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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

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Best Practice WirelessBest Practice BeispieleBasierend auf den gewonnen Kenntnissen über den Kommunikationskanalwerden unter Einhaltung der Grenzbedingungenwie Verzögerungszeit, Robustheit und erlaubtermaximaler Paketverlustrate, effiziente Algorithmen für dieMedien-Zugriffs-Schicht und die Netzwerkschicht entwickeltund in Systemsimulatoren getestet. Auf diesem Wegwird die Zuordnung der einzelnen Netzwerkknoten zu bestimmtenBasisstationen im Hinblick auf die Übertragungsqualitätund Störsicherheit optimiert.Optische Datenübertragung auf dem PrüfstandPrototypen des optischen Transceivers © 2012 Fraunhofer HHIdes Einsatzes unterschiedlicher, voneinander unabhängigoperierender Kommunikationssysteme auch den Einsatzneuer, dynamischer und innovativer Übertragungsstrategienzur Sicherung der Kommunikation und zur Minimierungvon gegenseitigen Störungen sowie zur Vermeidungvon Wechselwirkungen mit anderen Funksystemen.Auf der Suche nach störungsfreien Systemen bietet sichneben der Funk- auch die optische Freiraumübertragungan, da beide nicht miteinander interferieren. Die gemeinsameNutzung beider Ressourcen kann dann zu einem robustenund zuverlässigen Gesamtsystem führen. In SIMKABwerden beide Schnittstellen parallel untersucht und hinsichtlichder Einsetzbarkeit in der Kabine geprüft.Zeitgemäße Planung am 3D-ModellFür den Entwurf optimaler Übertragungsstrategien, in Abhängigkeitder jeweiligen zugrunde liegenden Bitübertragungsschicht,spielt die Kenntnis über den jeweiligen Ausbreitungskanaleine sehr wichtige Rolle. Ein detailgetreues3D-Modell eines Abschnittes der Kabine eines Airbus A340inklusive sitzender Passagiere ermöglicht es, unter Einbeziehungder elektromagnetischen Eigenschaften dermodellierten Flächen, mittels numerischer Simulationen,Vorhersagen über die elektromagnetische Feldstärkeverteilunginnerhalb einer Flugzeugkabine zu treffen.Neben den Arbeiten an der Funkschnittstelle wird für dieoptische Freiraumübertragung ein Sende-Empfangsmodulentworfen, wobei eigens entwickelte optische Komponentenwie Laser- und Photodioden eingesetzt werden. Aufder Basis dieses Moduls wird ein Demonstrator gebaut, mitdem unter der Regie der EADS Übertragungstests durchgeführtwerden. Die Prototypen des Sende-Empfangsmodulssind nebenstehend zu sehen.Trotz der recht ausführlichen Behandlung einzelner Themenbereicheaus dem Gebiet der drahtlosen Kommunikationbleiben viele Fragen offen, auf die nicht in vollem Umfangim Rahmen dieses Forschungsprojekts eingegangenwerden kann. So bleiben Forschungsfelder im Bereich derdrahtlosen Sensorik auch außerhalb der Kabine wie beispielsweiseSensoren zur Überwachung der Tragflächenoder der Triebwerke unberührt. Eine weitere denkbare Vereinfachungauf dem Weg zu einem effizienteren und flexiblerenFlugverkehr kann die breitbandige drahtlose Anbindungder Flugzeuge an die Terminals der Flughäfen sein.Dies könnte unter anderem das Hochladen von MultimediaundFlugdaten während des Aufenthalts des Flugzeugs amGate stark verkürzen und vereinfachen.Fraunhofer-Institut für NachrichtentechnikHeinrich-Hertz-InstitutEinsteinufer 3710587 Berlinhttp://www.hhi.fraunhofer.de53

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleDynamische Tourenplanung durch TelematiksystemeVerkehrsdatenintegration für eine emissionsarme TransportlogistikDer Verkehr – insbesondere der Lieferverkehr – ist inBallungsgebieten Hauptverursacher von Schadstoffemissionen.Eine Optimierung des innerstädtischen Güterverkehrsbietet vor diesem Hintergrund das Potential, Emissionenund Ressourcenverbrauch zu reduzieren und damiteinen wesentlichen Beitrag in Richtung einer nachhaltigenund effizienten Logistik in Ballungsgebieten zu leisten.Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschunggeförderte Projekt „Minimierung der Umweltbelastungdurch den Lieferverkehr in Ballungsgebieten mittels intelligenterVerkehrslageinformation und -prognosen“ (MULi)setzt sich mit dieser Herausforderung auseinander undentwickelt eine Telematiklösung für eine streckenoptimaleund damit energieeffiziente emissionsarme Tourenplanungsowie ein verkehrslageabhängiges Fahrzeugrouting.Das Projektkonsortium setzt sich aus dem SystempartnerVIOM GmbH (Konsortialführer), dem AnwendungspartnerCity Clean GmbH & Co KG und dem Bereich Logistik derTechnischen Universität Berlin, der als wissenschaftlicherPartner fungiert, zusammen. Als assoziierte Partner – insbesonderezur Bereitstellung der erforderlichen Verkehrsdatenin Ballungsräumen – sind die VMZ Berlin BetreibergesellschaftmbH, die VIB VerkehrsinformationsagenturBayern GmbH und der ADAC Allgemeiner Deutscher Automobil-Clube.V. beteiligt.Im Rahmen des Projektes wird das CO 2-Reduzierungspotentialder Einbindung von Verkehrsinformationen und-prognosen in eine dynamische Tourenplanung untersucht.Hierzu wird ein Telematiksystem entwickelt, das die Integrationvon Verkehrsdaten in die dynamische Tourenplanungsowie die Erfassung von CO 2-Emissionen währendeiner Lieferfahrt ermöglicht. Die geschaffene Telematiklösungbeinhaltet ein Monitoring-Modell und ein Planungs-/Routing-Modell und wird durch Feldversuche in den BallungsgebietenBerlin und Nürnberg evaluiert.Monitoring-Modell nutzt CAN-BUS-DatenDas Monitoring-Modell dient zur Überwachung der fahrzeugbezogenenCO 2-Emissionen sowie des Ressourcenverbrauchs.Zusätzlich werden entscheidungsrelevanteKenngrößen bereitgestellt und die CO 2-Emissionen zertifizierungsfähigausgewiesen. Hierzu wurden zunächst Einflussgrößenauf die Tourenplanung und das Fahrzeugroutingin Ballungsgebieten untersucht. Für die in Real-Timeverfügbaren CAN-BUS-Daten wurden Berechnungs- undBewertungsverfahren für die fahrzeugbezogenen IST-Emissionswerte entwickelt. Dabei wurden sowohl aktuelleals auch sich in der Entwicklung befindliche Standardsund Normen integriert, um eine zertifizierungsfähige Aus-Das Monitoring-Modell © 2012 Technische Universität Berlin Bereich Logistik54

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