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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Best

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleSiebe nach dem Sterilisieren © Charité CFM Facility Management GmbH9 Exciter (2 x EX3210 und 7 x EX2000B) installiert. DieAeroScout Software MobileView, die zur Visualisierungder OP-Siebe auf einem Grundriss des OPs beziehungsweiseder ZSVA dient, wird von Daten aus einer CiscoMobility Services Engine (MSE 3300) gespeist. Die Genauigkeit,mit der die OP-Siebe geortet werden können,beträgt etwa 2-3 Meter.Wesen der ErgebnisverbesserungDie zeitaufwendige Suche nach nicht auffindbaren Sieben,zum Beispiel durch Lagerung am falschen Lagerplatz, kannauf ein Minimum reduziert werden. Damit einhergehendsteigt die Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit. DenMitarbeitern wird ermöglicht, sich auf ihre Kernaufgabenzu fokussieren. Durch die gestiegene Transparenz lässtsich erkennen, ob der Ablaufprozess beschleunigt werdenmuss oder sich unter Umständen Verzögerungen ergeben.Durch die Kenntnis bei allen Beteiligten wird ihnenfrühzeitig die Möglichkeit gegeben, ihre Abläufe antizipativauszurichten. Wenn beispielsweise ein eiliges OP-Sieb vordem Eingang der ZSVA abgestellt wird, wird dies vom Systemerkannt und durch das Herausgreifen dieses eiligenSiebes, kann die Aufbereitung früher eingeleitet werden.Damit steht das besagte Sieb dem OP früher zur Verfügung.Vor dem Hintergrund, dass eine OP-Minute schnelleinen dreistelligen Eurobetrag kosten kann, ist es wichtig,an Qualitäts- und Prozessverbesserungen zu arbeiten, umso das Kosteneinsparpotenzial im klinischen Workflow soweit wie möglich auszuschöpfen.Charité CFM Facility Management GmbHCharitéplatz 110117 Berlinhttp://www.cfm-charite.de47

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleKrebsdatenbank auf Tablet und SmartphoneHPI unterstützt mit In-Memory-Technologie den Weg zur personalisierten KrebstherapieDas Institut für Pathologie der Charité, das Hasso-Plattner-Institutfür Softwaresystemtechnik und das SAP InnovationCenter in Potsdam haben sich in der ForschungsinitiativeHANA Oncolyzer zusammengeschlossen. Ziel derKooperation ist es, die Vorteile der mit dem Innovationspreis2012 prämierten In-Memory-Technologie schrittweiseauch für medizinische Anwendungen nutzbar zu machenund somit u. a. die Echtzeitanalyse und -verarbeitungmedizinischer Daten voranzutreiben.Krebsbehandlung ist zeitaufwendigDer medizinische Fortschritt zeigt hierbei klar in die Richtung„Personalisierte Medizin“. Künftig soll sie individuellauf den Patienten abgestimmt werden und dadurch wirksamereTherapien liefern. Standardtherapien, wie sie heutenoch die Regel sind, verlaufen leider häufig erfolglos.Dennoch sind die Fortschritte unverkennbar. Starben inden 1980er-Jahren noch über zwei Drittel der Krebspatienten,sind es mittlerweile weniger als 50 %. Mit erstenindividualisierten Therapien, wie den sogenannten „smallmolecules“ oder auch gentechnisch hergestellten monoklonalenAntikörpern, lassen sich etliche Krebsarten wirksambekämpfen. Allerdings müssen Daten erst analysiertund sinnvoll kombiniert werden, um zu neuen Erkenntnissenoder neuen Therapien zu gelangen. Die Arbeit mitdem kontinuierlich wachsendem Datenvolumen ist für dieÄrztInnen und ForscherInnen wesentlicher Bestandteil ihrerTätigkeit und nimmt, neben dem Studieren von Patientenakten,der Recherche von Fachliteratur, usw., wertvolleZeit in Anspruch.Der mobile HANA OncolyzerMit der mobilen Anwendung HANA Oncolyzer ist bereitsein erstes Ergebnis entstanden. Trotz der Unterschiedezwischen den einzelnen Kooperationspartnern, wurde imSeptember 2011 ein erster Prototyp auf dem World HealthSummit vorgestellt. Hierzu hat auch die direkte Campusnähedes Industriepartners SAP beigetragen, der mit seinem2011 gegründeten Innovationscenter erfolgreich den Spagatzum Endanwender meisterte. Optimiert für das Apple iPadund Android-Geräte, richtet sie sich an behandelnde Ärzteund Forscher in der translationalen Tumorforschung. Mitder Google-ähnlichen Freitextsuche des HANA Oncolyzerkann der behandelnde Arzt die Krebsdatenbank nach einerVielzahl unterschiedlicher Diagnosen durchsuchen, wobeieine Suche in strukturierten als auch unstrukturierten Datenin der Hauptspeicherdatenbank, gleichermaßen möglich ist.Die Patientenansicht gibt die gesamte Behandlungshistoriejedes einzelnen Patienten wieder. Dabei führt die In-Memory-Technologiezusätzlich Auswertungen in Echtzeit durch.So ermittelt sie etwa das Geschlechterverhältnis der Erkranktenoder vergleicht Behandlungserfolge bei Patientenmit derselben Diagnose mittels Kaplan-Meier-Schätzer. Dieanalytische Ansicht erlaubt Forschern und Ärzten, die Gesamtheitaller Patienten nach frei bestimmbaren Kriterienwie Alter, Geschlecht, Tumorart und -lokalisation zu filtern.Hierbei ist ein Wechsel in die individuelle Patientenansichtjederzeit möglich.Beispiel zum praktischen EinsatzEin behandelnder Arzt will eine neu entwickelte, individualisierteTherapie gegen Darmkrebs anwenden. Die ist allerdingsnur für männliche Patienten ab 70 Jahren konzipiert,bei denen alle gängigen Behandlungsmethoden gescheitertsind und deren Erstdiagnose mindestens zwei Jahrezurückliegt. Der Mediziner kann HANA Oncolyzer den gesamtenPatientenstamm durchsuchen lassen. Die eigentlicheDatenanalyse beansprucht dabei nur Millisekunden.Wie sich zeigt, entspricht der Patient „Malte Mustermann“allen geforderten Kriterien. Seit der Erstdiagnose im Frühjahr1995 hat er einen Behandlungsmarathon aus Operationen,Systemtherapien und Bestrahlungen hinter sich. Zurendgültigen Entscheidung, ob die individuelle Therapie fürHerr Mustermann geeignet ist, fehlt dem verantwortlichenArzt noch eine spezielle Gewebeanalyse. Statt einer zeitaufwendigenAnforderung über Institutsgrenzen hinweg,kontaktiert er den zuständigen Pathologen direkt aus derAnwendung. Der führt darauf die nötige Analyse durch undschickt dem Arzt ein digitalisiertes Bild der Gewebeanalyse.Das erscheint direkt in Herrn Mustermanns individuellerPatientenansicht im HANA Oncolyzer. Nach Begutachtungdieses letzten Puzzleteils weiß der Arzt, ob die individualisierteDarmkrebstherapie Herrn Mustermann helfen kann.48

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