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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

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Best Practice WirelessBest Practice BeispieleRFID-Lösungen für die EventbrancheBureau Q forciert die Konzentration aufs WesentlicheBureau Q widmet sich der Veranstaltungsorganisationvon der ersten Idee über die Planung bis zur Umsetzung.Die Eventagentur arbeitet mit einem Expertennetzwerkvon Kreativen und Dienstleistern zusammen, um Leistungenvor Ort flexibel abstimmen und die besten Optionenausloten zu können. Selbstverständlich maßgeschneidertund mit dem technischem Knowhow, auch für ungewöhnlicheLösungen.Mit der Anwendung TAGTONET|WORK hat Bureau Q eineeinzigartige Lösung für ein automatisiertes Kontakt- undKonferenzsystem auf der Basis von aktiven RFID Tagsentwickelt. Teilnehmer von Konferenzen können sich komplettum ihr Networking kümmern und müssen sich nichtmit Visitenkarten herumschlagen: Alle Gesprächskontaktewerden durch TAGTONET|WORK aufgezeichnet und automatischin einer Zeitliste eingetragen. Vor Ort und späterim Internet auf tagtonet.com können die Teilnehmer ihreKontakte einsehen und mittels der hinterlegten Kontaktinformationenneue Kontakte knüpfen.Veranstaltungsanalyse mit TAGTONET|WORKDas System kann zudem auf einer Konferenz, die gegenwärtigstattfindende Kommunikation der Teilnehmer in einerKontaktwolke darstellen. Darüber hinaus bietet BureauQ ein automatisiertes Informationsmanagement an. DieTeilnehmer können sich im System hinterlegte Dokumentemit einem Klick an ihre Mailadresse senden sowie auchNamensschild mit RFID-Tag © Bureau Q GmbHpersonalisierte Zeitpläne anzeigen lassen. Veranstalternsteht ferner die Möglichkeit offen, das Kommunikationspotentialihrer Veranstaltung präzise auszuwerten: Wannund wo fand die intensivste Kommunikation statt, welcheDokumente wurden abgerufen etc. Auch kann über dieTAGTONET|WORK Web-Seite der Kontakt zu den Teilnehmernder Konferenz über die eigentliche Veranstaltung hinausvertieft werden.Wer ist auf dem Messestand gerade verfügbar?WISABLE (who is available) ist die neueste Anwendungvon Bureau Q mit aktiven RFID Tags für Messen. Die Mitarbeitereines Messestandes werden mit entsprechendenTags ausgestattet. Über eine einfache Ortung der Tagskann das Standpersonal den einzelnen Mitarbeiter auf derStandfläche orten und ihm Besucher gezielt zuführen.Darüber hinaus kann das Standpersonal sofort an ihremMonitor sehen, ob der gesuchte Mitarbeiter verfügbar ist,d.h. sich auf der Standfläche befindet. Gegenwärtig entwickeltdas Unternehmen eine neue Anwendung mit passivenRFID Tags für große Messen. Projektiert ist ein innovativesSystem für die Bereitstellung von Informationen. Open Beacon Infrastruktur © HTW BerlinBureau Q GmbHKurfürstendamm 4510719 Berlinhttp://www.bureau-q.com69

Best Practice WirelessAusblickAusblick in die ZukunftDie Zukunft ist mobilDie in dieser Broschüre dargestellten Beispiele und Projektelassen erahnen, welch enormes Innovationspotenzialbei Mobilen Anwendungen existiert. Dies ist umso verständlicher,da sich viele Bereiche des Lebens durch mobileTechnologien und Dienste immer weiter vernetzen. Einbesonderer Treiber war dabei die Einführung neuer Endgeräte:Smartphones und Tablet-PCs. Durch ihre komfortablenBenutzeroberflächen, die Darstellungsmöglichkeitmultimedialer Inhalte, den schnellen Zugriff auf das Internetsowie die Verbindung von Diensten mit dem aktuellenStandort, bieten sie immer mehr Menschen starke Anreizezur Nutzung.Ein weiterer, wesentlicher Treiber wird die Umstellung vonUMTS auf den neuen LTE Mobilfunkstandard sein. Mit LTEwerden bis zu 300 Megabit pro Sekunde an Downloadratenermöglicht und damit die Grundvoraussetzung für ein nochleistungsfähigeres mobiles Internet geschaffen. Natürlichgibt es auch hier in den Laboren schon mit LTE-Advancedeinen Nachfolger, mit dem sogar Downloadraten von biszu 1.000 Megabit pro Sekunde möglich sein werden. Dieersten Geräte, die diesen Standard unterstützen, sollen bereits2013 auf den Markt kommen.In diesem Zusammenhang ist ebenso die Entwicklung vonCloud-Diensten zu erwähnen. Da die Anwendungen undDaten nicht mehr auf den Endgeräten gespeichert, sondernbei Bedarf aus dem Netz geladen werden können,verringern sich wiederum die Leistungsanforderungenund der benötige Speicherplatz auf den Endgeräten. Diedurch das Cloud-Computing zur Verfügung gestellten Möglichkeitenbieten einen enorm großen Spielraum für neueEntwicklungen. Hierdurch ergeben sich in Zukunft immermehr Möglichkeiten für Anwendungen, welche das täglicheLeben sinnvoll unterstützen können. Beispiele dafür sindetwa Clouddienste wie Amazons Cloud Drive, Dropboxoder auch Google Drive, über die man seine Daten wieetwa Videos, Musik usw. jederzeit abrufen kann.Die Anwendungen auf den mobilen Endgeräten, die sogenanntenApps, erschließen zusammen mit den Endgerätenund deren Kommunikationsmöglichkeiten eineVielzahl neuer Einsatzgebiete. Bereits jetzt wächst dasAngebot diesbezüglich rasant. So existieren aktuellen Berechnungendes Bundesverbandes Informationswirtschaft,Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) zufolgeweltweit rund eine Million Apps für die unterschiedlichenSmartphone-Betriebssysteme. Laut eines Berichtsdes Marktforschers research2guidance wurden allein inDeutschland im Jahr 2011 rund 962 Millionen Apps heruntergeladen,wohingegen es im Vorjahr noch 386 Millionenwaren – und mit jedem kostenpflichtigen Download steigenauch die Umsatzzahlen. Diese Entwicklung bringt weitreichendeFolgen mit sich. So werden etwa Unternehmenund Verwaltungsorganisationen dazu angetrieben, sichden mobilen Kommunikationsmöglichkeiten zu öffnen undsie als Mittel zur Interaktion mit dem Kunden und Bürgerzu nutzen. Doch auch für die interne Kommunikation inUnternehmen und Institutionen wird die Ausstattung derMitarbeiter mit mobilen Endgeräten zu einem wichtigenFaktor. Dadurch wird nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheitgesteigert, sondern insbesondere auch die zunehmendeFlexibilität am Arbeitsplatz unterstützt. Darüber hinauswerden maßgeschneiderte Mobile Anwendungen für dieverschiedenen Unternehmenszweige (Logistik, Vertriebusw.) auf Grund der hohen Mobilitätsanforderungen immerrelevanter werden. Mit mobilen Anwendungen und derenMöglichkeiten werden auch vollkommen neue Prozesseund Geschäftsmodelle denkbar.Von dieser Innovationsvielfalt werden vor allem die Unternehmenprofitieren. War bisher vom E-Commerce dieRede, wenn man den Geschäftsverkehr über das Internetmeinte, so reicht dieser Begriff allein längst nicht mehr aus.Mit dem „Mobilen Internet“ kommt nun eine neue Kategoriehinzu. Es geht jedoch nicht nur um das Online-Shoppingvon unterwegs. Vielmehr wird sich auch das Einkaufenim Geschäft durch die Anwendung mobiler elektronischerKommunikationstechniken vollkommen neu gestalten.Schon heute laufen diverse Feldversuche zur Einführungdes Bezahlens per NFC-fähigen Mobiltelefonen undauch NFC-fähigen Kreditkarten. Oder werden in ZukunftArmbanduhren NFC-fähig und zum Bezahlen gerüstetsein? Mit NFC wird man in die Lage versetzt, kontaktlosbezahlen zu können, indem man etwa das Handy vor einentsprechendes Terminal hält. Daneben existieren noch70

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