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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Best

Best Practice WirelessBeWiTECAktivitäten. Mit speziellen Touren zu Gymnasien, Oberstufenzentrenund Informationsveranstaltungen werdenJugendliche über die Möglichkeiten der Ausbildung inMINT-Fächern informiert und für ein technisches Studiumoder einen entsprechenden Ausbildungsberuf interessiert.Die Aufarbeitung und Präsentation der technischen Grundlagenerfolgt deshalb zielgruppenspezifisch. In Abhängigkeitdes Bedarfs können Exponate und Themen auch individuellzusammengestellt und präsentiert werden.Workshops und KonferenzenIn regelmäßig stattfindenden Informations- und Weiterbildungsveranstaltungensowie in Workshops wird Interessentendie Möglichkeit geboten, Kontakte zu Experten zuknüpfen, aktuelle technische Entwicklungen kennen zulernen und sich auf dem Gebiet der Funktechnologie zuqualifizieren. Bei der Organisation, Planung und Durchführungdieser Veranstaltungen wird stets angestrebt, dassder grundlegende, technische Überblick des BeWiTECdurch praktische Berichte und Erfahrungen aus KMU'sder Region ergänzt wird. Bisher wurden beispielsweiseWorkshops zu den Themen "RFID – Hardware, Standardsund Software", "Programmierung mobiler Anwendungen"oder "Vertiefung in OpenBeacon und OpenPCD2" angeboten.Die Workshops bieten von einem ersten Einblickbis hin zu sehr spezifischen Kenntnissen und TechnologienWissen für die unterschiedlichsten Interessentengruppen.Die nächsten Qualifizierungsworkshops werdenam 13. Juni durchgeführt und beschäftigen sich mit ausgewähltenTechnologien (NFC und Apps). Den Teilnehmernwird ein Überblick über die ersten Schritte zur Entwicklungvon Anwendungslösungen geboten.Neben der Organisation und Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungenunterstützt das BeWiTEC auchin der Durchführung und Organisation von Tagungen undKonferenzen. Wichtige Veranstaltungen im Jahr 2013 sinddie in Zusammenarbeit mit der TSB organisierte Veranstaltung"WTT-Kooperationsforum – Wireless-Systeme,Anwendungen, Trends" am 13. Juni, die internationaleFachtagung "IDAACS – Intelligent Data Aquisition and AdvancedComputing Systems: Technology and Applications"vom 12. bis 14. September sowie die Konferenz "WirelessCommunication and Information" am 24. und 25. Oktober.Das BeWiTEC verfolgt auf Basis dieser unterschiedlichenTransferoptionen eine nachhaltige Strategie und ist stetsauf der Suche nach neuen innovativen Lösungen aus derRegion, um stets aktuell über die Situation in Berlin undBrandenburg auf dem Gebiet drahtloser Technologien informierenzu können. Anbieter und Interessenten sind jederzeitwillkommen, die Angebote des BeWiTEC zu vervollständigenund zu aktualisieren. Das Projekt BeWiTEC wirdim Rahmen der Berliner Landesinitiative "Projekt Zukunft"unterstützt und aus Mitteln der Europäischen Union (EuropäischerFonds für regionale Entwicklung) gefördert.Hochschule für Technik und Wirtschaft BerlinBerliner Wireless Transfer- und Entwicklungs-CenterWilhelminenhofstraße 75A12459 Berlinhttp://bewitec.htw-berlin.deTeilnehmer bei der Fachkonferenz "Wireless Communication andInformation" © 2012 Forschungsgruppe INKA15

Best Practice WirelessBest Practice BeispieleEinsatz von RFID in Verwaltungen & Co.Findentity vereinfacht Aktenverfolgung, Inventarisierung und DiktierenRadiofrequenz-Identifikation – kurz RFID – ermöglicht dasKennzeichnen und berührungslose Erkennen von Objektenmittels batterieloser Sender. Ein Anwendungsort sindBüros von Verwaltungen, Unternehmen und Kanzleien.Hier lässt sich der Workflow mit RFID deutlich verbessernund der Standort gesuchter Akten, Bücher und anderer Objekteleicht ermitteln. Bereits vor über zehn Jahren entwickeltedie Thax Software GmbH in Berlin weltweit erstmaligein entsprechendes System.Das „Findentity“ genannte System wurde weiter an dieBedürfnisse der Nutzer angepasst. Dazu zählt auch dieOption, es um Zusatzmodule zu ergänzen, wie etwa zurInventarisierung, Kunden- und Dateiverwaltung, Verwaltunggescannter Dokumente oder zum digitalen Diktieren.Damit lässt sich die Lösung bei Bedarf zum umfassendenBüromanagement-System ausbauen.Die Berliner Senatskanzlei nutzt das SystemFindentity, das auch in Ergänzung zu anderen Verwaltungssystemengenutzt werden kann, ist inzwischen in zahlreichenPraxen, Unternehmen und Behörden unterschiedlicherGrößenordnungen im Einsatz. Auch der RegierendeBürgermeister von Berlin und der Pharmakonzern Pfizeram Potsdamer Platz zählen zu den Anwendern. Eine Studieaus den Jahren 2009 bis 2011, die von der UniversitätErlangen-Nürnberg in Zusammenarbeit mit Thax Softwaremit dem Schwerpunkt auf Kanzleien durchgeführt wurde,belegt eindeutig den Nutzen.Als eines der ersten Büros hat die Rechtsanwalts- und NotariatskanzleiBartsch & Bongard in Berlin die Radiofrequenztechnikeingesetzt. Die Kanzlei hatte bis zur Einführung derRFID-Technik wie viele andere Kanzleien das Problem, Aktenbergeeffektiv zu verwalten. „Die Akten im Büro zu suchenbeziehungsweise nicht schnell verfügbar zu haben, hatfrüher einen großen Teil unserer Arbeitskraft gebunden undVorgänge in die Länge gezogen,“ so Axel Bartsch, Rechtsanwaltund Seniorpartner der Kanzlei. „Die elektronischeAkte ist bisher aber keine Alternative: Originaldokumentemüssen aufbewahrt werden und vor Gericht sind Informationenaus der Papierakte deutlich schneller verfügbar.“Die Akte wird hybridJede Akte wird mit einem papierflachen batterielosen RFID-Sender, einem sogenannten Transponder, ausgestattet. Anjedem Raumeingang oder Arbeitsplatz befindet sich einRFID-Lesegerät mit einer Lesereichweite von etwa 30 cm,um die Akten zu erkennen und dem Standort zuzuordnen.Werden Akten an einen anderen Platz gebracht, sind siekurz über das dortige Lesegerät zu führen, um den neuenStandort zu erfassen. Komplette Stapel mit bis zu 15 Aktenwerden in einem Vorgang erfasst. Sichtkontakt zum Transponderist dabei nicht erforderlich. Die Geräte können aneinen PC über die serielle oder die USB-Schnittstelle, aberauch direkt ans Netzwerk angeschlossen werden.Findentity am Arbeitsplatz © Thax Software GmbHAkten müssen zum Auffinden nicht dauerhaft im Lesebereichverbleiben, da der erkannte Standort in einer Daten-16

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