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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

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Best Practice Wireless71

Best Practice WirelessAusblickeinige andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel spezielleOnline-Bezahlsysteme oder auch das M-Wallet, das Bankinformationenauf einer SIM-Karte speichert. Daher ist esim Augenblick schwer zu sagen, welche Form des mobilenBezahlens sich durchsetzen wird.Die rasant steigende Nutzung von intelligenten mobilenEndgeräten tangiert natürlich in erheblichem Maße auchdas Thema Werbung. Es ist naheliegend, dass hier dieForm der Werbung an die neuen Gegebenheiten angepasstwird und man demzufolge vom Mobile Marketingspricht. Bereits jetzt wird versucht, Konsumenten digitalerInhalte (Spiele, Songs, Videos usw.) durch entsprechendplatzierte Werbung direkt zu erreichen und das Kaufverhaltender Mobilgerätenutzer zu beeinflussen. Der Trend vielerApps geht dabei dahin, unter Nutzung der Standortdatendes Nutzers (GPS, WLAN) Werbung aus dem lokalen Umfeldgezielt an den Kunden weiterzuleiten. Dieser Trend,den Nutzer mit kontextbasierten Informationen zum Konsumentenzu machen, wird steigen. Ausgehend von der weitenVerbreitung von Smartphones in der Bevölkerung undder Möglichkeit, die digitale Einkaufswelt mit der analogenLebenswirklichkeit zu verbinden, ist anzunehmen, dassdas Mobile Business dem Online-Handel einen weiterenenormen Schub geben wird.Ein weiterer wesentlicher Wandel durch die sich verbreitendenSpracherkennungs- und Verarbeitungsapplikationenist ebenfalls absehbar. Das Benutzen von Tastaturenals Hauptbedienelement von mobilen Endgerätenwird dadurch in den Hintergrund treten. So können dannbeispielsweise Tickets für Bus oder Bahn direkt per Sprachanweisunggekauft werden. Ebenso werden die Internetsuche,Terminkalendereintragungen oder auch dieNavigation, neben vielen weiteren unterstützenden Funktionen,sprachgesteuert arbeiten. Besonders interessantwird jedoch die Entwicklung hinsichtlich der Kombinationaus Sprachsteuerungs- und Augmented-Reality-Systemen.AR-Systeme wie Head-Mounted-Displays (Datenbrille)werden bereits vereinzelt in der Automobilbranchebei Schulungen von Servicemitarbeitern eingesetzt. Dabeiinformiert das Projektorbild in der Datenbrille über den Aufbauder neuen Fahrzeugmodelle. Verdeckte Teile im Innerendes Fahrzeugs oder aber auch Bauteilbezeichnungenlassen sich hierüber bequem einblenden. Dank derfreihändigen Bedienung des Systems und der Möglichkeitzur Audio- und Videoübertragung lassen sich Reparaturendurch Fachleute von der jeweiligen Zentrale aus anleiten.Doch auch für Privatanwender werden diese Datenbrillenin absehbarer Zeit verfügbar sein.Noch ist nicht abzusehen, welche weiteren Geräte den mobilenAlltag ihrer Nutzer begleiten werden. Wireless BodyArea Networks (WBAN) breiten sich immer weiter aus.Nicht nur die klassischen IKT-Geräte, die Nutzer mit sichtragen, vernetzen sich untereinander. Auch andere, in dieserHinsicht eher unverdächtige Dinge, kommunizieren indiesem Netzwerk und zur Umwelt hin. Bald werden auchArmbanduhren in das WBAN integriert sein, um verschiedeneFunktionen wahrzunehmen. Aber auch intelligenteKleidung, mit Bedien- oder Anzeige-Elementen und miteingewobener Sensorik kann in der Zukunft zum Alltag desmobilen Menschen gehören.Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Entwicklung hinzur mobilen Informationsgesellschaft rasant voranschreitet.Die sich verändernden Bedingungen erfassen nahezu alleLebensbereiche und bewirken so einen Wandel in Bezugauf die Selbstverständlichkeit des Umgangs der Menschenmit mobilen Technologien und Diensten. Der mobile Handelwird mittelfristig den Massenmarkt erobern. Es bestehtdie einhellige Meinung, dass der Markt dabei von Appsgeprägt werden wird, die intelligent, kreativ, sprachbasiertoder einfach nur auf praktische Art und Weise den Alltagverändern. Diese Veränderung ist fließend. Eines ist jedochgewiss: Den deutschen Anbietern auf dem Markt für MobileAnwendungen wird sowohl große Innovationskraft als auchhohe Innovationsfähigkeit bescheinigt. Innerhalb Deutschlandssteht die Hauptstadtregion stellvertretend für dieseEntwicklung. Diese Aussagen lassen sich durch die vielenerfolgreichen Projekte, aber auch die zahlreichen BerlinerStartups in diesem Bereich belegen. Überdies erlauben sieden Schluss, dass egal wie die weiteren Entwicklungen imBereich Mobile aussehen mögen, man in Berlin zu den erstengehören wird, die sie erleben.72

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