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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

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Best Practice WirelessBest Practice BeispieleRFID-Lösungen für zahlreiche AnwendungsbereicheDie Bitmanufaktur erforscht und entwickelt mobile FunksystemeDie im Jahr 2000 gegründete Berliner Firma BitmanufakturGmbH entwickelt Hardware sowie hardwarenaheSoftwaresysteme rund um aktive und passive RFID Technologien.Der Fokus liegt im Bereich der Forschung undEntwicklung mobiler Funksysteme.Auf Basis von unterschiedlichen Open Source und OpenHardware RFID Projekten, die maßgeblich von der Bitmanufakturvorangetrieben werden, sind in den letzten Jahrenbereits vielfältige Anwendungen und Lösungen entstanden.Die Bandbreite des Einsatzes reicht von der Indoor-Lokalisierung, dem Echtzeittracking, Sozialen Netzwerkenund Interaktionen, multimedialen Installationen bis hin zurForschung im Bereich der Sicherheit von RFID-Systemen.OpenBeacon für Wirtschaft und WissenschaftZu diesen Lösungen gehören Projekte wie OpenBeacon.org (aktives RFID, 2,4 GHz), OpenPCD.org (passives RFID,13,56 MHz) oder OpenPICC (passives RFID, 13,56 MHz).Das Projekt OpenBeacon wurde durch die Bitmanufakturals eine freie Plattform für vielfältige neue mobile Anwendungenim Bereich der aktiven RFID Technik entwickelt.Sowohl die Hardware-Layouts als auch die Quelltexte derentsprechenden Softwarekomponenten sind frei verfügbarund somit für individuelle Anpassungen offen. BisherigeUmsetzungen finden in Kooperation mit den unterschied-lichsten Partnern aus Wissenschaft und Forschung sowieder Wirtschaft statt. So können beispielsweise Exponatein Museen mit aktiven OpenBeacon RFID Transpondernausgestattet werden, um unterschiedliche Aktionen aufdem mobilen Museumsguide auszulösen, sobald der Besuchervor dem Exponat steht. Auf Konferenzen könnenKommunikations- bzw. Kontaktnetzwerke nicht nur visualisiert,sondern auch für den Austausch von Informationengenutzt werden. Aber auch andere Einsätze wie zum Beispieldie Simulation von Epidemien wird mit dieser Technologiemöglich.Weitere Projekte der BitmanufakturAufbauend auf die international bekannte InstallationBlinkenlights am Berliner Haus des Lehrers, die anlässlichdes 20. Jahrestages der Gründung des Chaos ComputerClubs bereits im Jahr 2001 realisiert wurde, übernahmdie Firma Bitmanufaktur die technische Umsetzung einerdrahtlosen Variante. Die resultierende Lösung wurde fürdie Stereoscope Installation in der Toronto City Hall verwendet:960 Halogenstrahler mit OpenBeacon ausgestattetenDimmerfunktags wurden auf 21 Stockwerken in zweiGebäuden angebracht. Passanten konnten mit Hilfe ihrerMobiltelefone mit den Echtzeitvideos interagieren.Auch das Projekt OpenPCD stellt ein wichtiges Werkzeug,vor allem im Kontext der Sicherheitsforschung passiverRFID-Transponder, dar. Die Technologie wird insbesonderevon Hochschulen gern verwendet. Mit der OpenPCDHardware ist es unter anderem möglich, die Kommunikationmoderner Hardware für Near Field Communication(NFC), aber auch proprietärer Systeme zu visualisierenund zu analysieren, um sie auf Fehler und Verwundbarkeitenhin zu untersuchen. Sie kann allerdings auch als ganznormales Lesegerät genutzt werden.Bitmanufaktur GmbHSchwedter Straße 2310119 Berlinhttp://www.bitmanufaktur.deOpenBeacon Proximity Tag © Milosch Meriac61

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleSchneller zum Buch mit RFIDDie Bibliothek der Humboldt-Universität nutzt RFID für viele DiensteFür die Nutzer wissenschaftlicher Bibliotheken ist heute –neben dem Wunsch nach einem attraktiven Ort mit gutenArbeitsbedingungen – der rasche Zugang zur gewünschtenInformation entscheidend für die Qualität einer Bibliothek.Immer mehr Aufsätze und Monographien sind elektronischzugänglich, sei es als genuin digitales oder als imNachhinein digitalisiertes Dokument. Der an 24 Stundenund 7 Wochentagen mögliche Zugriff auf diese elektronischenMedien soll aus Sicht der Nutzer möglichst auch fürkonventionelle, gedruckte Medien gelten. Lange Öffnungszeitender Bibliothek und die schnelle Verfügbarkeit derMedien sind daher unabdingbar, will die Bibliothek weiterhinals attraktive Lieferantin von Information und Wissenwahrgenommen werden.Die Bibliothek der Humboldt-Universität hat deshalb schon2003 damit begonnen, die vielen kleinen Standorte, die wegenknapper Personalausstattung nur kurze Öffnungszeitenanbieten, ihr begrenztes Medienangebot aber oft nichtfür die Ausleihe freigeben konnten, an wenigen Standortenzu konzentrieren. Bestände thematisch verwandter Sachgebietewerden dabei zusammengefasst und gleichzeitigmöglichst nah an der entsprechenden Lehre und Forschungbereitgehalten. Im Erwin-Schrödinger-Zentrum fürdie Naturwissenschaftlichen Fächer werden seit 2003 dieBestände für die Fächer Chemie, Geographie, Informatik,Mathematik, Physik und Psychologie bereitgehalten. Dieneue Zentrale Universitätsbibliothek im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum hat die Bestände von 12 Zweigbibliothekenmit aufgenommen, in der Zweigbibliothek Campus Nordentsteht die zweitgrößte Bibliothek der Universität mit Beständenaus den so genannten Lebenswissenschaften. AmEnde des Konzentrationsprozesses wird die Bibliothek nurnoch acht Standorte betreiben. Ziel der Konzentration ist,trotz schwindender Personalressourcen den Service für dieNutzer auszubauen: lange Öffnungszeiten, kürzere Wegeder Medien zum (nächsten) Nutzer, Öffnung der Magazinbeständefür die Nutzer, professionelle bibliothekarischeBetreuung mittels Auskunftsdiensten und Schulungen inMedienkompetenz.RFID Terminal in der Zweigbibliothek Theologie © Humboldt Universität Berlin62

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