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Clusterreport Optik & Photonik

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22 Clusterreport Optik und Photonik – Standorte | Süd-Ost Dr. Christoph Gerhard hat seit dem Wintersemester 2017/2018 eine Professur für Plasma- und Lasertechnik übernommen. Photonik-Studium an der TH Wildau In Wissenschaft und Technik steht die Verknüpfung von Optik und Elektronik zunehmend im Mittelpunkt des Interesses. Der Masterstudiengang Photonik der TH Wildau vermittelt die dafür erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, wobei theoretisch erlerntes Wissen in intensiv betreuten Praktika und Projekten angewandt und vertieft wird. Nach einer Regelstudienzeit von vier Semestern, die auch die eigenständige Anfertigung einer Masterarbeit umfasst, stehen den Absolventen Beschäftigungsmöglichkeiten in Industrie, Forschung und dem höheren öffentlichen Dienst offen. Der Studiengang wird gemeinsam von der Technischen Hochschule Wildau und der Technischen Hochschule Brandenburg angeboten. Es finden Lehrveranstaltungen an beiden Hochschulen statt, die Einschreibung erfolgt an der TH Wildau. Mit der Universität Roma II „Tor Vergata“ besteht ein Abkommen über einen Doppelabschluss im Studiengang „Materials Engineering“ (M.Sc.). Mit zwei erfolgreichen Semestern in diesem Studiengang an der Universität Rom Tor Vergata kann der dortige Abschluss Master of Sciences (M.Sc.) in „Materials Engineering“ erreicht werden. Umgekehrt können die dortigen Studenten durch zwei Semester an der TH Wildau den Master of Engineering (M.Eng.) in Photonik erhalten. Die Studiengänge wurden dazu aufeinander abgestimmt. www.th-wildau.de/studieren-weiterbilden/studiengaenge/ photonik-m-eng Forschung und Entwicklung in Wildau Die TH Wildau kooperiert mit industriellen Partnern, vorwiegend mit kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region, aber auch mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen und Universitäten. Unter der Leitung von Prof. Dr. Sigurd Schrader arbeitet die Forschungsgruppe der TH Wildau auf dem Gebiet der Photonik, der optischen Technologien, der Laser- und Plasmatechnik sowie Materialographie. Die Forschung verteilt sich auf verschiedene Bereiche: • Integrierte photonische Bauelementen für die Kommunikationstechnik und Sensorik • Optische Sensorik und optische Metrologie • Materialabscheidung und -charakterisierung • Charakterisierung optoelektronischer Bauteile und Komponenten • Prozesscharakterisierung und Optimierung Zum Photonik-Studium an der TH Wildau gehört modernste Technik, zum Beispiel für Beschichtungen, Laser- und Plasmatechnologien sowie für die Materialanalyse © TH Wildau/Dr. Patrick Steglich Mit dem Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt (Oder) besteht seit 2006 ein Joint Lab. Das Joint Lab ist ein gemeinsames Ausbildungs- und Forschungszentrum, das durch die enge Zusammenarbeit beider Partner Potenziale und Ressourcen bündelt. Die Praktika im Rahmen des Joint Labs ermöglicht eine praxisnahe Ausbildung in den Bereichen der integrierten Photonik, Oberflächentechnik, Mikrosystemtechnik und Materialdiagnostik. Insbesondere profitieren davon der Bachelorstudiengang Physikalische Technologien/Energiesysteme und der Masterstudiengang Photonik der TH Wildau. Die Forschung im Joint Lab fokussiert sich derzeit auf die Entwicklung von hybriden Silizium-Organischen Funktionsbauelementen für die photonische Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung im gemeinsamen Forschungsprojekt HOPBIT. Neben diesen Aktivitäten existieren auch noch eine Vielzahl von Forschungsaktivitäten in der integrierten Photonik, der Materialabscheidung und -charakterisierung sowie der Entwicklung von optischen Messtechniken für die Halbleiterindustrie.

Clusterreport Optik und Photonik – Standorte | Süd-Ost 23 in der Bierherstellung. Weitere Anwendungsfelder in der Landwirtschaft, Medizin und der industriellen Überwachung sollen mittelfristig adressiert werden. www.oculyze.de Gute Möglichkeiten finden Wildauer Start-ups im nahe gelegenen Technologie- und Gründerzentrum TGZ Wildau. Erste Photonikfirma am Standort ist die SLT Sensor- und Lasertechnik GmbH, die neben Leistungs- und Energiesensoren für Laser auch kalibrierfähige THz-Sensoren anbietet. www.tgz-wildau.de www.pyrosensor.de Zusammen mit dem Leibniz-Institut IHP in Frankfurt (Oder) entwickelt die TH Wildau integrierte photonische Bauelemente für die Kommunikationstechnik, aber auch Sensorik © TH Wildau/Dr. Patrick Steglich www.th-wildau.de/photonik Gleich neben dem TGZ befindet sich ein Standort des Wildauer Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Neben einer Reihe mittelständischer Unternehmen aus dem Umfeld der Luftfahrt sitzen im ZLR auch einige Optik- und Photonikfirmen, wie die OBERON GmbH oder die SuperVista AG. Letztere vermarktet über ihre Website www.brillen.de und über Lizenznehmer Brillen und Kontaktlinsen. Industriestandort Wildau Der Industriestandort Wildau ist geprägt durch kleine und mittlere Unternehmen sowie junge Start-ups, die sich unter anderem aus der TH Wildau ausgegründet haben. OBERON GmbH Fiber Technologies fokussiert sich auf zwei Anwendungsbereiche in der Photonik, Medizin & Life Science sowie Industrie & Wissenschaft. Sie entwickeln und produzieren faseroptische Spezialkomponenten für die minimalinvasive Lasermedizin und die medizinische Diagnostik sowie für die optische Messtechnik in der Sensorik und Analytik. www.zlur.de www.brillen.de Der Süden von Berlin ist nicht nur durch seine Nähe zum zukünftigen Großflughafen eine bekannte Adresse in der Luft- und Raumfahrt. Seit 1990 hat sich die Region Berlin Brandenburg zu einem Spitzenstandort für Produktion, www.oberonfiber.com Das Start-up Oculyze GmbH, ein Spin-off der TH Wildau, hat ein mobiles Mikroskopiesystem entwickelt. Es besteht aus einem Smartphone mit Mikroskopaufsatz und automatisierter Bilderkennung. Mikroskopische Bilder werden mit dem Handy aufgenommen und innerhalb von Sekunden in der Cloud ausgewertet. Derzeit liegt der Fokus auf der Analyse von Hefezellen während des Fermentationsprozesses TGZ Wildau © Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH, Fotograf: Till Budde

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