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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Best

Best Practice WirelessBest Practice Beispieleein schnelles Handeln gewährleistet ist. Andere Systeme,z.B. Infrarot oder Ultraschall, setzen eine direkte Sichtverbindungvoraus, was in den realen Umgebungsbedingungenoft nicht der Fall ist. Auch der Ansatz, Entfernungsbestimmungenauf Basis von Feldstärkemessungendurchzuführen, ist nur in reflektionsfreien Umgebungen mitdirekter Sichtverbindung zwischen Sender und Empfängerzielführend. Schon der Einsatz in offenen Hallen kann zuerheblichen Ungenauigkeiten führen, die eine Unbrauchbarkeitder Entfernungsmessung zur Folge haben. Kanndarüber hinaus nicht sichergestellt werden, dass eine direkteSichtverbindung zwischen den Kommunikationspartnernbesteht, was in Veranstaltungshallen eher die Regelals die Ausnahme ist, ist die Methode nicht einsetzbar.Unproblematische Erfassung bewegter ObjekteDer vom Unternehmen Nanotron verfolgte Ansatz des„Round Trip Time of Flight“ (RTOF) basiert – vereinfachtgesprochen – in einer Messung der Signallaufzeit vomSender zum Empfänger und zurück bzw. in der Auswertungzeitdifferentieller Signale, d.h. Ermittlung von Laufzeitunterschieden.Durch Ausnutzung der im 2,4 GHz ISMBand zur Verfügung stehenden Bandbreite von 83,5 MHzmittels Chirp Spreiztechnologie (CSS - Chirp SpreadSpectrum) kann ohne Verwendung von hochgenauen Uhren,wie dies beispielsweise in GPS Satelliten der Fall ist,in idealen, störungsfreien Umgebungen eine Genauigkeitin der Abstandsmessung unterhalb von einem Meter erreichtwerden. In weniger idealen Umgebungen, z.B. beiAnwesenheit von Funkstörern, bei starken Reflektionen(Multipath), sind bereits Genauigkeiten von 1 - 2 Meternrealisiert worden.Herausforderung der Aufsicht von Kindern auf öffentlichen Plätzen© Nanotron GmbHIm Gegensatz zu GPS und anderen Methoden lässt sichdie Technologie zudem bidirektional einsetzen, d.h. sowohlder ermittelnde als auch der ermittelte Systemteilkann die Abstandsmessung initiieren und ein entsprechendesMessergebnis generieren. Aufgrund der eingesetztenasynchronen CSS Technologie ist über die Rangingfunktionalitäthinaus auch die robuste Kommunikation beiderSystemteile in HF-technisch schwierigen Umgebungsbedingungenmiteinander oder im drahtlosen Netzwerk möglich.Somit können sowohl ein simpler Datenaustausch alsauch komplexe, zeitkritische Steuerungs- und Regelfunktionalitätenrealisiert werden. Dies kann sogar zeitgleichzur Entfernungsbestimmung erfolgen, wodurch die zeitlicheNutzung des Übertragungskanals optimal gestaltetwerden kann.Aufgrund der schnellen Kommunikation und der asynchronenNatur des CSS Verfahrens ist auch die Erfassung sichbewegender Objekte realisierbar. Ein mögliches Einsatzgebietist hierfür beispielsweise das Erfassen der Positionund die Übermittlung von Vitaldaten von Feuerwehrleutenbei Brandeinsätzen in großflächigen und komplexen Gebäuden.Das von Nanotron im Rahmen der Projekts CHILDLOSS PROTECTION vorgestellte Lokalisierungsverfahrenlässt sich damit auch direkt auf inhaltlich benachbarte Anwendungsfälleübertragen.Nanotron Technologies GmbHAlt-Moabit 610555 Berlinhttp://www.nanotron.com35

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleSichere Objektidentität und Authentizität mit RFIDTechnische Hochschule Wildau widmet sich zahlreichen FragestellungenSeit mehr als zwei Jahren arbeitet das KompetenzzentrumSichere Objektidentität und Authentizität der ForschungsgruppeSichere Objektidentität an der TechnischenHochschule Wildau erfolgreich im Rahmen vonindustriellen und öffentlichen Forschungsprojekten mitden Fragestellungen der Sicherheit im Rahmen des Produkt-und Markenschutzes, des Lifecycle Managementsund der sicheren Lieferkette. Einen wesentlichen Fokusbilden dabei die drahtlosen Identifikations- und Kommunikationstechnologienwie RFID und mobile Endgeräte.Dazu unterhält die Forschungsgruppe ein AutoID/RFID-Testcenter, um praxisnahe Entwicklungen und Implementierungenzu unterstützen.Spenderausweis mit RFID-TechnologieRFID als reine Funkidentifikation auf Basis von Etikettenoder Tags wird zunehmend durch ergänzende Funktionenoder Nutzungsweisen erweitert. Die kryptografischeSicherheit kann ebenfalls im Bereich der Objektidentitätgenutzt werden, um etwa im Lifecycle Management Maschinenund Anlagen nicht nur effizienter, sondern auchrechtssicher warten und instand halten zu können. Aberauch die Integration in mobile Plattformen bietet neueAnwendungsräume, wie es im Fall der Nearfield Communicationzunehmend deutlich wird. Hier verschwimmendie Grenzen zwischen Personenidentifikation und Objekt-oder Prozessidentifikation. Die Anwendung der NFCTechnologie in Bibliotheken, um Ausleihprozesse nutzerfreundlicherzu gestalten, ist ein solches Beispiel, dasden Trend der letzten Aussage unterstreicht. Aber geradediese Anwendung zeigt auch die Kehrseite der Verbreitungder Technologie: Zunehmend gewinnen Fragen zurDatensicherheit und damit zum Datenschutz an Bedeutung.Eine Implementierung derartiger Lösungen erfordertdaher neben den technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungenauch die Betrachtung der Nutzerakzeptanz.Die Forschungsgruppe ist ganzheitlich aufgestellt, sodassInnovationen erfolgreich unterstützt werden können, wiebeispielsweise die Einführung des bundeseinheitlichenSpendeausweises der DRK-Blutspendedienste. Die dargestellteSmart Card Lösung ist mit Unterstützung derTechnischen Hochschule Wildau nach vergleichsweisekurzer Projektdauer im Januar 2012 erfolgreich an denNeuer einheitlicher Spendeausweis der DRK-Blutspendedienste © 2012 Deutsches Rotes Kreuz36

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