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Berlin to go - Ausgabe 2.2015

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POINT OF VIEW FAKTEN:

POINT OF VIEW FAKTEN: Einwohner: 296.475 Fläche: 10.261 ha Unternehmen: 13.689 WO SICH GEGENSÄTZE ANZIEHEN Steglitz-Zehlendorf gilt als „Grüne Perle“ im Südwesten der Hauptstadt und hat mit der Freien Universität, der Schloßstraße, dem Botanischen Garten sowie weiteren Highlights viel zu bieten Sattes Grün, so weit das Auge reicht, historische und zeitgenössische Architektur, aber auch die günstigen Anbindungen an den Schienenverkehr und das Berliner Autobahnnetz machen Steglitz-Zehlendorf zu einem attraktiven Standort. Dabei zeichnet sich der Bezirk durch eine spannende Mischung aus Tradition und Fortschritt aus: Baudenkmäler und moderne Einkaufszentren, Familienbetriebe und eine lebendige Wissenschaftslandschaft – dieser Bezirk vereint Unterschiedliches zu etwas Einzigartigem. Zudem ist Steglitz-Zehlendorf ein über Jahrzehnte gewachsener Life-Sciences-Standort. In Lichterfelde befindet sich der Campus Benjamin Franklin der Charité-Universitätsmedizin Berlin, der gemeinsamen humanmedizinischen Fakultät von Humboldt-Universität und der Freien Universi tät. Insgesamt gibt es im Bezirk 19 Kliniken, darunter eine Spezialklinik für minimal-invasive Chirurgie, 29 Institute und Forschungseinrichtungen sowie über 40 produzierende und entwickelnde Unternehmen in der Medizintechnik, Pharmazie und Biotechnologie. Das „deutsche Oxford“ – Exzellenz mit Tradition Die in 1948 gegründete Freie Universität (FU) Berlin ist eine von elf Universitäten im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes. Über 28.000 Studierende und ca. 4.300 Doktoranden lernen und forschen aktuell in mehr als 150 Studiengängen auf dem Campus in Dahlem, der Anfang des 20. Jahrhunderts ursprünglich als „deutsches Oxford“ konzipiert wurde. Die Exzellenz zeigt sich in beeindruckender Weise auch in den Würdigungen der Forschungsergebnisse mit mehreren Nobelpreisen. Folgende Nobelpreisträger/-innen waren an der FU Berlin bzw. den Vorgängerinstituten tätig: z.B. Max von Laue (Nobelpreis für Physik in 1918), Albert Einstein (für Physik in 1921), Gerhard Ertl (Nobelpreis für Chemie 2007) oder Herta Müller (für Literatur in 2009). Junge und etablierte Unternehmen Technologieorientierte Spin-offs treffen auf innovative Mittelständler: In Steglitz-Zehlendorf sind Ausgründungen aus der FU, der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung sowie der Max-Planck-Gesellschaft (u.a. Erdmann Technologies, Grasse Zur, Alacris Theranostics) ebenso zu Hause wie langjährig tätige Industrie- und Familienunternehmen (BOGEN Electronic, KNAUER, Knick Elektronische Messgeräte). Mit dem IMD Institut für Medizinische Diagnostik, das Labordienstleistungen und Analysen für Arztpraxen und Patienten erbringt, ist zudem der Marktführer in der Labordiagnostik in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern im Bezirk ansässig. Life Science Day und Technologie- und Gründungszentrum (TGZ) Bereits zum fünften Mal findet am 15. Oktober in den Räumlichkeiten der Freien Universität (Henry-Ford-Bau) der vom Bezirk und dem Regionalmanagement Südwest initiierte „Life Science Day“ statt. Er wird inhaltlich unter dem Motto „Zukunft Altersmedizin“ stehen. Im Rahmen einer Fachtagung mit Foren und einer Podiumsdiskussion kommen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um aktuelle Entwicklungen aus der medizinischen Forschung sowie Anwendungen und Beispiele aus der Praxis zu erörtern: www.lifescienceday.de. Übrigens, die enorme Gründungsdynamik im Umfeld der FU Berlin haben Bezirk und das Regionalmanagement schon vor Jahren dazu bewogen, sich für die Errichtung eines Technologie- und Gründungszentrum (TGZ) stark zu machen. Das TGZ soll nach den derzeitigen Planungen ab 2018 bzw. 2020 seine Pforten für technologieorientierte Firmen auf dem ehemaligen Areal des „US Hospitals“ in der Fabeckstraße 60-62 öffnen. 54 BERLIN TO GO

POINT OF VIEW DAHLEM STEGLITZ Standortvorteile auf einen Blick • Wirtschaftsfreundlicher und forschungsnaher Standort • Bedeutender Life-Sciences-Standort mit Kliniken, Instituten, produzierenden und entwickelnden Unternehmen • 77 ha großes historisches Gewerbeareal mit 170 Firmen • Botanischer Garten mit dem höchsten Gewächshaus der Welt und 42 ha Gesamtfläche • Strandbad Wannsee und weitere innerstädtische Seen sowie zahlreiche Grünflächen zur Naherholung WANNSEE NIKOLASSEE ZEHLENDORF LICHTERFELDE LANK- WITZ Hidden Champion Implantate für die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer- Gesichtschirurgie, Plastische Chirurgie, Gastroenterologie, Pulmologie und Thoraxchirurgie sind die Expertise der bess-Unternehmensgruppe am Standort Zehlendorf. 1988 als mittelständisches, inhabergeführtes Familienunternehmen im von der Mauer eingeschlossenen Berlin gegründet, war die bess medizintechnik gmbh lokale Repräsentanz global tätiger Unternehmen der Medizin. Nach der Wiedervereinigung wurden das Vertriebsgebiet auf ganz Deutschland ausgeweitet und Eigenentwicklungen produziert, deren Kennzeichen Einfachheit, Benutzerfreundlichkeit und Patientenverträglichkeit sind. Hierzu ist das Unternehmen im ständigen Gespräch mit Ärzten, Patienten, Wissenschaftlern und Spezialisten in Klinik und Industrie und exportiert heute weltweit. Unternehmensservice anschaulich Ob Metallfassaden für das E-Werk, Rolltreppenverkleidungen aus Messing für den „Boulevard Berlin“ oder eine Sonderkonstruktion für das Dach des Reichstagsgebäudes – wenn es um den Bau von hochwertigen Metallfassaden und -bedachungen sowie die Zulieferung einfacher bis hochkomplexer Blechbauteile geht, ist man bei der Fima Karl Dieringer mit Sitz in Steglitz an der richtigen Adresse. Hier werden Einzelteile bis Großserien gestanzt, geschnitten und gewalzt sowie Fassadenbleche und Metallbedachungen profiliert. Das inhabergeführte Unternehmen wurde ursprünglich 1903 als Klempnerei in Berlin-Kreuzberg gegründet. Von Christopher Kern wird es bereits in der vierten Familiengeneration fortgeführt. Zu den namhaften Firmenkunden zählen u.a. das Bundeskanzleramt, das Ritz Carlton oder die Berliner Philharmonie. 2006 und 2009 wurde Karl Dieringer mit dem Deutschen Architektur- und Fassadenpreis ausgezeichnet. In den vergangenen drei Jahren ist am Standort Nicolaistraße ein hochinnovativer Produktionsbetrieb entstanden – mit einem eigenen Fräsbearbeitungszentrum und der größten Abkantpresse in der Region. Berlin Partner hat die Firma Dieringer bei der Expansion begleitet und konkret beim Behördenmanagement, bei Förder- und Finanzierungsfragen sowie beim Immobilienthema unterstützt. Fotos: FU Berlin: Bernd Wannenmacher; Wannsee & am Schlachtensee: Katja Xenikis – Fotolia.com; Campus Benjamin Franklin: iStock/ZWEID BERLIN TO GO 55

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