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Ausbildung Gesundheit in Berlin und Brandenburg

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Ausbildungstypen Ausbildungstypen Duales System: Betriebliche Berufsausbildung Die Berufsausbildung im Dualen System erfolgt im Betrieb und in der Berufsschule. Der Betrieb vermittelt den praktischen Teil der Ausbildung meist an drei bis vier Tagen in der Woche, den theoretischen Teil übernimmt die Berufsschule an den restlichen ein bis zwei Tagen. Die Auszubildenden erhalten während ihrer Ausbildung eine Ausbildungsvergütung, die von Beruf zu Beruf unterschiedlich ist. Für jeden anerkannten dualen Ausbildungsberuf gibt es eine Ausbildungsordnung, die vom Gesetzgeber bundesweit vorgegeben wird und die in allen Bundesländern gleich gilt. Die Berufsausbildung wird mit einer Abschlussprüfung vor dem Prüfungsausschuss der zuständigen Berufskammern, d.h. der Handwerkskammer, der Industrieund Handelskammer oder aber auch der Ärzte-, Zahnärzte- oder Apothekerkammer abgeschlossen. Für den Einstieg in eine betriebliche Berufsausbildung muss die allgemeine Schulpflicht (zehn Jahre) absolviert sein. Schulische Ausbildung Neben der dualen Berufsausbildung, bei der Ausbildungsverträge mit Betrieben geschlossen werden, gibt es besonders in der Gesundheitswirtschaft viele Ausbildungen, die in schulisch organisierten Ausbildungseinrichtungen stattfinden. Viele der sogenannten Gesundheitsfachberufe sind bundesweit einheitlich geregelt. Aber es gibt auch eine Reihe von schulischen Ausbildungen, für die die einzelnen Bundesländer zuständig sind. Die Ausbildungen finden an Oberstufenzentren (OSZ) und Schulen in freier Trägerschaft statt, die als Ausbildungsstätten staatlich anerkannt sind. Die Berufsausbildung wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen. Neben dem theoretischen und praktischen Unterricht gibt es einen praktischen Ausbildungsteil in Form von Praktika in Unternehmen sowie Einrichtungen im Gesundheitswesen. Die Schüler/innen erhalten in einigen schulischen Ausbildungsberufen eine Ausbildungsvergütung. Es gibt auch eine Reihe von schulischen Ausbildungen, bei denen von den Schülern ein Schulgeld bezahlt werden muss. In den Berufen, bei denen keine Ausbildungsvergütung gezahlt wird, können die Schüler für ihre Ausbildung eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) beantragen. 120

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