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Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Beispiele für Best Practice Anwendungen mit Wireless-Technologien in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

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Best Practice WirelessEinleitungEs konnten über 94 Firmen in Berlin und Brandenburg ermitteltwerden, welche entweder als Entwickler, Produzenten,Softwareentwickler oder Systemhäuser für Integrationvon Wireless- und Kommunikationslösungen tätig waren.Eine erneute Evaluation im Jahr 2011 ergab, dass die Anzahlbereits auf 129 Unternehmen gestiegen war. Von diesenUnternehmen konnten 35 identifiziert werden, welcheLösungen auf der Basis mobiler Endgeräte und mobilerInternetanwendungen entwickeln und im Jahr 2007 nochnicht erfasst bzw. am Markt noch nicht tätig waren. Natürlichhat die große Bindung der Berliner IKT-Branche zurMedien- und Kreativwirtschaft ebenfalls einen begünstigendenEinfluss. Im Bereich der mobilen Inhalte und Spiele istBerlin bereits einer der stärksten Standorte in Deutschland.Um die vorhandenen Potenziale noch besser zu nutzen undBerlin-Brandenburg zu einer international wahrgenommenenKompetenzregion zu entwickeln, sind öffentlichkeitswirksameReferenzprojekte unumgänglich. Die Hauptstadtregionverfolgt daher zahlreiche Aktivitäten um eben diesesZiel nachhaltig zu fördern und den Wachstumstrend zustärken. Die im Handlungsfeld Mobile Anwendungen durchgeführtenTeilaufgaben unterstützen und beschleunigendabei den Prozess. So ist einer der Hauptschwerpunkteder Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissenbei gleichzeitiger länderübergreifender Vernetzung vonForschungseinrichtungen, Kompetenzzentren, Unternehmenund Verbänden. Weiterhin werden FuE-Projekte, wiedie der Berliner RFID-Initiative, unterstützend begleitet undLösungen auf Messen und Konferenzen präsentiert. BesonderesAugenmerk gilt dabei dem Erfahrungsaustausch mitregional, national und international agierenden Spezialistenund Initiativen. Desweiteren ergeben sich Möglichkeiten derVernetzung von Berliner Unternehmen und Forschungseinrichtungenin EU-Projekten.Potenziale bei Entwicklungs- undAnwendungsschwerpunktenDurch die Verfügbarkeit mobiler, leistungsfähiger Netzeund den immer ergonomischer werdenden Endgeräten(Smartphones, Tablet-PCs und E-Book-Reader) steigtderen Verbreitung immer weiter an. Diese hohe Mobilitäterzeugt parallel dazu einen großen Bedarf an entsprechendenAnwendungen in den verschiedensten wirtschaftlichenund privaten Bereichen. In den letzten Jahren wurde deutlich,dass das Internet sowie die stetig wachsende Zahlder mobilen Endgeräte für Unternehmen, Verwaltungenund Privatpersonen zur zentralen Organisationsplattformfür Wertschöpfungsketten im Business- und Privatbereichwerden. Die geschäftliche Nutzung des Internets versprichtimmer noch hohe Wachstumspotenziale und wird entscheidendgeprägt durch eine offene Plattform für Applikationen.Mit der immer besseren Verfügbarkeit schneller Internetverbindungenim Mobilfunknetznetz wird es immer attraktiver,Onlinedienste über internetfähige Endgeräte wie etwaSmartphones oder Tablet-PCs zu nutzen. Die schnelle Verbreitunginternetfähiger mobiler Geräte erhöht den Druckauf Unternehmen, ihr Angebot entsprechend den sichverändernden Verhältnissen anzupassen. Dies bedeutetinsbesondere attraktivere und wirtschaftlichere Diensteund Serviceleistungen zur Verfügung zu stellen oder auszubauen.Mobile Applikationen und Serviceleistungen werdenkünftig von den Nutzern bzw. Verbrauchern ebensogefragt sein, wie schon im stationären Internet. Währendfür den Freizeit-Bereich ein umfangreiches Angebot anApps existiert, besteht für den Business-Bereich eine zunehmendeNachfrage. Laut den erhobenen Daten einer fürdas Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie angefertigtenStudie der Beratungsfirma WIK-Consult fehlenmobile Anwendungen insbesondere für die UnternehmensbereicheAußendienst, Vertrieb, Unternehmensleitung oderauch Marketing. Aber auch in Bereichen wie Einkauf, Produktion,Service, Wartung oder in IT-Abteilungen bestehtein hoher Bedarf. Um mobile Anwendungen innerhalb vonUnternehmen gewinnbringend zu integrieren, müssen siebestimmten Anforderungen entsprechen. Für die erfolgreicheEinführung in der Unternehmens- sowie Verwaltungslandschaftbedarf es Lösungen für eine harmonische Integrationin die bestehende interne IT-Infrastruktur. Dies giltvor allem für die Sicherheit und den Datenschutz und demdamit verbundenen Vertrauen der Nutzer. Ebenso ist dieSicherung der technischen Qualität und Verfügbarkeit einentscheidendes Kriterium. Neben diesen Herausforderungenmuss auch die Diversität von Clients oder auch vonBrowserversionen berücksichtigt werden, damit der Marktder mobilen Anwendungen weiter wachsen kann.11

Best Practice WirelessBeWiTECTechnologien und Innovationen der RegionDas Berliner Wireless Transfer- und Entwicklungs-Center BeWiTECDie zunehmende Mobilität und das ständige Verlangennach aktuellen Daten durch stetigen Informationsaustauschdurchdringt unsere Gesellschaft. Innovationen und Technologienwie Smartphones, drahtlose Sensorsysteme oderRFID-basierte Anwendungen gestalten alltägliche Abläufeeffizienter und bedingen eine Verbreitung drahtloser Technologien,Schnittstellen und Anwendungen. Gerade in derRegion Berlin-Brandenburg, die sowohl für etablierte Unternehmenals auch für Startups sehr interessant ist, findeteine Vielzahl unterschiedlicher Entwicklungen statt. Es sindIdeen, Kompetenzen und Entwicklungen in den unterschiedlichstenBereichen drahtloser Technologien vorhanden:Von Hardware, über die Etablierung neuer Protokolle, bishin zu neuen Geschäftsmodellen und Anwendungen. DasPotential für die Festigung und den Ausbau des Wireless-Standortes Berlin-Brandenburg ist groß und kann durcheine Zusammenarbeit verschiedener Unternehmen und Forschungseinrichtungennoch gesteigert werden. Grundlagedessen ist ein umfassender Wissens- und Technologietransferauf Basis aktueller Entwicklungen und Forschungsergebnisse,aber auch die Nachwuchsgewinnung und -förderung.Viele der entstandenen Produkte und Dienstleistungenwerden daher im Berliner Register drahtloser InformationsundKommunikationsanwendungen erfasst und steheneiner breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Mit Unterstützungder im projektbegleitenden Ausschuss mitwirkendenHochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmenwerden diese modernen drahtlose Informations- und Kommunikationstechnologienund -anwendungen in der mittelständischenWirtschaft in der Region Berlin-Brandenburg,aber auch darüber hinaus verbreitet.Ziel des Projektes „Berliner Wireless Transfer- und Entwicklungs-Center“(BeWiTEC) der Hochschule für Technikund Wirtschaft (HTW) Berlin ist es, eine zentrale Anlaufstellezu bieten, und über die unterschiedlichen Trends, Entwicklungenund Forschungen im Bereich der drahtlosenTechnologien wie RFID, NFC, WiFi, ZigBee oder Mobilfunkzu informieren. Das Projekt BeWiTEC berät mittelständischeUnternehmen, Kultureinrichtungen und Institutionenund demonstriert diesen die Leistungsfähigkeit und denNutzen funkbasierter Informationssyteme.Zu diesem Zweck werden unterschiedliche Dienste angebotenund Aktivitäten umgesetzt:• Aufbau eines Berliner Registers innovativer Wireless-Projekte, auf das jederzeit online über die Webseite desBeWiTEC zugegriffen werden kann,• Etablierung eines Showrooms als stationäres Transfer-Center, das es Besuchern von Montag bis Freitag ermöglicht,ausgewählte Projekte vor Ort auszuprobierenund sich zu drahtlosen Technologien zu informieren,• das Angebot eines Showcars für den mobilen Wissenstransferund• die Organisation und Durchführung von InformationsundWeiterbildungsveranstaltungen sowie Workshops.Bei Bedarf werden individuelle, firmenspezifische Lösungenentwickelt und implementiert. Ferner werden aktuelleForschungsergebnisse in die Praxis überführt. AktuelleForschungsbereiche des Teams des BeWiTEC umfassendie Arbeiten an Wireless Sensor Networks, Delay TolerantNetworks, unterschiedliche Einsatzszenarien sowie die Sicherheitder NFC-Technologie, bis hin zur Interaktion vonund mit Robotern.Das Berliner RegisterDas Berliner Register drahtloser Informations- und Kommunikationsanwendungenist eine kostenfrei nutzbare,webbasierte Anwendung, die eine Katalogstruktur vonMetadaten bereitstellt. Es gibt einen Überblick über dieKompetenzen und Forschungsaktivitäten zu innovativenWireless-Anwendungen sowie zugehörigen Hard- und Softwareentwicklungen.Der Schwerpunkt liegt hierbei auf derDokumentation der in der Region Berlin-Brandenburg undin Deutschland zu verzeichnenden Aktivitäten, wobei nebendem derzeitigen Stand der Technik auch aktuelle Forschungs-und Entwicklungstätigkeiten aufgezeigt werden.Die Fokussierung auf die Katalogisierung innovativerWireless-Aktivitäten macht das Berliner Register zu einerherausragenden Plattform.12

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