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Berlin to go - Ausgabe 2.2015

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C/O BERLIN – DIE

C/O BERLIN – DIE GESCHICHTE DAHINTER Im wiedereröffneten Amerika Haus zeigt das Ausstellungshaus mit Kultstatus Legenden und Ikonen der Fotografie C/O Berlin ist ein Ausstellungshaus für Fotografie in Berlin, das sich innerhalb von nur 15 Jahren von einer spontanen Initiative – getragen vom bürgerlichen Engagement des Fotografen Stephan Erfurt, des Designers Marc Naroska und des Architekten Ingo Pott – zu einem erfolgreichen Ausstellungshaus mit hoher öffentlicher Aufmerksamkeit entwickelt hat. Da es in Berlin von staatlicher Seite keine Kulturinstitution gab, in der Fotografien in großem Stil präsentiert wurden, beschlossen die drei Gründer, einen privaten Ausstellungsort für Fotokunst unabhängig von institutionellen Strukturen zu etablieren. Kennengelernt haben sich Erfurt, Naroska und Pott 1999 im Rahmen einer Fotoserie für den Reichstagsneubau. Als Gruppe C/O zeigten sie drei Monate lang im Jahr 2000 eine Retrospektive der Fotoagentur Magnum im ehemaligen Postfuhramt in Mitte. Diesem Standort ist auch der postalische Bezug des Namens zu verdanken. Die Postabkürzung c/o („care of“) steht für örtlich Ungebundene ohne eigenen Briefkasten, was die jungen Ausstellungsmacher im gewissen Sinne auch waren, und dies zudem noch als Gast in einer Postinstitution. Aufgrund des Publikumserfolgs – insgesamt 30.000 Besucher – entschlossen sich die drei Ausstellungsmacher, die spontane Initiative weiterzuführen, um eine Institution zur Förderung der Fotografie zu schaffen, die ohne Rücksicht auf und unabhängig von kommerziellen Eigeninteressen arbeitet. C/O Berlin präsentierte in den folgenden Jahren eine Fülle von Ausstellungen, die das Who’s Who der Fotografiegeschichte versammelten – unter anderem René Burri, Anton Corbijn, Peter Lindbergh, Bettina Rheims, Larry Clark, Nan Goldin und Martin Parr. Als es 2008 im Zuge der Finanzkrise auch für C/O wirtschaftlich schwierig wurde und für andere sicher hier Schluss gewesen wäre, bewiesen die Ausstellungsmacher, dass sie für ihre Vision auch neue Wege gehen können. Mit der Hilfe von Freunden und Bekannten – quasi als frühe Form des Crowdfunding – konnte die ursprüngliche Idee eines internationalen Ortes für Fotografie in Berlin trotzdem verwirklicht werden. Als dann 2009 Annie Leibowitz ihre große Retrospektive C/O Berlin als einzige Station in Deutschland anvertraute, wurde das private Ausstellungshaus endgültig zum international bekannten Publikumsmagneten und auch wirtschaftlich immer erfolgreicher. 2012 wurde das Postfuhramt verkauft – und C/O Berlin benötigte dringend eine neue Location. Auf der Suche nach einem zukünftigen Ausstellungsort wurden über 70 Berliner Orte angeschaut, bis man am 12.12.12 den Mietvertrag für das Amerika Haus unterschrieb. Im Jahr 2014 ist C/O Berlin dann vom alten Postfuhramt in der Oranienburger Straße in das geschichtsträchtige Amerika Haus am Bahnhof Zoo gezogen. Das von Bruno Grimmek entworfene Haus ist ein architektonisches Kleinod aus den 1950er­Jahren, das wechselvolle Jahre der deutsch­amerikanischen Beziehungen erlebte und nach der Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft am Fotos: C/O Berlin/David von Becker 60 BERLIN TO GO

EMPFEHLUNG Brandenburger Tor im Jahr 2006 in einen Dornröschenschlaf fiel. Nach einer umfangreichen Sanierung, deren Finanzierung sich das Land Berlin und C/O Berlin teilten, eröffnete C/O Berlin am 30. Oktober 2014 seine Ausstellungsaktivitäten in den neuen Räumen in der Hardenbergstraße. Damit ist eine der namhaftesten Foto- und Kunstinstitutionen in das Herz der City-West gekommen. Als Ausstellungshaus für Fotografie zeigt C/O Berlin nicht nur Werke renommierter Künstler, sondern organisiert über die 2013 gegründete Stiftung auch Veranstaltungen, fördert junge Talente und begleitet Kinder und Jugendliche in Workshops auf visuellen Entdeckungsreisen durch die aktuelle Bildkultur. Am 15. Juli startete die Berlin-Partner-KulTour als Weiterentwicklung der „Berliner Bühnenwochen“ mit einer Auftaktveranstaltung im C/O Berlin begleitet von Tim Renner. Der Staatssekretär betonte die Anziehungskraft Berlins als Kreativmetropole und die daraus resultierende Wirtschaftskraft. „Berlin lebt von seinem kreativen Potenzial. C/O Berlin im Amerika Haus in der Hardenbergstraße. Orte wie das C/O Berlin prägen das Bild dieser Stadt“, so Renner. Rund 17 Mrd. Euro setzt Berlins Kreativwirtschaft jährlich um. at Anzeige CARGO!BIKE MIT 850085 OHNE CO 2

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