernungsmessung von Aerosolen, Ozon und Sommersmog. Die Forschung wird von den Arbeitsgruppen der 17 Professoren in Experimentalphysik (11), theoretischer Physik (5) und Fachdidaktik (1) getragen. Vier Sonderprofessuren, zusammen mit dem HZB (vormals HMI) bzw. dem Max-Born-Institut erweitern das Themenspektrum noch um Kernphysik, Solarenergie sowie schnelle nichtlineare Prozesse an Oberflächen und Festkörpern. Der Fachbereich ist außerdem Sitz der folgenden Sonderforschungsbereiche für „Elementarprozesse in molekularen Schaltern an Oberflächen“ (SFB 658) und „Proteinfunktion durch Protonierungsdynamik“ (SFB 1078). Auch in der Medizin besitzt die FU Berlin einen guten Namen. Gemeinsam mit der Humboldt-Universität betreibt sie die Charité Universitätsmedizin Berlin, eine der größten medizinischen Fakultäten und Universitätskliniken Europas. Mit zahlreichen Exzellenzprojekten und Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft zählt die Charité zu den forschungsintensivsten medizinischen Einrichtungen in Deutschland. Über die Hälfte der deutschen Nobelpreisträger in Medizin und Physiologie entstammen der Charité. Die Universitätsklinik verteilt sich über vier Campus. Neben dem Campus Charité Mitte gehören hierzu auch der Campus Benjamin Franklin in Lichterfelde, das Virchow- Klinikum in Wedding und der Campus Berlin-Buch.

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