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Berlin to go - Ausgabe 2.2015

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DISKURS DER „BERLIN-EFFEKT“ Peter Albiez lenkt seit März dieses Jahres die Geschicke von Pfizer Deutschland – Der Konzern schätzt die Hauptstadt vor allem aufgrund ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur Vernetzung „Berlin ist the place to be“, sagt Peter Albiez. Nicht nur als passionierter Radfahrer, sondern auch aufgrund der wirtschaftlichen Möglichkeiten liebt der Pfizer­Deutschland­ Chef die Bewegung in der und um die Stadt. Berlin verändert sich täglich, ja man könnte meinen fast stündlich, und genau diese Dynamik nutzt das Unternehmen Pfizer. 2008 zog Pfizer von Karlsruhe nach Berlin, baute hier den viertgrößten Pfizer­Standort weltweit und den größten in Europa auf. Eine weitreichende Entscheidung. „Rückblickend die richtige Entscheidung“, sagt Peter Albiez. Seit dem 1. März dieses Jahres ist er neuer Vorsitzender der Geschäftsführung. Das Unternehmen selbst kennt Albiez schon weitaus länger, bereits 1996 startete der studierte Biologe seine Karriere bei Pfizer als Pharmaberater. Damals befand sich die Deutschlandzentrale noch am Standort in Karlsruhe. Heute agiert er mit seinem Team von rund 700 Mitarbeitern aus der Hauptstadt heraus. „Wir haben von dem Wechsel nach Berlin profitiert“, resümiert Albiez. Denn Berlin stehe nicht nur im globalen Wettbewerb gut dar, auch die Nähe zu den hiesigen Forschungseinrichtungen sei ein Argument für den Standortwechsel gewesen. Da das Unternehmen selbst keine eigene Forschung vor Ort habe, sei man im Gegenzug eng mit den Berliner Forschungszentren verzahnt – zum Beispiel mit der Charité oder dem Deutschen Rheumazentrum. Gleiches gilt für die Biotech­ Szene. „Was Berlin auszeichnet, ist die Bandbreite an medizinischen Einrichtungen“, sagt Peter Albiez. Standortwechsel, das bedeutet nicht automatisch Paradigmenwechsel, aber neue Perspektiven nimmt Pfizer von Berlin durchaus ein, setzt zum Beispiel auf Innovationen, die von den zahlreichen Startups ausgehen. Gerade bei der verstärkten Auseinandersetzung mit der Digitalisierung der Gesellschaft knüpft Pfizer an, will verstehen, was Startups antreibt Die Pfizer-Zentrale in Berlin am Potsdamer Platz. 14 BERLIN TO GO

DISKURS Foto: Pfizer und was ihnen wichtig ist. Kollaborationen ausbauen und in diese zu investieren ist ein Gedanke von Pfizer. Denn vor allem Health­IT stellt neue Anforderungen an den Pharmakonzern. „Die Digitalisierung wird die Gesellschaft und die Medizin insgesamt verändern. Viele Möglichkeiten werden entstehen, die Menschen helfen werden, ihre Erkrankungen individueller und zielgerichteter überwinden zu können. Das wollen wir mitgestalten“, so Albiez. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen daran, welche Angebote aus den zahlreichen heute schon vorliegenden digitalen Patientendaten gemacht werden können „In diesem Punkt sind uns die Skandinavier voraus, vor allem was die rechtliche Situation und die Akzeptanz in der Bevölkerung betrifft“, betont Peter Albiez. Ziel muss es sein, auf Daten zugreifen zu können, damit Therapien zielgesicherter und nachhaltiger gestaltet und das Nebenwirkungsprofil noch günstiger ausgesteuert werden kann. Der Datenschutz muss dabei stets respektiert werden. „Was wir für die Zukunft noch ausbauen wollen, sind Plattformen, bei denen wir uns stärker mit anderen Unternehmen, beispielweise Startups, vernetzen können, auch auf internationaler Ebene. Eine Herausforderung, der sich Pfizer stellt.“ Berlin zieht Fachkräfte an Doch auch innerhalb des Konzerns muss sich der Berliner Standort behaupten, um Ressourcen und die besten Möglichkeiten für Mitarbeiter zu generieren. Hier gilt es, das Innovationspotenzial Deutschlands noch stärker sichtbar zu machen. „Auch dafür ist es wichtig, dass wir weitere Kollaborationen knüpfen, diese stärken und ausbauen“, betont Albiez. Eine Karte spielt die deutsche Konzernniederlassung dabei übrigens sehr gerne aus: Berlin als attraktiven Standort für die Mitarbeiter. Fachkräfte und hochqualifiziertes Personal kommen gerne hierher. Denn die Stadt zieht durch ihr offenes und internationales Setting talentierte Mitarbeiter aus der ganzen Welt an. Die Unternehmenszentrale nahe des Potsdamer Platzes und damit mitten im Herzen von Berlin versprüht eine besondere Anziehungskraft. „Für uns ist das klasse, wir gewinnen auf diese Weise Top­Leute für unser Unternehmen“, freut sich Peter Albiez über den „Berlin­Effekt“. gsk Pfizer – Zahlen, Daten, Fakten • Mehr als 10.000 Forscher • Rund 80.000 Mitarbeiter weltweit • Die weltweit bekanntesten rezeptfreien Produkte: ThermaCare, VitaSprint und Centrum. • Schwerpunkte der Forschung: Krebserkrankungen, Schmerz, Entzündungskrankheiten und Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Impfstoffe. • In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit mehr als 2.000 Mitarbeiter an drei Standorten: Berlin, Freiburg und Karlsruhe. In der Unternehmenszentrale von Pfizer Deutschland in Berlin sitzen die Bereiche Humanarznei mittel und Consumer Healthcare. Außerdem steuert Pfizer von Berlin aus die Krebssparte für Europa, Afrika, den Mittleren Osten sowie die Regionen Greater China und Asia-Pacific. BERLIN TO GO 15

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