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Wirtschaftsmetropole Berlin

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20 Smart City

20 Smart City Berlin B erlin ist smart. Die Stadt ist ein Labor für all das, was wir für das urbane Leben im 21. Jahrhundert anstreben: effiziente Infrastruktur, informationelle Vernetzung, umweltverträgliche Mobilität, Kreativität und die Verbindung von hoher Produktivität mit hoher Lebensqualität. Dem Smart City Netzwerk Berlin gehören mehr als 100 Unternehmen, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen an. Gemeinsam wollen sie Berlin an die Spitze der intelligent vernetzten europäischen Städte bringen. Neben dem Bürgernutzen sind dabei Klimaschutz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit von besonderer Bedeutung. Die Schaffung organisatorischer Rahmenbedingungen sowie die Vernetzung von Entscheidungsprozessen in den Städten sind Voraussetzungen für die Etablierung smarter Technologien. Autonom fahren. Seit Januar 2018 werden an zwei Standorten der Charité – Universitätsmedizin Berlin in einem Pilotprojekt automatisierte Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb eingesetzt. Das Klinikgelände bietet aufgrund einer vielfältigen Nutzung durch Passanten (Mitarbeiter, Studenten, Patienten, Besucher), Fahrzeuge und Fahrräder ein ideales Testgelände. Auch in weiteren Testgebieten wird autonomes Fahren im Stadtverkehr erprobt und erforscht. www.smart-city-berlin.de Lastenrad statt Lieferwagen. In Berlin werden jährlich über 400.000 Pakete zugestellt, 2500 Lieferwagen sind dafür ständig unterwegs. Für Umwelt und Verkehr wäre eine Auslieferung mit Lastenrädern von gleichmäßig über die Stadt verteilten Mikro-Depots aus sehr viel besser. Im Projekt KoMoDo wird genau das im Bezirk Prenzlauer Berg derzeit erprobt. Offene Daten sind der Schlüssel zur digitalen Stadt: Sie stellen die Grundlage für innovative Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle dar. Deshalb bietet Berlin auf dem Portal Open Data Berlin Zugang zu einer Vielzahl von Datensätzen – von Fahrplandaten über Baumbestand und Energieverbrauch bis hin zu Umsatzzahlen des Einzelhandels. Energie intelligent nutzen. Mit dem Projekt WindNODE steht Berlin gemeinsam mit den ostdeutschen Ländern im Mittelpunkt der Energiewende. Als Pionier SMARTE INNOVATIONEN AUS BERLIN Koordination beim Graben 15 Meter unter dem Potsdamer Platz Unterhalb des Einkaufszentrums Potsdamer Platz Arkaden verbirgt sich in 15 Metern Tiefe ein Versorgungszentrum. Täglich kommen hier etwa 180 Lkw an den 14 Rampen an und beliefern die Geschäfte am Potsdamer Platz. Insgesamt erstrecken sich die Versorgungsgänge über fünf Kilometer. Auch die Abfallentsorgung durch das Recyclingunternehmen ALBA läuft verborgen im Untergrund. Dabei werden insgesamt 13 verschiedene Abfallsorten getrennt, sodass nur sortenreine Reststoffe das Versorgungszentrum verlassen. Neue Ideen für die Infrastruktur Seit 2016 betreiben die großen Berliner Infrastrukturunternehmen - Wasserbetriebe, Stadtreinigung, Verkehrsbetriebe und Strom- und Wärmenetzbetreiber - das InfraLab Berlin. Das InfraLab ist ein langfristiges Co-Working & Co-Creation Projekt, in dem Startups, aber auch Ideengeber aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft, ihre Vorstellungen für die Stadt der Zukunft in Zusammenarbeit mit den Infrastrukturbetreibern weiterentwickeln und erproben können. infralab.berlin Berlin wächst und daher wird in Berlin viel gebaut und das Leitungsnetz für Strom, Wasser, Wärme und Gas ständig erweitert und erneuert. Das Onlineportal infrest sorgt dafür, dass Ver- und Entsorger, Bauplaner, Bauherren und Behörden den Überblick haben und alle Bautätigkeiten einfach koordinieren können. infrest.de

Wirtschaftsmetropole – Lösungen 1 für erneuerbare Energien erfüllt die Wind- NODE-Region mit über 50 Prozent erneuerbarem Strom am Verbrauch schon heute die Ausbauziele der Bundesregierung für das Jahr 2025. WindNODE will den Beweis erbringen, dass die Energiewende technologisch und ökonomisch erfolgreich sein kann. Dafür müssen Erzeugung und Verbrauch durch intelligente Vernetzung über ein „Internet der Energie“ hochflexibel und optimal synchronisiert werden. Wichtige Elemente sind neben einer leistungsfähigen IKT-Plattform flexible Energienutzer wie Kühlhäuser, Wärmespeicher oder Elektrofahrzeuge und Smart-Home-Anwendungen. Ob Startups oder Global Player: In Berlins Unternehmen arbeiten viele kreative Köpfe an Lösungen für die Stadt von morgen. Der digitale Wandel ist in vollem Gange und Berlin ist der richtige Ort, um von hier aus den Sprung ins nächste technologische Zeitalter zu machen. Michael Müller Regierender Bürgermeister von Berlin Aus Biomüll wird Biogas Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe folgen dem Ideal der Kreislaufwirtschaft. Ein Beispiel: Abgeholter Bioabfall wird in einer Vergärungsanlage zu Biogas aufbereitet. Damit werden BSR-Fahrzeuge betankt und sammeln weiteren Müll ein. So werden jährlich rund 2,5 Millionen Liter Diesel eingespart. Nicht genutzter Abfall wird an Garten- und Landschaftsbetriebe weitergegeben oder in der Landwirtschaft genutzt. Mobil auf zwei Rädern Berlin ist großartig fürs Radund Rollerfahren. Und nie war es so einfach wie heute. Rund 20.000 Fahrräder und 1400 Elektroroller stehen überall in der Stadt zum Bike- und Scooter-Sharing bereit. Autos natürlich auch. Einfach aufsteigen und losfahren! Über die Free2Moove- App können mehr als 12 Angebote genutzt werden. free2move.com Smart durch die Stadt Die Live-Karte des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) zeigt im Browser die Echtzeitbewegungen aller öffentlichen Verkehrsmittel, aber auch den Standort freier Taxis sowie Car-Sharing-Autos verschiedener Anbieter und Bikes. Auch Verspä tungen werden angezeigt. Die Minuten erscheinen als Zahlen hinter den Liniennummern. vbb.de/livekarte Bilder: Thinkstock.de | iStock | RFarrarons, Vincent Mosch, Unternehmen, SPD Berlin

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