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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

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Best Practice WirelessVorwortBest Practice Wireless – Berlin-BrandenburgVon Berlin-Brandenburg und insbesondere von Berlin-Oberschöneweide gingen ganz wesentliche Impulse fürdie Entwicklung der Elektroindustrie aus, die zu Beginndes 20. Jahrhunderts die Kommunikation revolutioniert haben.Neue Impulse für eine weitere erfolgreiche Entwicklungdieses Forschungs- und Industriestandortes wurdenmit der Eröffnung des Spreecampus der Hochschule fürTechnik und Wirtschaft Berlin und der Gründung des BerlinerWireless Transfer- und Entwicklungs-Centers gegeben,das im Februar 2013 in ein neu errichtetes Gebäudedirekt auf dem Spreecampus der HTW Berlin ziehen wird.Damit sind wichtige Grundsteine zur Revitalisierung des IndustriestandortesOberschöneweide und auch der ganzenRegion Berlin-Brandenburg gelegt. Diese neuen Impulsewerden nicht nur in der Region sondern auch weit darüberhinaus wirken. Bei der Etablierung der modernen Informations-und Kommunikationstechnologien soll auch die Zusammenstellungvon Best Practice Beispielen aus demBereich Wireless helfen. Für uns als Initiatoren und Organisatorenbedeutet diese Perspektive ganz konkret bessereArbeitsbedingungen in Forschung, Entwicklung und Lehre,engere Kooperationsbeziehungen zwischen Forschungseinrichtungenund Unternehmen, aber auch neue Herausforderungensowohl in Forschung und Entwicklung alsauch bei Technologietransfer und Vermarktung.Der steigende Bedarf nach Digitalität, Information, Kommunikationund Mobilität sowie die damit verbundeneNachfrage nach mobilen Informationssystemen bestimmenin den nächsten Jahren einen wesentlichen Aspektder gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Vor allem vonder Mobilisierung der Unternehmensanwendungen undder Unterstützung mobiler Geschäftsprozesse wird dieWettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft abhängen. Ein Beleghierfür ist die ständig steigende Anzahl von Apps sowohlfür Android- und iOS-Geräte als auch für Windows- undBlackberry-Geräte, die sehr viele relevante Bereiche desberuflichen und privaten Umfeldes abdecken.Gerade das IKT-Wertschöpfungspotential stärkt die Entwicklungsperspektivender Unternehmen im Wettbewerb,insbesondere in der Region Berlin-Brandenburg mit ihrergroßen Dichte an Unternehmen, Museen und öffentlichenEinrichtungen. So stellte der im Juni 2012 vorgestellteHandlungsfeldreport „Wireless“ im Cluster IKT, Medien undKreativwirtschaft der Technologiestiftung Berlin fest, dasses in der Region Berlin-Brandenburg ein riesiges Potentialan Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungenund Verbänden gibt, die sich mit der Entwicklung und Nutzungvon Informations- und Kommunikationstechnik beschäftigen.Alle Akteure müssen sich bereits jetzt in einemsehr wettbewerbsintensiven Markt behaupten und es istabzusehen, dass dieser Druck noch wachsen wird. Dabeiist die Entwicklung sehr beeindruckend. So erhöhte sichin den letzten 10 Jahren allein in Berlin die Anzahl der IT-Unternehmen um mehr als 1.500, von ca. 2.500 auf über4.000 und die in den Unternehmen tätigen Mitarbeiter ummehr als 20.000, von rund 16.000 auf mehr als 36.000 Mitarbeiter.In der Region Berlin-Brandenburg sind die Zahlennoch beeindruckender, hier gibt es mehr als 7.300 IT-Unternehmenmit ca. 63.500 Beschäftigten. Die Potentialanalysestellte auch fest:"Mit der Verfügbarkeit mobiler Netze mit hoher Leistungsfähigkeitund den immer kleiner und leichter werdendenmobilen Endgeräten steigt der Bedarf an entsprechendenAnwendungen in den verschiedensten wirtschaftlichen undprivaten Bereichen. So entwickelte das Ingenieurbüro Zisseleinen neuen, batterielosen RFID Transponder mit einemsehr robusten Metallgehäuse, welcher unterhalb derOberfläche montiert werden kann und die gesetzlichenVorschriften und Anforderungen der Logistik in sehr rauerUmgebung erfüllt. Ein anderes Beispiel aus der Gesundheitsbrancheliefert die Forschungsgruppe Telematik derTH Wildau. Sie hat in Kooperation mit dem Unternehmenixellence GmbH ein System zum Erfassen, Aufzeichnenund Visualisieren von Vitaldaten entwickelt. So kann inKombination mit mobilen Endgeräten der Zugriff auf wichtigeund bei der Behandlung maßgebliche Patienteninformationeneinfacher und direkter als bisher erfolgen.Das Projekt MULi entwickelte eine Telematiklösung für einestreckenoptimale und damit energieeffiziente emissionsarmeTourenplanung sowie ein verkehrslageabhängigesFahrzeugrouting. Durch diese Technologie ist eine Optimierungdes innerstädtischen Güterverkehrs möglich, bei8

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