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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

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Best Practice WirelessBest Practice BeispieleBesucherinformations- und -leitsysteme und ihre Verzahnung mit den übrigen Disziplinen © BAER2FIT59

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleAktive 2,4 GHz RFID Technik zur Indoor-OrtungTH Wildau entwickelt mobile RFID-CampuslösungenAn der Technischen Hochschule Wildau beschäftigt sich einTeam um Prof. Dr. Janett Mohnke vom Studiengang Telematikmit dem sukzessiven Aufbau eines interaktiven, mobilenInformationssystems für Besucher, Studierende undMitarbeiter der Hochschule, dem iCampus Wildau. Dienstezur Ortung und Navigation nutzen zu können, spielt für denNutzer eines solchen Systems eine große Rolle. Im Rahmendes Projektes werden daher Möglichkeiten und Grenzender Nutzung aktiver RFID-Technologie für die Ortung inGebäuden erprobt. Als Testparcours wurde in der Bibliothekder TH Wildau ein flexibel an verschiedene Testszenarienanpassbares Ortungssystem installiert.Berliner Unternehmen unterstützt das ProjektDas System nutzt die aktive, im 2,4 GHz Bereich arbeitendeRFID-Technik „OpenBeacon“ der Berliner Firma Bitmanufaktur.Die Firmware von OpenBeacon basiert auf der GPLLizenz und ist frei programmierbar. Daher eignet sie sichbesonders gut für spezielle Anpassungen und die Umsetzungeigener Ideen. Zudem stellt die Bitmanufaktur GmbHihr Know-How zur Klärung spezifischer Anwendungsproblemeim Umgang mit OpenBeacon bereit. In Wildau wurdenbisher zwei mögliche Ausbaustufen getestet, die je nachgewünschtem Anwendungsszenario ihren Einsatz finden.Fest montierte und bewegliche TagsEin zu ortender Nutzer trägt ein aktives 2,4 GHz OpenBeacon-Tag, das eine eindeutige ID in verschiedenen Sendestärkenaussendet. In der Bibliothek verteilte Open-Beacon-RFID-Reader mit bekannter Position sammeln von den Tags empfangeneRFID-Signale und senden diese mit ihrer eigeneneindeutigen ID an einen Server. Der Server berechnet darausdie aktuelle Position des Tags und stellt diese Informationüber eine definierte Schnittstelle verschiedenen Anwendungenzur Verfügung. Die Ortungsgenauigkeit dieserAusbaustufe hängt primär von der Anzahl der installiertenOpenBeacon-RFID-Reader ab und beträgt in der Hochschulbibliothekin Wildau rund 6 Meter.Für eine höhere Genauigkeit werden die aktiven Open-Beacon-Tags nun mit bekannter Position im Raum verteiltiCampus Wildau Tracker: Beispiel eines Testszenarios © Tom-Ole Bolleund senden eine eindeutige ID in verschiedenen Sendestärken.Ein zu ortender Nutzer trägt ein sogenanntesUSB2-OpenBeacon-Tag, das diese Signale empfängt undmit eigener ID an die OpenBeacon-RFID-Reader überträgt.Diese sammeln empfangene Signale und senden sie an einenServer. Der Server berechnet daraus die Position desUSB2-OpenBeacon-Tags und stellt diese wieder Anwendungenzur Verfügung. Die Ortungsgenauigkeit und Performancedieses Systems wird derzeit durch Auswertungverschiedener Testreihen optimiert. Angestrebt wird eineGenauigkeit von etwa einem Meter.Neben der Bereitstellung von Ortungsinformationen für verschiedeneDienste, die dem Nutzer der Hochschulbibliothekin Wildau angeboten werden, dient die Installation auch alsPlattform für die Durchführung diverser studentischer Projekt-und Abschlussarbeiten.Technische Hochschule WildauBahnhofstraße 115745 Wildauhttp://www.th-wildau.de/icampus60

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