Aufrufe
vor 6 Jahren

Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Best

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleEin Avatar zeigt dem Patienten, wie er sich zu bewegen hat © Matthias Heyde / Fraunhofer FOKUSRegelmäßiges Kraft-, Konditions- und Koordinationstrainingkönnen helfen, die Muskulatur zu stärken, und somitpräventiv (chronischen) Erkrankungen in diesem Bereichentgegenwirken. MeineReha® soll insbesondere in ihrerBewegung eingeschränkte Menschen motivieren, mehrBewegung in ihren Alltag zu integrieren und einen aktivenLebensstil zu pflegen. Der Einsatz von multimedialen Trainingsumgebungensteigert nachweislich die Motivation,auch selbständig zu trainieren. Das System kann darüberhinaus den Trainingsverlauf und den Gesundheitszustandüberwachen, um im Risikofall den Trainierenden zu einemArztbesuch aufzufordern.Nachhaltige RehabilitationDie Nutzung von MeineReha® kann vielfältige Therapiezieleverfolgen. Der Schwerpunkt liegt auf einer persönlichabgestimmten therapeutischen Unterstützung, die individuellauf das Leistungsvermögen des Patienten abgestimmtist. In Zukunft kann das System als interaktiver Reha- oderPräventionscoach zu Hause, in Unternehmen, oder als Teilder orthopädischen Behandlung eingesetzt werden. Auchdie Integration von community-basierten Dienstleistungenwie etwa die Vernetzung mehrerer Nutzer, Physiotherapeutenund Ärzte in einem Web-Portal ist ein angestrebtes Ziel.Das Projekt MyRehab wird vom Bundesministerium für Bildungund Forschung im Rahmen des Projekts „DiscoverMarkets“ gefördert, das sich zum Ziel gesetzt hat, neueWege bedarfsorientierter Forschungsplanung zu entwickeln.Fraunhofer FOKUSKompetenzzentrum E-HEALTHSteinplatz 210623 Berlinhttp://www.fokus.fraunhofer.de/de/e-health45

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleEchtzeit-Lokalisierung von OP-SiebenPilotprojekt der Charité CFM Facility Management GmbH mit der Charité – UniversitätsmedizinDie Charité CFM Facility Management (CFM) und die Charité– Universitätsmedizin Berlin (Charité) haben gemeinsamam Campus Virchow-Klinikum ein Pilotprojekt zumTracking von OP-Sieben realisiert. Das Tracking erfolgt dabeimittels spezieller Autoclave Tags, die auf die OP-Siebeaufgebracht werden und über ein spezielles WLAN geortetwerden können. Über eine browsergestützte Oberfläche istes dem Team der zentralen Sterilgutaufbereitung (ZSVA)wie auch dem OP-Team möglich, von jedem Computer innerhalbder Charité die OP-Siebe in Echtzeit auf wenigeMeter genau zu lokalisieren.Durch die exakte Kenntnis des Standorts entfällt der manuelleSuchaufwand nach gerade benötigten OP-Sieben.Darüber hinaus lassen sich Operationsverzögerungenim Vorfeld begegnen. Die zeitintensive Abstimmung zwischenden Prozessbeteiligten (ZSVA und OP) wird auf einMindestmaß reduziert, so dass der Fokus auf die Kernaufgabenkonzentriert werden kann.Wo sind die Siebe nach dem Sterilisieren?Bedingt durch die enge Verzahnung der Abläufe des OPsund der ZSVA besteht ein immenser Abstimmungsbedarfzwischen den Prozessbeteiligten. Der Arbeitsalltag war geprägtvon zahlreichen kurzen Telefonaten zum Status einzelner,für eine bestimmte OP erforderlicher OP-Instrumente.Innerhalb der ZSVA waren zwar sämtliche Aufbereitungsschrittedurch ein Sterilgut-Dokumentationssystem erfasst;sobald die Instrumente jedoch die ZSVA verließen, sankdie Transparenz merklich. Um die Prozesstransparenz wieauch die -qualität zu erhöhen, realisierten Charité und CFMmit den Technologiepartnern AeroScout und Cisco Systemsdas hier vorgestellte Pilotprojekt zur Echtzeit-Lokalisierungvon 60 OP-Sieben in den vier unfallchirurgischenOperationssälen des Campus Virchow-Klinikums.Rauhe Umgebung und AbschirmungIm Rahmen des Projektes galt es zwei technologische Herausforderungenzu bewerkstelligen: Zum einen musstenstoßresistente Tags, denen weder die hohen Temperaturenin der Dampfsterilisation noch die diversen zum Einsatzkommenden Chemikalien etwas ausmachten, gefundenwerden. Das Unternehmen AeroScout stellte sich hierbeials zuverlässiger Partner heraus. Die direkt aus der Entwicklungsabteilungstammenden Autoclave Tags (Typ T8aund T2a) kamen im Rahmen des Pilotprojekts europaweiterstmals in einer ZSVA zum Einsatz. Zum anderen stelltesich heraus, dass auch die Umgebung des OP besondereAnforderungen an das WLAN stellte. Ein OP-Sieb (nebstAutoclave Tag) befindet sich während des Transports beziehungsweiseder Lagerung in einem Edelstahlcontainer,der wiederum, umschlossen von zahlreichen anderenEdelstahlcontainern, in die dafür vorgesehenen Einschübeeines aus Metall bestehendem Transportwagen geschobenwird. Aufgrund dieser doppelten beziehungsweisedreifachen Abschirmung war es notwendig, die Funkkommunikationzwischen den Tags und den WLAN-Antennensicherzustellen. Dazu wurden an neuralgischen Punkten,etwa am Ein- und Ausgang der ZSVA und des OPs, Exciterangebracht, die wiederum die Tags im Inneren des Edelstahlcontainerszum Senden ihres Signals anregen.Technische Daten der genutzten GeräteOP-Sieb mit Autoclave Tag © Charité CFM Facility Management GmbHIm Rahmen des Pilotprojekts wurden insgesamt 60 Siebemit Tags der Herstellers AeroScout (davon 55 Tags vomTyp T2a und 5 Tags vom Typ T8a) ausgestattet. Danebenwurden 16 WLAN-Accesspoints (Cisco Aironet 3502) und46

Publications in English

Publikationen auf deutsch