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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

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Best Practice WirelessBest Practice BeispieleLiMAX-3000 bringt Breitband aufs LandDie deutsche Bundesregierung hat in ihrer BreitbandstrategieAnfang 2009 verkündet, vorrangig Mobilfunksystemeder neuesten Generation (sogenannte LTE-Systeme, LongTerm Evolution) zur Internetversorgung ländlicher Räumezu nutzen. Diese Technik ist hervorragend geeignet, umdas mobile Internet in Stadt und Land anzubieten. Jedochbedarf es erheblicher Investitionskosten für die dahinterstehende Infrastruktur, so dass auch bei einem beschleunigtenNetzausbau noch „weiße Flecken“ übrigbleiben, dieaußerhalb der Reichweite dieser Funksysteme liegen oderbei denen sich der Aufwand zur Errichtung der teuren Basisstationenaufgrund zu geringer Teilnehmerzahlen einfachnicht rechnet. Für diese Applikationen hat die FirmaIQ wireless GmbH eine angepasste FunkübertragungstechnikLiMAX-3000 (Long Range IP Microwave Access- breitbandige terrestrische Funkdatenverbindungen mithoher Reichweite) entwickelt, die bereits bei sehr geringenTeilnehmerzahlen für einen Netzbetreiber wirtschaftlich attraktivist. Im Gegensatz zu den bekannten WLAN (WirelessLocal Area Network)-Systemen nutzt LiMAX-3000 dedizierteFrequenzbänder unter 1 GHz, die sich durch hoheReichweiten und störungsfreien Betrieb auch bei einzelnenHindernissen im Funkfeld wie Bäumen auszeichnen.LiMAX lässt sich vielseitig einsetzenÜber die LiMAX-Funksysteme können Internetdienstemit Datenraten bis zu 4 Mbps pro Teilnehmer übertragenwerden. Konfigurationen sind sowohl für Punkt-zu-Punkt-Systeme, wo genau ein nutzerseitiges Funkterminal mit derzentralen Funkstation im Kontakt steht, als auch für Mehrpunktsystememit bis zu 30 Funkterminals möglich, diefunktechnisch über dieselbe Zentralstation arbeiten. Darüberhinaus können die LiMAX-3000-Systeme entweder fürasymmetrische Dienste mit Upload-zu-Download-Ratenwie vom ADSL-Anschluss bekannt oder aber für symmetrischeUpload-Download-Verhältnisse konfiguriert werden.Diese Möglichkeit ist insbesondere für Nutzer, die eigenenContent ins Internet stellen wollen und VPN-Anwendungen(Virtual Private Network) interessant. LiMAX-3000 kann infreien terrestrischen Fernsehkanälen arbeiten; auch einLiMAX 3000 Funkdatenüebrtragung © IQ wireless GmbHBetrieb in der sogenannten Duplexlücke der LTE-Systemebei 825 MHz ist technisch vorgesehen. Dabei werdenReichweiten bis zu 50 km zwischen Terminal und Zentralstationerzielt. LiMAX-3000 wurde im Rahmen eines Pilotprojektes,das 2010/2011 in Niedersachsen durchgeführtwurde, umfassend praktisch erprobt. In dem vom niedersächsischenMinisterium für Ernährung, Landwirtschaft,Verbraucherschutz und Landesentwicklung gefördertenFeldversuch zur Digitalen Dividende wurde eine Kombinationaus DVB-T und dem LiMAX-3000-System für dieDatenübertragung genutzt. Mehrere Gemeinden in der LüneburgerHeide und im Landkreis Stade waren in diesenTest eingebunden. Darüber hinaus gibt es ein sehr großesInteresse und schon erste praktische Systeme in Südafrikaund Mittelasien. Auch Netzbetreiber aus anderen Regionen,etwa im Nahen Osten, Südostasien und Südamerika,haben bereits signalisiert, dass sie einen Einsatz derLiMAX-3000-Technologie in ihren Netzen prüfen wollen.IQ Wireless GmbHCarl-Scheele-Straße 1412489 Berlinhttp://www.iq-wireless.com23

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleEindeutige Identifizierung von TransportbehälternElektronische Speziallösungen vom Ingenieurbüro ZisselDie Notwendigkeiten in der Nahrungsmittelwirtschaft erforderteneine Lösung zur eindeutigen Identifizierung einergroßen Anzahl von verschiedensten Metallbehältern. Siemusste einerseits sehr preisgünstig sein und andererseitsauch die gesetzlichen Vorschriften und Anforderungen derLogistik in sehr rauer Umgebung erfüllen.Durch eine Weiterführung einer vorherigen Lösung fürden Oetger-Konzern entstand im Ingenieurbüro Zissel soein robustes Bauteil, das auf der alt eingeführten RFID-Technologie basiert, aber extrem verbesserte Parametererreicht. Die Entfernung, aus der die Behälter identifiziertund geortet werden können, ist zwar nicht mehr unbegrenztwie im Oetger-Projekt, doch wurden andere Parameter entscheidendverbessert. Wesentlich ist dabei der Preis. Erkonnte vom dreistelligen Euro-Bereich auf den untereneinstelligen abgesenkt werden. Damit ist eine wesentlicheVoraussetzung für den Massenmarkt erfüllt. Hinzu kamennoch weitere Verbesserungen.Schwierigkeiten im RFID-EinsatzBisher werden in der Industrie zur Identifizierung meistTransponder im Kunststoffgehäuse auf die Oberfläche ausKunststoff oder Metall der zu identifizierenden Objektemontiert, um sie auf diese Weise in so genannten RFID-Gates oder mit Handgeräten identifizierbar zu machen. Dametallische Flächen und auch Behälter, die Flüssigkeitenbeinhalten, eine große Herausforderung für Funktechnologiendarstellen, werden meist nur geringe Reichweitenim Bereich von bis zu 5 m für die sichere Identifizierungerreicht. Auch die Identifikation von vielen Behältern, dieim Verbund beziehungsweise Pulk transportiert werden,ist nur mit Abstrichen in der Erkennungsrate machbar. DieKunststoffgehäuse der hervorstehenden RFID-Transpondermüssen dazu beim Handling berücksichtigt werden;zudem unterliegen sie mechanischen, chemischen undthermischen Beanspruchungen.Extra-robuste RFID TransponderIn-Metal-Tag, Null-Dicke (Edelstahlgehäuse) © Ingenieurbüro Zisselmontiert werden. Zum Aufbau der Transponder wurde 2011in den USA ein Patent erteilt. Die Patent-Erteilung in Europasteht unmittelbar bevor. Diese Eigenschaft sichert die extremeRobustheit und die Einsatzfähigkeit in Bereichen, diebisher nicht mit automatischer Identifikation mittels RFIDerschließbar waren. Die Schlüsseleigenschaften sind:• Robustheit gegenüber mechanischer, chemischer undthermischer Beanspruchung• unbegrenzte Haltbarkeit unter schwierigen Umweltbedingungen• Identifikation über Reichweiten über 10 Metern und inPulksDas elektrische Verhalten im Funkfeld sichert die Möglichkeitder präzisen Ortung. Hieraus erschließen sich Anwendungsmöglichkeitennicht nur in der Industrie, sondernauch in der Medizin. Patienten, die wiederholten Behandlungenunterzogen werden, die eine exakte Reproduzierbarkeitder Position des menschlichen Körpers erfordern,können mit Hilfe einer miniaturisierten Variante der neuenTransponder über viele Behandlungen hin Millimeter genaupositioniert werden. Auch die Positionierung von Endoskopenfür minimal invasive operative Eingriffe kann exakter,sicherer und auch in Echtzeit gewährleistet werden.Ingenieurbüro ZisselKüchenmeisterallee 1515711 Königs Wusterhausenhttp://www.zissel.comDie neuen, batterielosen RFID Transponder besitzen ein robustesMetallgehäuse und können unterhalb der Oberfläche24

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