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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

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Best Practice WirelessBest Practice BeispieleTRILL macht LED-Beleuchtung noch sparsamerLED-Leuchten werden per Funk gesteuertDas Unternehmen THALER RF stellt in diesem Jahr das ProjektTRILL vor, ein Kostenreduktionssystem für LED-Leuchten.Durch die Umstellungen von klassischen Leuchtmittelnauf LED-Beleuchtungen sind gravierende Energie- undKosteneinsparungen zu erreichen. Da die Umstellungskostenauf LED-Beleuchtungen recht hoch sind, wurden Wegegesucht diesen Schritt attraktiv zu gestalten. Da LED-Beleuchtungendurch die Fortschritte in der Technologie oft zuhell erscheinen, kann durch die Dimmung mit TRILL die Helligkeitden tatsächlichen Bedürfnissen angepasst und Energieund Kosten reduziert werden. Anwendungsbereiche sindetwa Sporthallen, Arbeitsplätze, Straßen und Wohnräume.Was ist TRILL?TRILL steht für True Radio Interface for LED Lighting. Essetzt sich aus einer LED-Leuchte und einer Helligkeitssteuerungzusammen. TRILL ist ein Funk-Fernsteuersystem fürLED-Leuchten und LED-Beleuchtungssysteme. Es ermöglichtbis zu 75% Energieeinsparung und CO 2-Reduktion. DasSystem erlaubt sowohl die gemeinsame als auch die einzelneFernsteuerung von LED-Leuchten. TRILL verfügt überSteuerungsmodule für PC, Modem, Internet sowie über Miniterminals.Zum Einsatz kommt ein für LED-Beleuchtungssystemeoptimiertes Übertragungsverfahren. Die Funkübertragungensind redundant und werden bei Beschädigungoder Störung fortgesetzt. Die Hardware des Systems ist einfachaufgebaut und preiswert. Die Adressierung ist ähnlicheiner Internet IP-Adressierung und umfasst insgesamt einAdressvolumen von mehreren Millionen Funkmodulen. DieFunkübertragung basiert auf einem proprietären Funkprotokoll,das auf stabile und sichere Übertragung ausgelegtist. Fernbedienungen im Scheckkartenformat ermöglicheneinen mehrjährigen Betrieb ohne Batteriewechsel.TRILL als StraßenbeleuchtungIm Automatik-Modus wird ein gewähltes Helligkeitsszenarioin Abhängigkeit von Sonnenuntergang und Nachtzeit (beiStraßenbeleuchtungen) ausgeführt. Das Objekt, die Straßeoder das Gebäude, wird völlig autark von der eigenenElektronik gesteuert. In diesem Modus ist eine Fernsteuerungnicht nötig, kann bei Bedarf aber jederzeit eingreifen.TRILL in einer Sporthalle © ThalerJeder Netz-Knoten ist so aufgebaut, dass er die Datenzum nächsten in der LED-Leuchte eingebauten Knotenweiterleitet und zeitgleich die Helligkeit der angeschlossenenLeuchte steuert. Jedes Funkmodul erlaubt im Freifeldeine Flächenabdeckung von einem Quadratkilometer. DieDurchdringung von mehreren Betonwänden ist bei diesemFunksystem kein Hindernis. Über Gateways, die an beliebigerStelle im Funknetz betrieben werden, sind Anbindungenzu allen verbreiteten Übertragungssystemen realisiert.Eine Schaltzentrale greift auf festgelegte Steuerungen ein,wenn z.B. zu einer lokalen Veranstaltung andere Helligkeitenvorteilhaft sind. Mit der Funktion der Gruppenadressierungkönnen beliebig viele Leuchten gleichzeitig gesteuertwerden. Trotzdem werden ausgewählte Leuchten (etwaan Kreuzungen) individuell geregelt.Arbeits- und WohnraumbeleuchtungMehrfarbige und mischfarbige Einstellungen sind ebenfallsBestandteil des Systems und werden vorzugsweisefür Arbeitsplatzbeleuchtungen verwendet. Stichworte sindhier kaltweißes Licht bei fein auszuführenden Arbeiten undwarmweißes Licht für eine erholsame Lichtatmosphäre.Über das Funksystem werden hierbei die Helligkeiten allerLeuchten im Umfeld harmonisch einander angepasst.THALER RFEngineering ConsultantsRosenbecker Straße 412689 Berlin21

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleBreitbandige Funkverbindungen von Mini-SatellitenIQ wireless und TU Berlin entwickeln hoch integrierten S-Band Sender für PicosatellitenKleine und kleinste Forschungssatelliten (so genanntePicosatelliten oder CubeSats) stehen derzeit im Fokusvieler Universitäten und wissenschaftlicher Einrichtungen,erlauben sie doch mannigfaltige und sehr kostengünstigeSatellitenmissionen im erdnahen Kosmos. Mit nur einemKilogramm Masse und Kantenlängen von 10 Zentimeternkönnen sie als zusätzliche Nutzlast bei fast jedemRaketenstart noch mitgenommen werden. Ein bisherigerSchwachpunkt dieser Minisatelliten war die Funkverbindungzur Übertragung von Sensordaten, Kamerabildernoder Messwerten zur Erde, wobei die Datenrate kaum einige10 kbps überstieg. Von der IQ wireless GmbH wurdenun in Kooperation mit dem Fachgebiet Raumfahrttechnikder TU Berlin unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. KlausBrieß das Funksystem HISPICO (Hoch Integrierter S-BandSender für Picosatelliten) entwickelt, das eine Nutzdatenratebis zu 1 Mbps erlaubt und dabei nur einen Bruchteildes CubeSat-Volumens einnimmt.während des gesamten Fluges reibungslos aufrechterhalten.Zudem konnte der Nachweis erbracht werden, dassder Sender den während eines Raketenstarts auftretendengroßen Belastungen widerstehen kann. Nunmehr istfür Mitte 2012 der erste vollwertige Einsatz von HISPICOin einer erdnahen Umlaufbahn an Bord des PicosatellitenBEESAT-3 der TU Berlin geplant. Dieser Satellit ist ein Ausbildungsprojekt,das direkt in die Lehrveranstaltungen desFachgebiets Raumfahrttechnik eingebettet ist. Auch andereUniversitäten und Forschungseinrichtungen haben schonHISPICO-Funkgerätetechnik für ihre geplanten Vorhabenvon der IQ wireless GmbH erhalten. Aufgrund der internationalherausragenden technischen und wirtschaftlichen Parameterder HISPICO-Technik gibt es darüber hinaus sehrviele Anfragen aus dem Ausland bei der in Berlin-Adlershofansässigen Firma.In diesen Sendern sind neueste Technologien zur Fehlerschutzsicherungbei der Funkübertragung implementiert,die weltweit erstmalig für derartige Produkte zum Einsatzkamen. Dadurch lässt sich eine sehr zuverlässige und störsichereÜbertragung auch mit niedriger Sendeleistung undstark miniaturisierter Technik erreichen. Trotzdem sind dieGerätekosten durch Verwendung kommerziell verfügbarerBauelemente, die natürlich speziell für kosmischen Einsatzausgesucht und qualifiziert wurden, sehr niedrig im Vergleichzu herkömmlicher Satellitenfunktechnik. Danebenwurden auch eine angepasste planare Sendeantenne undeine kostengünstige Empfangstechnik entwickelt, die einfachin eine vorhandene Bodenstation integrierbar ist.HISPICO mit Erfolg getestetDas gemeinsame Forschungsprojekt wurde bereits voreinigen Jahren gestartet und vom Deutschen Zentrum fürLuft- und Raumfahrt gefördert. Im Herbst 2008 konnte einerster erfolgreicher Praxistest von der HöhenforschungsraketeREXUS-4 durchgeführt werden. Der Start erfolgtenahe Kiruna in Schweden. Während des ballistischen Flugesauf einer Höhe bis zu 200 Kilometern übermittelte derSender Bilder einer Kamera. Die Funkverbindung wurdeRakete zum Satellitentransport © IQ wireless GmbH22

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