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Aus Tradition einer

Aus Tradition einer freien Wissenschaft verpflichtet Die Berliner Wissenschaft blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Sie hat Sternstunden und auch Abgründe der deutschen Geschichte erlebt. Das verpflichtet. Zwei Berliner Brüder Zwei weltberühmte Berliner Brüder sind Sinnbilder für das, wofür die Berliner Wissenschaft gestern wie heute steht: Engagement für die Gesellschaft, wissenschaftliche Exzellenz und Internationalität: Alexander von Humboldt, der angesehene Naturforscher und passionierte Geisteswissenschaftler, ist für seine wissenschaftlichen Expeditionen und Forschungsarbeiten in der Botanik weltbekannt. Als Pionier der international vernetzten Wissenschaft fungiert er als Namenspate für die Alexander von Humboldt-Stiftung, die heute Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus aller Welt Forschungsaufenthalte in Deutschland ermöglicht. Was Alexander von Humboldt freuen würde: Berlin ist heute das beliebteste Ziel für die „Humboldtianer“ und belegt den ersten Platz im Ranking der Stiftung. Sein Bruder Wilhelm von Humboldt befasste sich mit der Staatstheorie, mit Literatur und Kunst und begründete die vergleichende Sprachwissenschaft. Bekannt wurde er vor allem als Bildungsreformer. Er propagierte die Unabhängigkeit der Wissenschaft, die Integration von Geistes- und Naturwissenschaften und nicht zuletzt die Einheit von Lehre und Forschung. Das humboldtsche Bildungsideal wurde weltweit zur Blaupause für die moderne Universität. Heute trägt die von Wilhelm von Humboldt 1809 gegründete Berliner Universität auch den Namen der beiden Brüder: die Humboldt-Universität zu Berlin. Statue von Wilhelm von Humboldt vor dem Hauptgebäude der nach ihm und seinem Bruder benannten Humboldt-Universität in Berlin-Mitte. 6

Elsa Neumann wurde 1899 als erste Frau im Fach Physik promoviert, heute vergibt das Land Berlin Promotionsstipendien zu ihren Ehren. Zahlreiche große Namen der Wissenschaftsgeschichte sind eng mit Berlin verbunden und unterstreichen die lange Wissenschaftstradition in der Stadt. Hier wirkten berühmte Mediziner wie Rudolf Virchow und Robert Koch, nach denen heute ein Campus der Charité und das weltberühmte Robert Koch-Institut der Bundesregierung benannt sind. Der Vater des modernen Computers Konrad Zuse studierte hier und entwickelte seinen Rechner in Kreuzberg, heute ist das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin nach ihm benannt. Hans Geiger entwickelte hier mit seinem Doktoranden den berühmten Geigerzähler. Lise Meitner und Otto Hahn entdeckten, erklärten und wiesen die Kernspaltung in Berlin nach. Der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz gründete im Jahr 1700 die heutige Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften mit Sitz am Gendarmenmarkt, die nach ihm benannte Leibniz-Gemeinschaft sitzt heute ebenfalls in Berlin. Ein weiterer Universalgelehrter, Hermann von Helmholtz, die Sprachwissenschaftler und Volkskundler Jacob und Wilhelm Grimm, der Erfinder und Industrielle Werner von Siemens, der Luftfahrtpionier Otto Lilienthal und der Erfinder des Elektronenmikroskops Ernst Ruska sowie zahlreiche weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wirkten maßgeblich von Berlin aus. Eine der wohl bedeutendsten Persönlichkeiten der Wissenschaftsgeschichte, Albert Einstein, stellte in Berlin seine Relativitätstheorie fertig und erhielt den Nobelpreis für Physik. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus in Deutschland emigrierte Einstein in die USA und lebte fortan in Princeton. Heute stärkt die nach ihm benannte Einstein Stiftung die Spitzenforschung in Berlin. Mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten endete die Zeit der freien Forschung. Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mussten Berlin verlassen oder wurden ermordet. Andere wiederum arrangierten sich mit dem verbrecherischen Nazi-Regime oder stellten sich sogar mit Eifer in dessen Dienst. Nach dem Krieg halfen viele der emigrierten Forscherinnen und Forscher beim Wiederaufbau einer freien Wissenschaft im Westteil der Stadt. In Ostberlin war kritische Wissenschaft nur unter erschwerten Bedingungen möglich, da dieser Bereich weiterhin stark ideologiegeleitet war. Für alle – und für Berlin im Besonderen – ist aus dieser Geschichte die Verpflichtung erwachsen, die Freiheit der Wissenschaft zu schützen. Besonders in Zeiten einer zunehmenden Wissenschaftsfeindlichkeit steht Berlin zu dieser Verantwortung – auch für in ihren Heimatländern bedrohte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Förderung der Wissenschaftsfreiheit Anfang 2018 hat der Berliner Senat ein neues Programm zur Förderung der Wissenschaftsfreiheit an der Einstein Stiftung Berlin eingerichtet, um in ihren Heimatländern bedrohten Forscherinnen und Forschern zu helfen. Über Einstein-Gastprofessuren und Einstein Junior Scholarships können sie ihrer Arbeit in Berlin frei nachgehen. Darüber hinaus engagieren sich Berliner Hochschulen und Forschungseinrichtungen aktiv in Netzwerken wie Scholars at Risk oder in der Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung, um verfolgten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Berlin eine neue akademische Heimat zu bieten. 7

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