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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

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Best Practice WirelessBest Practice BeispieleStart gegangen. Schlüsselfaktoren für den Erfolg war dieganzheitliche Unterstützung der DRK-Blutspendediensteseitens der Forschungsgruppe hinsichtlich Technologie,Datensicherheit und auch Akzeptanzuntersuchungen. Sowurde durch die Hochschule während der Pilotphase eineumfängliche Spenderbefragung in Berlin und Brandenburgdurchgeführt, die die Akzeptanz der Lösung bestätigenkonnte. Etwa 96% der Befragten befürworten die Einführungdes RFID gestützten Ausweises und es werdenallein in den kommenden 12 Monaten bundesweit etwa2 Millionen Ausweise ausgegeben werden.RFID-Einsatz in BibliothekenBibliotheken werden mittlerweile, gerade auch in der Hauptstadtregion,zu einem spannenden Feld für vielfältige RFID,Ortungs- und Mobilanwendungen. Auch hier unterstützt dieTechnische Hochschule Wildau seit Jahren ebenfalls ganzheitlich.Bereits zum fünften Mal adressiert das WildauerBibliothekssymposium im Jahr 2012 aktuelle internationaleTrends. Gerade dieses Anwendungsfeld ist seit vielen JahrenForschungsgegenstand der Wildauer Professoren mitinnovativen Ansätzen, vor allem im Studiengang Telematik.Grundlage für erfolgreiche Entwicklungen ist der Anwendungsbezug,der durch die proaktive und forschungsinteressierteBibliotheksleitung sichergestellt wird.Die aktuellen Projekte Berliner Bibliotheken zur Einführungvon RFID und das Symposium als Diskussionsforum habengezeigt, dass trotz weithin etablierter RFID-Technologie imBibliotheksumfeld wesentliche Aspekte der Qualitätssicherungnoch nicht hinreichend berücksichtigt wurden. Daherhat sich unter Federführung der Forschungsgruppe SichereObjektidentität ein Runder Tisch zur Leistungsbestimmungvon RFID-Gates in Bibliotheken unter Mitarbeit allerinternational relevanten Hersteller etabliert, der in engerAbstimmung mit Fachkreisen der Bibliotheken eine VDI-Richtlinie erstellt hat, die im April im Gründruck erschienenist. Aufgrund der Internationalität des Runden Tisches wurdedie Richtlinie in Deutsch und Englisch veröffentlicht. Sieist weltweit die erste technische Richtlinie mit diesem Fokusund soll in Kürze direkt in den ISO-Prozess eingebrachtwerden. Ein zweiter runder Tisch zum ThemenkomplexRFID-Etiketten Qualität findet sich derzeit und wird ebenfallsAusschreibungen seitens der Bibliotheken vereinfachenund beiden, Anwendern wie auch Anbietern, größereRechtssicherheit bieten.Verwendung der RFID-TechnologieForscher der Technischen Hochschule Wildau sind aktivin die bundesweiten Netzwerke der AutoID/RFID Industrieund Anwenderschaft eingebunden. Darunter fallen der Vorsitzdes Arbeitskreises RFID im BITKOM, die Mitgliedschaftin den Programmbeiräten der Omnicard und der EuroIDMesse sowie in der Jury zum European AutoID-Award.Gerade die EuroID Messe, die 2012 zum zweiten Mal aufdem Messegelände in Berlin stattfand, birgt Potenziale fürdie Entwicklung der Hauptstadtregion als internationalerTechnologiestandort. Drahtlose Technologien sind per seQuerschnittstechnologien und speziell Schrittmachertechnologienvon AmbientAssistet Living, Smart Grids und derGesundheitstelematik insgesamt. Energie, Gesundheitund urbane Sicherheit: allesamt regionale Strategiefelder.Die parallele Ausrichtung der EuroID Messe, Hospital Buildund ConnectedHealth IT macht die Komplementarität besondersdeutlich.Welche Bedeutung RFID im Zusammenhang von ProduktundMarkenschutz haben wird, ist von vielen Faktoren abhängig.Eilfällige Proklamationen zum Nutzen von RFID,wie sie zu Beginn der Dekade in vielen Anwendungsbereichenerfolgten, haben vielfach Katerstimmung hervorgerufen.Daher ist es essenziell, seriös und kompetent mitder Fragestellung umzugehen. Die Forschungsgruppe SichereObjektidentität ist regelmäßig in die Organisation vonWorkshops zum Thema Pharmafälschungsschutz eingebundenund verfolgt auch hier einen ganzheitlichen Ansatz,der nicht immer den Einsatz von drahtlosen Technologienverfolgt, sondern differenziert auch prozessuale Lösungenermöglicht – damit das blaue Wunder eindeutig bleibt.Technische Hochschule WildauBahnhofstraße 115745 Wildauhttp://www.th-wildau.de37

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleGHC Global Health CareAescuLink - Der fliegende Notarzt im KofferBei jährlich etwa zwei Milliarden Flugpassagieren ereignensich schon aus rein statistischer Perspektive medizinischeNotfälle an Bord mit teilweise potenziell tödlichem Ausgang.Die Schätzungen schwanken zwischen 50.000 und200.000 derartigen Notfällen pro Jahr. Die medizinischenNotfälle in einem Flugzeug sind immer eine große Herausforderungfür alle Helfer an Bord. Neben der schnellenHilfe für den gefährdeten Passagier muss auch entschiedenwerden, ob eine außerplanmäßige Landung erfolgenmuss, wobei eine Fehlentscheidung beträchtliche Kostennach sich zieht. Der Stand der Technik sieht derzeit telefonischeHotlines vor. Es ist hierbei nicht vorgesehen, dassein Arzt am Boden den Fluggast sprechen, sehen oder gartelemedizinisch untersuchen könnte. Eine qualifizierte Einschätzungder Notfallsituation müsste dem Arzt ein Gefühlgeben, als wäre er an Bord.Betrachtet man den weltweiten Markt, so ist der Bedarf fürein derartiges System nicht nur auf die circa 8.000 Verkehrsflugzeugein Betrieb beschränkt. Vielmehr könnenauch die ca. 40.000 Handelsschiffe, ca. 300 Hochseekreuzfahrtschiffeund ca. 15.000 privaten Luxusyachtenvon AescuLink profitieren. Überall dort, wo die nächstenmedizinischen Hilfsmöglichkeiten weit entfernt sind undderen Anforderung enorme Kosten und Aufwände verursachenwürde, lässt sich AescuLink einsetzen.Im Rahmen von Vorarbeiten im Projektverbund sind Kooperationsstrukturenentstanden, die bereits bei weiterenProjekten wie etwa SmartSenior sinnvoll genutzt werdenkonnten. Sowohl regional als auch international etabliertsich um die telemedizinische Technologie eine Know-how-Gemeinschaft in und um Berlin.Hier bietet das AescuLink-System der GHC Global HealthCare GmbH eine Lösung an. Mittels Videokonferenz undsynchroner Übertragung der Vitaldaten des Patienten kannder Arzt vom Boden aus den Passagier im Flugzeug untersuchenund anschließend die Behandlung soweit wiemöglich festlegen. Flugbegleiter können unter der Beobachtungdurch den Spezialisten angeleitet werden, therapeutischeMaßnahmen zu ergreifen. Eine kontinuierlicheÜberwachung der Vitaldaten des Patienten kann bis zurLandung erfolgen. Eine lückenlose Aufzeichnung der gesamtenKommunikation kann ebenso erfolgen. Die benötigtenVerbindungen werden durch Satelliten- oder Funk-Kommunikation realisiert.AescuLink ermöglicht es dem Kabinenpersonal mit hoherVerfügbarkeit von jedem Ort der Welt aus einen Spezialistenin einem telemedizinischen Unterstützungs-Center zukontaktieren. Vom Einsatzort aus ist das System einfachund intuitiv zu bedienen, ohne dass medizinische Vorkenntnissenotwendig wären. Im telemedizinischen Unterstützungs-Centerwerden die Informationen aus dem AescuLink-Systemin einer VER-Software (Virtual EmergencyRoom) abgebildet. Die Software ist auf unterschiedlicheEinsatzszenarien anpassbar, unterstützt standardisierteProzesse für spezifische Notfall-Szenarien und wurde inKooperation mit Notfall-Experten an der Charité entwickelt.AescuLink-System © GHC Global Health Care GmbHGHC Global Health Care GmbHCharitéplatz 110117 Berlinhttp://www.ghc-tech.com38

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