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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Best

Best Practice WirelessBest Practice Beispieleweisung der Emissionsdaten zu gewährleisten. Dadurchwird das Monitoring der fahrzeugbezogenen Emissionenund des Ressourcenverbrauchs sowie die Bewertung derNachhaltigkeit ermöglicht.Planungs-/Routing-Modell hilft Lieferkosten zusparenDas Planungs-/Routing-Modell erweitert das Monitoringum eine dynamische Tourenplanung sowie ein verkehrslageabhängigesFahrzeugrouting, welche die aktuellen Verkehrsinformationenund -prognosen berücksichtigen. Dabeiwerden Verkehrsinformationen und -prognosen in diesoftwaregestützte dynamische Tourenplanung bzw. in dasdynamische Routing während der Lieferfahrt einbezogen,um ungünstige Verkehrssituationen zu umgehen, die alsResultat eine Reduktion des Kraftstoffverbrauchs bzw. derCO 2-Emissionen sowie Verringerung von Lieferverzögerungenherbeiführen. Hierbei stellen die VMZ und die VIBVerkehrsdaten in den betrachteten Ballungsgebieten Berlinund Nürnberg zur Verfügung, während der ADAC außerstädtischeVerkehrslageinformationen als Schnittstelle fürüberregionale Transporte bereitstellt.Durch diese Telematiklösung kann der Beitrag von Verkehrsinformationenund -prognosen in einer dynamischenTourenplanung zur Streckenoptimierung, Erhöhung derEnergieeffizienz und Emissionsreduzierung im Vergleichzu bisherigen Lösungen ermittelt werden. Die Lösung sollexplizit durch Rückgriff auf offene Standards und innovativeTechnologien an den Bedürfnissen von KMUs ausgerichtetsein.Strecke, Zeit, Verbrauch, und entsprechend auch der CO 2-Emissionen kann so für jede Tour realisiert werden.Das CO 2-Einsparungspotential für Lieferverkehre in Ballungsgebietenist unternehmensspezifisch, da sie u. a.abhängig von der Tourstruktur, der Kundendichte und Dynamikder Kundenaufträge ist. Allerdings hat das MULi-Projektgezeigt, dass ein CO 2-Einsparungspotential und somitVerbrauchskosteneinsparung von durchschnittlich 6,5%pro Tour durch Einbindung von Verkehrsinformationen und-prognosen in die Tourenplanung möglich ist. Disponentenhaben durch das MULi-Telematiksystem die Möglichkeitihre Tourenplanung pre- und on-Trip auf ungünstige Verkehrssituationenanzupassen und die Effizienz ihrer Lieferverkehrezu erhöhen sowie ihre CO 2-Emissionen normkonformnach DIN EN 16258 auszuweisen. Das MULi-Projektkonzentrierte sich auf Sammel- und Verteilverkehre inBallungsgebieten. Eine Ausweitung des MULi-Konzeptsauf z. B. Fernverkehre wäre eine nächste Ausbaustufe zurbundesweiten Senkung der CO 2-Emissionen im Lieferverkehr.Hierzu müsste eine gebietsübergreifende Integrationder Verkehrsdaten in das Telematiksystem erfolgen. Dafürmüsste u. a. eine standardisierte Landschaft zwischen denfür die jeweiligen Gebiete bzw. Bundesländer zuständigenVerkehrsdatenlieferanten vorliegen. Somit würde ein weitererwichtiger Schritt für eine bundesweite Minimierung derUmweltbelastung durch den Lieferverkehr ermöglicht.Technische Universität Berlin Bereich LogistikStraße des 17. Juni 13510623 Berlinhttp://www.logistik.tu-berlin.deDas MULi-Projekt leistet einen Beitrag zur Realisierungeiner nachhaltigen Transportlogistik durch die Erfassungder CO 2-Emissionen mit spezifischen Messwerten undstellt somit darüber hinaus die notwendige Transparenzher. Logistikdienstleister und Unternehmen, die ihre Transporteselbst disponieren, können zum einen auf Basis dieserInformationen angemessene ökologische Maßnahmenergreifen. Zum anderen werden dynamische Verkehrsdatenin der Tourenplanung sowie bei der Durchführung derLieferfahrten verarbeitet. Eine Optimierung hinsichtlich55

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleHyFlyr - ein digitaler Flyer für mobile EndgeräteDie Akaparis GmbH bringt Produkt- oder Veranstaltungsinformationen direkt aufs SmartphoneDie allgegenwärtige Vielzahl von Produkt- oder Veranstaltungsflyernzeigt einen Informationsbedarf auf, der nichtüber das Internet und mit seinen Methoden gedeckt wird.Papierbasierte Flyer haben Vorteile wie die einfache Übergabevon Hand zu Hand, aber auch Nachteile wie ständigesAuffüllen und das Verlegen aus Kundensicht.Der Produktansatz der Akaparis GmbH ist es, das etablierteMedienformat Flyer von der papierbasierten Variante(pFlyer) in eine elektronische Variante (eFlyer) zu überführen.Der bisherige Ansatz über das mobile Internet istwegen Überlastungen, Datenverkehr oder Roamingkostenständig problematisch. Daher entwickelt die AkaparisGmbH speziell angepasste WiFi-Access Points. Hierbeisind insbesondere neue p2p Konventionen notwendig,um die einfache digitale Übertragung von Mobilgerät zuMobilgerät zu lösen. Aufgrund der vielen Illustrationen(Eyecatcher) haben komprimierte eFlyer in der RegelMegabyte-Größen. Der eFlyer bietet gegenüber den vorhandenenLösungen grundlegende Vorteile. Er ist offlinenutzbar, wird nicht verlegt, ist immer vorrätig und kann mitreduzierten Distributionskosten und via p2p Verteilung publiziertwerden. Ferner ist der eFlyer personalisierbar undsogar mobil editierbar.Aufbau des eFlyer-KonzeptesDas Daten-Schema des eFlyer enthält Informationsartenwie Freitext, Kontaktinformationen, Termine, Bilder, Multimedia-und sonstige Dateien. Ein Webservice bietet dieMöglichkeit, herkömmliche PDF-Dateien für pFlyer-Druckeautomatisch in einen eFlyer zu konvertieren und damitmittelfristig den pFlyer zu ergänzen und langfristig abzulösen.Damit zielt und trifft die Lösung auf einen großen,bestehenden, internationalen und branchenübergreifendenMarkt, der nun in das mobile Zeitalter digital überführtwird. Der Nachweis für den Bedarf dieser Art Informationenkann durch die vielfach existierende Nutzung derpapierbasierten Flyer erbracht werden. Der eFlyer kannüber QR-Code, NFC-Tag, einen Weblink oder direkt auseiner E-Mail auf das eigene Smartphone heruntergeladenwerden. Des Weiteren hat die Akaparis GmbH speziellauf die jeweiligen Bedürfnisse angepasste Access Points(iii-Points, OpenWRT Dialekt) für den Datentransport entwickelt.Diese bieten die Möglichkeit, Informationen auchohne bestehende Internetverbindung abzurufen, wie etwaauf einem Markt. Dadurch wird ein schneller Datentransfervon großen Multimedia- und anderen hochauflösendenInhalten erlaubt. Zum Transport über weite Distanzen gibtes die Möglichkeit, den eFlyer über das Internet herunterzuladen.Unkomplizierte und ortsbasierte VerteilungDie mobile Applikation HyFlyr stellt die Flyer auf Smartphonesund Tablets dar und ermöglicht die Bearbeitungsowie deren Verteilung. Die App bietet eine hohe, mobilgerechteFunktionalität über die Kontextdimensionen undeine internetunabhängige Informationsverteilung durchspezielle WiFi-Access Points und neuen NFC-Technologien.Die Verteilung von eFlyern an andere Personenkann sowohl per E-Mail, als auch in lokalen Umgebungenmit einem iii-Point schnell und sicher erfolgen. Außerdemkann der eFlyer per Nahfeldkommunikationstechnik (NFC)ausgetauscht werden. Hier ergeben sich die Untervariantenüber Bluetooth, Android (ICS) über NFC-Beam oderWiFi-Direct.Als weiteres Location Based Feature beinhaltet die Appebenfalls das Konzept des Geofencings, wobei der sog.„Home-Flyer“ einer Umgebung automatisch abgerufen wird,wenn der Benutzer eine bestimmte Zone betritt. Als Anwendungsfallgäbe es hier beispielsweise eine Konferenz,die einen iii-Point besitzt, wodurch der Besucher automatischdie aktuelle Version des eFlyers der Veranstaltungerhält, sobald das Gebäude betreten wird. Natürlich kanndas Feature auch deaktiviert werden. Die App ermöglichtaußerdem eine schnelle Zusammenstellung von verschiedenenInhalten. So kann innerhalb weniger Minuten eineigener eFlyer wie etwa eine Geburtstagskarte mit demSmartphone über Templates erstellt werden.Weitere Lösungen und erste EinsatzbereicheNeben der Akaparis gelabelten Lösung, die ähnlich demPDF Reader von Adobe kostenlos im Market steht, wer-56

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