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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

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Best Practice WirelessBest Practice BeispieleExperten wie Udo Walz oder Wolfgang Joop wurden befragt,der Schönheitschirurg Dr. Stephan von Rothkirchpasst lange Nasen und ein fliehendes Kinn dem heutigenSchönheitsideal an. Und Star-Fotograf André Rival sprichtüber die hohe Kunst des Porträtierens.Kostenfreie App erfreut sich großer NachfrageDurch die technischen Möglichkeiten des iPhones lassensich die Meisterschaft der italienischen Renaissance-Kunstvom feinsten Pinselstrich bis zu verborgenen Rückseitenerkunden. Die Applikation erlaubt darüber hinaus einenStreifzug durch die Sammlungen der Staatlichen Museenzu Berlin, mit überraschenden Parallelen zu ägyptischenGrabmälern wie zur Fotografie der Gegenwart.Insgesamt umfasst die Applikation knapp 100 Kommentare,über 250 Kunstwerke in hochauflösenden Abbildungen,etwa 50 Videos und mehrere Links zu Facebook. Bisherhaben über 12.000 Nutzer diese einmalige App, die nachwie vor auf Deutsch und auf Englisch gratis im App Storeerhältlich ist herunter geladen. Ein großer Erfolg für das Kuratorenteamum Dr. Stefan Weppelmann von der Gemäldegalerieder SMB, für die Staatlichen Museen und nichtzuletzt für Antenna Interntional .Antenna Interntional Antenna Audio GmbHFasanenstraße 3710719 Berlinhttp://www.antennainternational.comDie iOS App „Gesichter der Renaissance“ © Antenna Audio GmbH – Antenna International 67

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleDemonstration der Potentiale der RFID-TechnikKooperationsprojekt in Sachen positions- und kontextsensitive InformationssystemeDas Projekt POSEIDON ist ein Kooperationsprojekt derHochschule für Technik und Wirtschaft und der Humboldt-Universität zu Berlin, des Jüdischen Museums Berlinsowie der Acoustiguide GmbH und der Berliner BitmanufakturGbR.Ziel des durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung(EFRE) geförderten Projektes POSEIDON ist dieEntwicklung verschiedener RFID-basierter Lösungen, diedie Leistungsfähigkeit der RFID-Technologie in Museenund öffentlichen Einrichtungen mit großem Besucherverkehrdemonstrieren. Hierbei werden sowohl aktive alsauch passive RFID-Tags samt der notwendigen Lese- undSchreibgeräte eingesetzt. Als Versuchsfeld dienen SonderundWechselausstellungen, die verschiedene Fragestellungenund Herausforderungen aufwerfen.Realisierte Teilprojekte im MuseumsbereichBesucher der „Koscher und Co“-Ausstellung des JüdischenMuseums konnten mit einem RFID-getaggten Löffels Rezeptesammeln. Die vom Besucher gesammelten Rezepteließen sich nach dem Ausstellungsbesuch online abrufen.Dazu musste sich der Besucher lediglich mit dem eindeutigenCode seines Löffels auf der Web-Seite einloggen. Der„Digital Storyteller“ erlaubte Besuchern an verschiedenenMedienstationen in der Sonderausstellung „Schahname.1000 Jahre persisches Buch der Könige“ des Museums fürIslamische Kunst im Pergamonmuseum, die Geschichtenaus dem Buch mit einem RFID-Lesezeichen zu sammeln.Nach dem Ausstellungsbesuch konnte die persönliche Geschichtensammlungdurch Eingabe des eindeutigen Lesezeichen-Codesüber die Web-Seite angehört werden.Diese Kombination aus Ausstellungsbesuch und dem zusätzlichenAngebot über das Internet schafft neue Konzeptefür Informations- und Wissensvermittlung, ein deutlicherMehrwert für die Besucher von Museen. Dabei lenken dieInstallationen zum Zeitpunkt des Museumsbesuchs nichtvon der eigentlichen Ausstellung ab, sondern bilden eineErgänzung und bieten zugleich ein zusätzliches Angebotfür die Besucher. Dabei werden keine persönlichen Datenerhoben. Die Nutzung erfolgt komplett anonym.Teilprojekt RFID-basiertes VeranstaltungsmanagementEin wichtiges Kriterium für Veranstaltungen und Events istdie Vernetzung der Teilnehmer. Dies geschieht meist überden Austausch von Visitenkarten. Die Hauptidee dieserAnwendung ist, den Aufbau und die Nutzung von sozialenNetzwerken zu automatisieren und zu optimieren. Dieswird durch den Einsatz der aktiven RFID-Technik Open-Beacon der Firma Bitmanufaktur erreicht. Sobald sichRFID-Tags untereinander in Reichweite befinden, übermittelnsie diesen Kontakt an eine Readerinfrastruktur. UmFehlinterpretationen zu vermeiden, muss dieser Kontaktüber eine definierte Zeitspanne aufrechterhalten werden.Ist dem so, wird der Kontakt im System registriert und derZugriff auf die Daten der jeweiligen Besucher untereinanderaktiviert. Wie und in welchem Umfang Daten frei gegebenwerden, entscheidet jeder Besucher individuell. DieEingabe und Aktivierung der persönlichen Daten sowie derAustausch der virtuellen Visitenkarten erfolgen online.Hochschule für Technik und WirtschaftForschungsgruppe INKA, Projekt PoseidonWilhelminenhofstraße 75A12459 Berlinhttp://inka.htw-berlin.deGeschichten sammeln mit dem RFID-Lesezeichen © HTW Berlin68

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