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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Best

Best Practice WirelessBest Practice Beispieleist auch via WLAN realisierbar, sollte kein kabelgebundenesLAN zur Verfügung stehen, aufgebaut werden könnenoder benutzt werden dürfen.Die Architektur des ixTrend-Systems ermöglicht eine beliebigeSkalierbarkeit. Von einer einfachen Einzelplatzinstallationbis hin zu einer Mehrplatzlösung mit Dutzenden vonMonitoren, Clients, einigen ixTrend Servern und Datenbankenist alles realisierbar und konfigurierbar. Maßgeblichdafür ist eine strikte Trennung der drei Ebenen der Datenverarbeitung(Erfassung, Speicherung und Visualisierung)sowie die Verwendung hocheffizienter Kompressionsverfahren.Der Aufbau der Software ist zudem plugin-orientiertsowie schnell und leicht modular erweiterbar. Damitgenügt sie auch im Besonderen den Zwecken klinischerForschung und wird dort vielfach eingesetzt.Die Anzahl gleichzeitig erfassbarer Vitaldaten hängt vonder Bereitstellungsmöglichkeit der Monitorschnittstellenab. Gängige Philips-Monitore können aktuell maximal 12Wave-Signale zusammen mit allen numerischen Signalengleichzeitig zur Verfügung stellen, was aus medizinischerSicht in den meisten Fällen ausreicht.Eigenschaften der mobilen LösungZusammen mit dem ixTrend-Basissystem wurde ein mobilesZusatzteil entwickelt, das einen schnellen und ortsungebundenenSofortzugriff auf die Vitaldaten eines Patientenerlaubt. Das mobile Endgerät kann sowohl jederzeit problemlosden aktuellen Status als auch die aufgezeichnetenDaten eines Patienten anzeigen. Die Bedienung ist intuitivund wurde in enger Zusammenarbeit mit dem UniversitätsklinikumTübingen auf die Ansprüche von Ärzten aufIntensiv- und Pflegestationen hin optimiert. Dabei ist dassogenannte 3-Step-Handling entstanden, das alle Bedienprozessein Patientenauswahl, Signalauswahl oder Visualisierungkategorisiert. Gleichzeitig kann das Gerät aufdie akustische Wiedergabe von Alarmsignalen konfiguriertwerden. Trotz der Möglichkeit, eine unbegrenzte Anzahlan Patienten anzulegen, bleibt die Verwaltung auf demEndgerät übersichtlich. Favoriten können ebenfalls angelegtwerden.Welche Vorteile bietet ixTrend?Dank der mobilen Zugriffsmöglichkeit muss ein Arzt nichterst an einen Arbeitsplatzrechner, um einen Überblick überden Zustand eines Patienten zu erhalten. Dieser Zeitgewinnreduziert Behandlungs- und Aufenthaltskosten desPatienten. Durch die Favoritenverwaltung kann der Arztspezielle Problemfälle intensiver im Blick behalten. Diesund die Alarmfunktionalität verringern durch Entscheidungsprozesseund Benachrichtigungswege entstehendeZeitkosten. In kritischen Situationen kann schneller agiertwerden. Ebenso bedeutsam ist der Qualitätsgewinn. HandschriftlicheNotizen und Vermerke sind mitunter nicht lesbaroder werden verlegt. ixTrend sichert hingegen alle Datenund Eingaben zentral.Die Visualisierungsfunktion des Mobilgeräts ermöglicht esdem Arzt zudem, dem Patienten direkt im BehandlungsraumSituationen und Diagnosen zu veranschaulichen undihm damit mehr Sicherheit zu geben. Auch der gegenseitigeAustausch der Fachärzte untereinander wird dadurchverbessert. Auf Intensivstationen und bei der Altenpflege istixTrend Mobile besonders wertvoll. Bei extrem pflegeintensivenPatienten ist ein agiler und flexibler Personaleinsatzunerlässlich. Die mobile Überwachung mit dem tragbarenEndgerät kann diese Arbeit erheblich unterstützen.Technische Hochschule WildauBahnhofstraße 115745 Wildauhttp://www.th-wildau.de41

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleEnergie-effizientes Notfall-Handgerät für SeniorenDas Institut für Informatik der Universität Potsdam begegnet dem demographischen WandelDer demographische uWandel führt zu einem zunehmendenBedarf an technischen mobilen Lösungen, die Seniorenzuhause und im Heim eine Selbstständigkeit bis inshohe Alter gewährleisten. Hierbei sind gerade Funktionenwie eine zuverlässige Sturzerkennung, um Pflegekräfte imFalle eines Sturzes zu benachrichtigen und das „Tracking“von orientierungslosen dementen Personen unverzichtbar.Studien mit Fokusgruppen haben ergeben, dass Seniorenmobile Geräte akzeptieren, sofern sich für sie daraus eindirekter Nutzen ergibt. So erinnert das entwickelte HandgerätNutzer selbstständig an zukünftige Termine. Diesewerden von Pflegern, Angehörigen oder Ärzten über eineWeb-Seite angelegt und vom Gerät vorgelesen. EntsprechendeLösungen müssen leicht und ohne wesentlicheÄnderungen der Gebäudeinfrastruktur installierbar sein,was für viele existierende Lösungen, die nur einzelne Funktionenunterstützen, nicht zutrifft. Das vorgestellte Systemreduziert den Installations- und Wartungsaufwand, zumBeispiel durch den gewählten nutzerfreundlichen Ansatzder Lokalisierung. Des Weiteren sind minimale Gerätelaufzeitenvon 20 Stunden notwendig – das tägliche (einmalige)Aufladen des Gerätes lässt sich in den Pflegeablaufintegrieren. Hierzu sind energie-effiziente Hardware- undSoftware-Lösungen erforderlich.Datenübertragung im WLAN-Radio und 868sowie 434 MHz FrequenzbandFür diese beschriebene Problemstellung wurde die EMU(Efficient Mobile Unit) entwickelt. Dies ist ein mobiles Gerät,welches von den Nutzern am Gürtel getragen wird und kontinuierlichderen Position in Gebäuden bestimmt und Stürzeerkennt. Im Notfall wird eine Alarmnachricht an einenServer gesendet, welcher Angehörige oder Pfleger per Telefonanrufbenachrichtigt. Die angestrebten Laufzeiten sindgerade durch die regelmäßige Lokalisierung und die kontinuierlicheSturzerkennung problematisch. Daher lag einwesentliches Augenmerk bei der Komponentenauswahl fürdie EMU auf deren Energieeffizienz. Neben einem WLANRadio, über welches mit dem Server kommuniziert wird, istauch ein Chip für das 868 und 434 MHz Frequenzband(CC1101) integriert. Mit 42 mW weist er beim Senden nur 6%und beim Empfangen nur 8% des Energieverbrauches herkömmlicherWLAN Chipsätze auf und ist demnach auchweit effizienter als Bluetooth.Regulärer Energieverbrauch von 190 mWIm AL-Usecase trägt der Nutzer die EMU vorzugsweise an der Hüfte© 2012 Universität PotsdamDie EMU beinhaltet einen 3-Achsen Beschleunigungssensor,der mit nur 9 mW kontinuierlich zur Sturzerkennungeingesetzt wird. Alle übrigen Komponenten wie der leistungsstarkeARM Cortex A8 Mikroprozessor bleiben de-42

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