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Clusterreport Optik & Photonik

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26 Clusterreport Optik und Photonik – Standorte | Berlin City Automatisierungstechnik hat sich das Institut auf automatische optische Mess- und Prüftechnik spezialisiert, womit es unter anderem möglich wurde, zerrissene Akten automatisch zu rekonstruieren. Das Fraunhofer IPK arbeitet eng mit der BAM und der Charité zusammen. Gemeinsam mit letzterer betreibt das Fraunhofer IPK das „Berliner Zentrum für Mechatronische Medizintechnik“ (BZMM). Die Fraunhofer-Gesellschaft betreibt noch zwei weitere große Institute auf dem Campus Charlottenburg: Das Fraunhofer-Institut FOKUS und das Fraunhofer HHI. Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS betreibt Forschung und Entwicklung im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie. Als eines der größten Fraunhofer-Institute hat es das Ziel, interoperable Lösungen für Smart Cities bereitzustellen. Sie helfen unter anderem dabei, Ressourcen wie Energie und Wasser sinnvoll zu nutzen, den Verkehr intelligent zu steuern und Katastrophen effizient zu bewältigen. Sie sorgen dafür, dass kritische Infrastrukturen, wie Verkehr, Energieversorgung und medizinische Hilfe, rund um die Uhr zuverlässig funktionieren. Über gemeinsame Berufungen ist das Fraunhofer FOKUS mit der FU Berlin und der TU Berlin vernetzt. Datenverarbeitung. Gemeinsam mit internationalen Partnern aus Forschung und Industrie arbeitet das Fraunhofer HHI im gesamten Spektrum der digitalen Infrastruktur – von der grundlegenden Forschung bis hin zur Entwicklung von Prototypen und Lösungen. Das Institut trägt signifikant zu den Standards für Informations- und Kommunikationstechnologien bei und schafft neue Anwendungen als Partner der Industrie. Das Fraunhofer HHI leistet einen wichtigen Beitrag für die Forschung in den Bereichen effizienter Video- und Audiokompressionsmethoden, autostereoskopischer 3D-Displays sowie für die Integration von realen und virtuellen Welten für immersive Multimedia-Anwendungen. Im Leistungszentrum „Digitale Vernetzung“ bündeln die vier Fraunhofer-Institute Fraunhofer FOKUS, Fraunhofer HHI, Fraunhofer IPK und Fraunhofer IZM ihre Kompetenzen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Datenverarbeitung, Produktion und Mikroelektronik. Es forscht an Basis- und Querschnittstechnologien für die Anwendungsbereiche Vernetzte Industrie & Produktion, Vernetzte Mobilität & Zukunftsstadt, Vernetzte Gesundheit & Medizin und Vernetzte kritische Infrastrukturen & Energie. Für Industriepartner und Öffentliche Einrichtungen besteht die Möglichkeit, im Rahmen von Forschungsprojekten mit den beteiligten Fraunhofer- Instituten zu kooperieren. Das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI wurde 1927 als Heinrich-Hertz-Institut für Schwingungsforschung gegründet. Im Jahr 2003 ging das Institut in die Fraunhofer-Gesellschaft über und erhielt den heutigen Namen. Das Fraunhofer HHI ist weltweit führend in der Erforschung von mobilen und optischen Kommunikationsnetzen und -systemen sowie der Codierung von Videosignalen und Das Gebäude des Fraunhofer HHI mit seiner Radarkuppel sticht aus dem Stadtbild von Charlottenburg heraus © Johannes Stoll Angewandte Mathematik spielt heute in vielen Bereichen von Industrie und Forschung eine bedeutende Rolle. Am MATHEON – dem Zentrum für angewandte Mathematik arbeiten über 200 Wissenschaftler mit den Methoden der mathematischen Modellierung, Simulation und Optimierung an Lösungen für künftige und aktuelle Themen wie Umwelt, Energie, Ressourcenknappheit, Transport, Kommunikation, Produktion, neue Materialien und Gesundheit. Matheon wurde 2002 von Mathematikern der Berliner FU, HU und TU sowie dem Weierstraß-Institut (WIAS) und Konrad-Zuse-Zentrum (ZIB) als DFG-Forschungszentren gegründet. Seit Juni 2014 wird es von der Einstein- Stiftung Berlin als Einstein-Zentrum für Mathematik Berlin (ECMath) gefördert.

Clusterreport Optik und Photonik – Standorte | Berlin City 27 Auf Initiative von Werner von Siemens und Hermann von Helmholtz wurde 1887 die Physikalisch-Technische Reichsanstalt in Berlin-Charlottenburg gegründet. Heute ist sie als Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) das nationale Metrologie-Institut der Bundesrepublik Deutschland mit Standorten in Braunschweig, Berlin-Charlottenburg und Berlin-Adlershof. Die PTB besteht aus neun technisch-wissenschaftlichen Abteilungen (davon zwei in Berlin), untergliedert in rund 60 Fachbereiche mit über 200 Arbeitsgruppen. Die zwei Fachabteilungen am Standort Charlottenburg befassen sich mit Thermometrie, Radiometrie, Medizinphysik, Mathematik und Informationstechnik für die Metrologie. In Adlershof betreibt die PTB den MLS-Elektronenspeicherring (Metrology Light Source) für Kalibrierungen vom Infraroten (THz) bis ins extreme Ultraviolett (EUV) und nutzt ebenfalls den Elektronenspeicherring BESSY II. Als Bindeglied zwischen Industrie und Forschung fungiert das Telekom Innovation Laboratory (T-Lab). Es gehört zum zentralen Forschungs- und Innovationsbereich (F&I) der Deutschen Telekom. Die T-Labs haben den Auftrag, zusammen mit den operativen Einheiten der Telekom Impulse und Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Produkte, Dienste und Infrastrukturen für die Wachstumsfelder der Telekom zu liefern. In Kooperationen mit der TU Berlin und der Universität der Künste Berlin hat die Telekom fünf Stiftungsprofessuren eingerichtet: • Quality and Usability Lab • Security in Telecommunications • Service-centric Networking • Designforschung • Assessment of IP-based Applications Neben drei Berliner Standorten unterhalten die T-Labs Niederlassungen in Darmstadt, Israel und im Silicon Valley. (Aus-)Gründen in Charlottenburg Der Campus Charlottenburg bietet eine vielfältige Infrastruktur für Firmengründer. Für Ausgründungen hat die TU Berlin das Center for Entrepreneurship aufgebaut. Dort ist neben dem Gründerservice auch der Lehrstuhl für Entrepreneurship & Innovationsmanagement angebunden. Allein beim Gründerservice stehen zwei Dutzend Ansprechpartner für die Beratung bei allen Fragen von Antragstellung bis Mentorship bereit. Observatorium der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Charlottenburg © PTB Auch jenseits der Universität gibt es für Gründer in der City West vielfältige Angebote. Das Charlottenburger Innovations-Centrum (CHIC) liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu der TU Berlin und der Universität der Künste Berlin. Im nahe gelegenen Wedding wurde 1983 das Berliner Innovations- und Gründerzentrum (BIG) als erstes deutsches Zentrum dieser Art eröffnet und 1985 um den Technologieund Innovationspark Berlin (TIB) als ersten deutschen Technologiepark erweitert. In den sanierten Gebäuden der AEG Maschinenfabrik (erbaut 1887–1905) arbeiten über 90 Unternehmen in unmittelbarer Nähe zu den 14 Forschungsinstituten der TU Berlin und der Fraunhofer-Gesellschaft. Die Humboldt-Universität zu Berlin und die Charité sind fußläufig zu erreichen. Organisiert werden diese Gründerzentren von der Innovations-Zentrum Berlin Management GmbH (IZBM), einem Tochterunternehmen der landeseigenen WISTA-MANAGE- MENT GMBH. Technologiepark Humboldthain Anfang des 20. Jahrhunderts war Berlin mit Unternehmen wie Siemens oder AEG ein Hochtechnologiestandort mit Weltgeltung. Am Humboldthain, zwischen Brunnenstraße, Gustav-Meyer-Allee, Voltastraße und Hussitenstraße beeindrucken noch heute die Bauten der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG). Auch wenn nur noch Teile des ehemaligen Industriekomplexes erhalten sind und die AEG längst Geschichte ist, kann man seine einstige Bedeutung nachempfinden. In der denkmalgeschützten Gesamtanlage haben sich inzwischen Institute und kleine Firmen angesiedelt, die hier am historischen Ort wieder Hochtechnologie auf Weltniveau entwickeln.

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