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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Best

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleRFID spart Zeit und bringt SicherheitOhne die Nutzung von RFID wäre all dies nicht denkbar.RFID beschleunigt die Arbeitsschritte, die ein neues Mediumins Regal und zu den Leserinnen und Lesern bringen.Mit RFID ist die Selbstverbuchung der Medien durch dieNutzer einfach und zuverlässig möglich. RFID erlaubt dieautomatische Sortierung und den Transport der zurückgegebenenMedien und damit die schnellere Rückkehr insRegal und zum nächsten Nutzer. Mit RFID ist schließlicheine Technik gefunden, welche die Sicherung der Mediendeutlich verbessert und damit die freie Zugänglichkeitauch wertvollerer Bestände möglich macht. Kurz gesagt:RFID setzt in der Bibliothek Personalkapazitäten frei, diein bessere Dienstleistungen investiert werden können, underhöht die Zugänglichkeit der Medien. Deshalb stattet dieUB im Rahmen des EU-kofinanzierten Projekts PROFILE-HU bis Mitte 2012 ihren Medienbestand mit fast 5 MillionenRFID-Etiketten aus und installiert RFID-Automaten zurSelbstbedienung in allen Standorten.HU zieht erfolgreiche ZwischenbilanzDie Zwischenbilanz nach zwei Jahren RFID-Betrieb anmehreren Standorten ist positiv: Je nach örtlichen Bedingungenwerden Selbstverbuchungsquoten bis zum 98Prozent erreicht. Mehrere Zweigbibliotheken wurden vonreinen Präsenzbibliotheken zu Ausleihbibliotheken, in denenfast alle Medien auch außer Haus genommen werdendürfen. Die Zentralbibliothek Jacob-und-Wilhelm- Grimm-Zentrum ist über die komplette Woche geöffnet, wochentagsbis weit in die Nacht. Auch andernorts wurden Öffnungszeitenerweitert. An einigen Standorten sind dieRückgabeautomaten auch außerhalb der Öffnungszeit derBibliothek zugänglich; Medien der weit auseinander liegendenStandorte können auch an anderen Standorten abgegebenwerden. Das spart den Nutzern Wege und erlaubtdie bequeme Rückgabe nicht mehr benötigter Medien, diedamit schneller zum nächsten Nutzer gelangen. Damit istdas Potential von RFID in Bibliotheken aber längst nichtausgeschöpft. An den zwei größten Standorten Grimm-Zentrum und Campus Nord stehen Garderobenschränkemit RFID-Schlössern zur Verfügung, die mittels der auchfür die Gebührenzahlung genutzten MensaCard bedientwerden können. Für die Nutzung als Garderobenschlüsselmuss die MensaCard nur einmal am neben der Garderobeinstallierten Terminal initialisiert werden. Automaten zumErwerb der MensaCard stehen in der Nähe der Garderobenanlagenzur Verfügung. Damit sind diese Schränke –anders als die außerdem aufgestellten Schränke, die miteinem mitgebrachten Vorhängeschloss gesichert werden– auch für spontanen Besucher nutzbar. Für behinderteNutzer reservierte Garderobenfächer werden über spezielleMifare-Karten geschlossen und geöffnet. DasselbeSystem soll auf den Zugang zu den 51 Arbeitskabinen imGrimm-Zentrum übertragen werden.Weitere geplante RFID-EinsatzbereicheIm Winter 2011/2012 hat das Grimm-Zentrum in Zusammenarbeitmit der Firma Bibliotheca RFID weltweit erstmaligeine Applikation für NFC-fähige Smartphones angeboten,die die Selbstverbuchung von Medien direkt am Regaloder Arbeitsplatz ermöglicht. Das erspart den Weg zumstationären Selbstverbuchungsautomaten im Erdgeschossund ist in dieser ersten Testphase vor allem für die Nutzerder Arbeitskabinen interessant, die in diesen nur Medienlagern dürfen, die sie ausgeliehen haben.Eine weitere Neuerung, die die Medien noch schneller zumNutzer bringen wird, folgt im Frühjahr 2012: Vorgemerkteoder aus dem Magazin bestellte Medien können dann aninsgesamt drei Ausgabeautomaten abgeholt werden, vondenen einer sogar außerhalb der Öffnungszeiten der Bibliothekam Campus Nord zugänglich ist. Mit diesen Gerätenentfällt die langwierige Suche nach Medien in den offenenBereitstellungsregalen, was unfreundliche Nutzer künftigdaran hindert, für Andere bereitgestellte Medien ins Hauszu entführen und zu verstecken.Humboldt-Universität zu BerlinUniversitätsbibliothekJacob-und-Wilhelm-Grimm-ZentrumGeschwister-Scholl-Straße 1/310117 Berlinhttp://www.ub.hu-berlin.de/rfid63

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleBerlin leiht selbständigEinführung der RFID-Technologie in den Berliner Öffentlichen BibliothekenIm Jahr 2008 starteten in Berlins öffentlichen Bibliothekenund der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) die Vorbereitungenzu einem Großprojekt, das die flächendeckendeEinführung der Selbstverbuchung mit RFID-Technologiezum Ziel hat. Das Projekt „TENIVER – TechnologischeInnovation in der Informationsversorgung“ wird von derEuropäischen Union (Europäischer Fonds für regionaleEntwicklung – EFRE), dem Land Berlin, den Berliner Bezirkenund der Zentral- und Landesbibliothek Berlin finanziert.Die Bibliotheken sind im Verbund Öffentlicher BibliothekenBerlins (VÖBB) zusammengeschlossen. Alle bezirksübergreifendenAufgaben werden vom VÖBB-Servicezentrumbearbeitet und koordiniert. Auch das Team des TENIVER-Projektes ist hier angesiedelt. Die Berliner Öffentlichen Bibliotheken(Stadtbibliotheken der Bezirke) sowie die ZentralundLandesbibliothek sind mit ihren Einrichtungen zentralerBestandteil des Berliner Bildungs- und Kulturangebots. Sieverstehen sich als Lernort, Treffpunkt, Ratgeber, Wissensnavigatorund Dienstleister für die Berliner Bevölkerung.Über den Verbund, der cirka 6 Mio. Medieneinheiten verzeichnet,wird den rund 430.000 aktiven LeserInnen eingemeinsamer Service angeboten, so etwa die Recherchein den Beständen aller Verbundteilnehmer.Unkomplizierte Ausleihe und RückgabeIm Rahmen des TENIVER-Projekts werden alle Medien(größtenteils Bücher, Zeitschriften, AV-Medien) mit RFID-Etiketten beklebt, die eine Antenne und einen Chip besitzen,der die Mediennummer sowie den Teile- und Sicherheitsstatusdes Mediums verzeichnet. Dieses Etikett stelltKontakt mit den Verbuchungsgeräten und der Bibliothekssoftwareher. Die LeserInnen können so ihre Medien anentsprechenden Geräten selbständig ausleihen und zurückgeben.Die Ausleihe erfolgt an so genannten Selbstverbuchern,an denen die LeserInnen außerdem ihr Kontoeinsehen und Verlängerungen durchführen können. Zudemist im Verlauf des Projekts geplant, EC-Karten-Terminals zuintegrieren, so dass die Begleichung von Entgelten ebenfallsam Selbstverbucher vorgenommen werden können.das Medium eingegeben wird und die die Medien nach voreingestelltenKriterien in verschiedene Behälter sortieren.Diese im VÖBB nur an größeren Standorten installiertenAutomaten können auch in Foyers und Außenwände integriertwerden und so einen Zugang außerhalb der Öffnungszeitenermöglichen. Die zweite Möglichkeit der Rückgabebietet der Selbstverbucher, der die BenutzerInnen nachRücknahme des Mediums auffordert, dieses an einen definiertenOrt in der Nähe des Geräts zu räumen und soeine Vorsortierung zur Wiedereinstellung in die Regale ermöglicht.Beide Vorgänge am Selbstverbucher, die Ausleiheund die Rückgabe, können mit bis zu fünf Medien aufeinmal im Stapelverfahren durchgeführt werden.Kontrolle und Zeitersparnis dank RFIDDie Verlagerung der Ausleih- und Rückgabevorgänge aufdie LeserInnen soll an mehreren Stellen einen Mehrwertfür Kunden und Personal schaffen. Zum einen haben dieNutzerInnen eine stärkere Kontrolle über ihr Konto underlangen dadurch mehr Anonymität und Datenschutz, dadas Leserkonto nicht mehr bei jedem Vorgang durch dasPersonal geöffnet und eingesehen wird. Durch die Arbeitmit Etiketten verlaufen Vollständigkeitskontrollen und Stapelbearbeitungender Medien automatisch über das Gerät,was kürzere Wartezeiten bei Ausleihe und Rückgabe bewirkt.Die erweiterten Zugangszeiten zu den Rückgabean-Die Medienrückgabe kann an speziellen Rückgabeautomatenmit angeschlossenen Sortieranlagen erfolgen, in dieSelbstverbucher- und Rückgabeautomat © StB Charlottenburg-Wilmersdorf64

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