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Berlin to go, Ausgabe 2.2016

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STARTUP GÄSTEN EIN

STARTUP GÄSTEN EIN ZUHAUSE AUF ZEIT BIETEN Airbnb gewährt eine oftmals günstige Alternative zum Hotelzimmer. Doch hat das Modell eine Zukunft – oder sollten Städtereisende besser ein Hotel nutzen? Ein Disput! Herr Schwarz, was zeichnet einen guten Gastgeber aus? Airbnb-Gastgeber begrüßen Reisende in ihren Kiezen, damit sie sich weltweit zu Hause fühlen können. Dabei bieten sie ein ganz individuelles Reiseerlebnis und oft mehr als eine Standardunterkunft: vom kleinen Frühstück über persönliche Tipps für ihre Stadt bis hin zum gemeinsamen Besuch ihres Lieblingsflohmarktes. Unsere sogenannten Superhosts zeichnen sich zudem durch besonders gute Gästebewertungen aus: Mit fünf Sternen und einem Abzeichen unter dem Profilfoto erkennen Gäste sofort, dass diese Gastgeber ihr Zuhause und ihre Stadt von der besten Seite zeigen. Welche Unternehmensphilosophie vertreten Sie? Airbnb ist sehr vielfältig und spricht jede Nutzergruppe an: Wochenendausflügler, Familien mit Kindern, Geschäftsreisende – Airbnb bietet weltweit einzigartige Reiseerlebnisse für jeden Geldbeutel. Jeder, der seinen Urlaub besonders individuell gestalten und einen etwas anderen Blick auf die Stadt oder den Ort gewinnen möchte, ist bei uns genau richtig. D. h., nicht nur die beliebtesten Sehenswürdigkeiten abhaken, sondern tiefer in die Kultur eintauchen und den Kontakt zu den Menschen suchen, die dort wohnen. So können sie sich überall wie zu Hause fühlen. Gleichzeitig ist Airbnb aber auch die einfachste Möglichkeit, Millionen von Reisebegeisterten die eigene Wohnung zu präsentieren und so mit ungenutztem Wohnraum sich ein Taschengeld dazu zu verdienen. Hat sich Ihr Kerngeschäft in den vergangenen Jahren verändert? Waren es 2013 weltweit insgesamt erst vier Millionen Gäste, die via Airbnb reisten, sind es jetzt bereits über 80 Millionen. Aus ein paar Luftmatratzen im Wohnzimmer unserer Gründer in San Francisco sind nun über zwei Millionen Unterkünfte in mehr als 34.000 Städten geworden. Auch in Deutschland wird unsere Airbnb-Community immer größer: Die Anzahl der Unterkünfte von deutschen Airbnb-Gastgebern ist allein 2015 um 46 % gestiegen. Und 1,5 Millionen Gäste nutzten 2015 Airbnb, um nach Deutschland zu reisen. Lassen Sie uns einen Blick in die Zukunft wagen: Wie wird das Gastgewerbe der Zukunft aussehen? Womit wollen Sie Ihre Kunden begeistern? Wir wollen Gästen weiterhin Erlebnisse außerhalb des Massentourismus und hin zu noch individuelleren Reiseerfahrungen bieten. Dabei wollen wir Menschen inspirieren, sich überall zu Hause zu fühlen. Sie sollen einen Ort nicht nur besuchen, sondern wirklich dort leben – sich wie Einheimische fühlen, wenn auch nur für eine Nacht. Die Tendenz dazu, dass immer mehr Reisende den modernen Massentourismus als zu standardisiert empfinden, bestätigt uns in unserem Weg, den wir auch in Zukunft konsequent weitergehen werden. Welche Herausforderungen stellt Berlin im Speziellen an Sie? Berlin liegt uns am Herzen. Daher möchten wir mit den Entscheidungsträgern an klaren und einfachen Regeln zugunsten von Home Sharing arbeiten, so wie andere Metropolen diese bereits verabschiedet haben, etwa London, Amsterdam, Mailand und Lissabon. Airbnb ist gut für Berlin, aber die derzeitige Situation der Home-Sharing-Regulierung ist verwirrend und entspricht nicht den Wünschen und Bedürfnissen der Berlinerinnen und Berliner. Eine aktuelle Umfrage bestätigt, dass die Mehrheit der Berliner Bürger Home Sharing unterstützt und Strafen ablehnt, die sich gegen Berliner Gastgeber richten, die ihr Zuhause teilen, um sich ein kleines Zusatzeinkommen dazuzuverdienen. In Zusammenarbeit mit der Stadt wollen wir zugunsten der Berliner Home Sharer für kluge Regeln sorgen und die positiven Auswirkungen und Effekte von Home Sharing nutzen, damit mehr Menschen diese großartige Stadt wie Einheimische erleben können. Unternehmensporträt Airbnb, 2008 im Silicon Valley in San Francisco gegründet, ist der weltweit bekannteste Community-Marktplatz, um außergewöhnliche Unterkünfte rund um den Globus zu entdecken, zu buchen und zu vermieten – online am PC, über ein Tablet oder ein Mobiltelefon. Egal ob eine Wohnung für eine Nacht, ein Schloss für eine Woche oder eine Villa für einen Monat – Airbnb bietet einzigartige Reiseerlebnisse für jeden Geldbeutel in mehr als 34.000 Städten und 190 Ländern. Unzählige Sicherheitsfunktionen und der erstklassige Kundenservice garantieren den reibungslosen Ablauf. Gleichzeitig ist Airbnb die einfachste Möglichkeit, Millionen von Reisebegeisterten die eigene Wohnung zu präsentieren und so mit ungenutztem Wohnraum Geld zu verdienen. Was trifft auf Sie zu …? Private Pension oder Fünfsternehotel? Bei einem Airbnb-Gastgeber zu Hause Nur Frühstück oder Vollpension? Nur Frühstück Neues oder Altbewährtes? Sowohl als auch Urlaubspostkarte oder SMS? Postkarte Risikofreudig oder solide? Risikofreudig Alexander Schwarz Porträt: Airbnb 40 BERLIN TO GO

STARTUP Herr Gangl, was zeichnet einen guten Gastgeber aus? Einen guten Gastgeber zeichnet die persönliche, zuvorkommende Ansprache der Gäste aus. Hier treten Hotels nicht in Konkurrenz zu privaten Vermittlern von Ferienwohnungen – denn dort gibt es gar keine Gastgeber. In einem guten Hotel empfangen kompetente Mitarbeiter mit zwischenmenschlichem Gespür ihre Gäste. Welche Unternehmensphilosophie vertreten Sie? Die der Hospitality – wir wollen unseren Gästen ein Zuhause auf Zeit bieten. Sie sollen sich rund herum umsorgt fühlen – wir wollen sie verwöhnen, damit sie gerne wiederkommen. hier ein hoher Konkurrenzkampf. Da sind neue Ideen gefragt, um sich von den Wettbewerbern abzuheben und das eigene Haus so attraktiv wie möglich zu gestalten. Hier gilt es, den Gast von morgen für unser Produkt zu begeistern und uns dabei deutlich von anderen Häusern und den Anbietern von Ferienwohnungen zu unterscheiden. In Berlin ist die Lage bezüglich der Ferienwohnungen seit dem 1. Mai aufgrund der neuen Gesetzgebung geregelter – dies begrüßen wir. Foto: iStock.com / PeopleImages ; Porträt: Park Inn, Text: gsk Hat sich Ihr Kerngeschäft in den vergangenen Jahren verändert? Im Grunde gar nicht – in Berlin sind die Gäste auf der einen Seite kostenbewusster geworden, dennoch ist man bereit für Qualität mehr zu bezahlen, und viele wollen mehr „Style“ im Sinne von „anders“ haben. Deshalb ist es wichtig, ihnen ein Erlebnis zu bieten. Es geht und ging schon immer um Schlafen, Essen und Trinken … Das ist Hotellerie. Es kommt darauf an, ihnen um das Bett herum etwas Außergewöhnliches zu bieten. Hier müssen wir uns immer wieder Gedanken machen, was das sein kann. Lassen Sie uns einen Blick in die Zukunft wagen: Wie wird das Gastgewerbe der Zukunft aussehen? Womit wollen Sie Ihre Kunden begeistern? Bei den Kunden von morgen sprechen wir über die Generationen Y und Z – hier geht der Trend ganz klar zu Style und Event. Wir müssen weg von der stupiden Zimmervermietung hin zu etwas Außergewöhnlichem gehen. Auf der einen Seite ist der Trend zum günstigen Preis sichtbar, die Low-Budget-Hotels profitieren hier. Auf der anderen Seite ist momentan so viel Geld im Umlauf wie noch nie – damit wird auch Luxus von denen nachgefragt, die gerne großzügig und angenehm in einem Wohlfühlambiente logieren. In der Stadt sind die Bedürfnisse anders als in der Ferienhotellerie. Welche Herausforderungen stellt Berlin im Speziellen an Sie? Berlin ist eine Herausforderung für jeden Hotelier. Auf der einen Seite sind wir in einer tollen Stadt, auf der anderen Seite herrscht Unternehmensporträt Das Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz liegt direkt gegenüber dem Berliner Fernsehturm und ist mit 150 Metern das höchste Gebäude der Hauptstadt. Das modern designte Viersterne-Superior-Hotel verfügt auf 37 Etagen über 1.012 Gästezimmer verschiedener Kategorien sowie Suiten. Zu den besonderen Einrichtungen des Hauptstadthotels gehören die Gastronomiewelt „Spagos“, wo Speisen im euro-kalifornischen Stil in einer offenen Showküche zubereitet werden, eine Dachterrasse in der 40. Etage sowie das Forum für zeitgenössische Kunst „art place berlin“. Für Tagungen verfügt das Businesshotel über elf variable Veranstaltungsräume mit Tageslicht – inklusive eines Ballsaals für bis zu 350 Personen. Was trifft auf Sie zu …? Private Pension oder Fünfsternehotel? Lifestyle Nur Frühstück oder Vollpension? Frühstück Neues oder Altbewährtes? Neues Urlaubspostkarte oder SMS? Instagram oder WhatsApp Risikofreudig oder solide? Nichts von beidem, die Begriffe verbinde ich nur mit dem Aktienmarkt Jürgen Gangl BERLIN TO GO 41

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