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Prävention und Gesundheitsförderung

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Überblick über Gesundheitsangebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren in Berlin-Brandenburg

Betriebliche

Betriebliche GesundheitsförderungBeispiele BetrieblicherGesundheitsförderungPrävention und Gesundheitsförderung in bestimmten Lebensbereichen74Alice Salomon Hochschule BerlinMit dem Projekt „Gesunde Lebens- und ArbeitsweltHochschule“ ist die Alice Salomon Hochschule bestrebt,die Organisation von Studium und Arbeit gesundheitsgerechtzu gestalten und gesundheitsgerechtesVerhalten zu fördern. Die Gesundheitsförderungwurde systematisch in Kooperation mit der TechnikerKrankenkasse und dem Zentrum für angewandte Gesundheitsförderungund Gesundheitswissenschaftenausgebaut und im Leitbild der Hochschule verankert.Befragungen der Mitarbeiter und Studenten zu„Stressfaktoren und Ressourcen“ führten zur Einführungvon Rückencoaching, Weiterbildungen zur kollegialenBeratung (Intervision), Nichtraucherkursen undweiteren Maßnahmen. Ziele der Maßnahmen sind dieStärkung und der Erhalt der Ressourcen und Kompetenzender unterschiedlichen Hochschulangehörigen.BASF SchwarzheideDie BASF Schwarzheide bietet mit ihrem betrieblichen„gesundfit“ Programm verschiedene Aktivitäten imSegment Prävention und Gesundheitsförderung an.Neben einer werksweiten Ernährungsaktion, an deraußer dem Werksärztlichen Dienst auch die Trägerder Betriebskrankenkasse und der Kantine beteiligtsind, gibt es verschiedene Angebote und Aktionen,die auf eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheitund des Gesundheitsbewusstseins der Beschäftigtenabzielen: eine allgemeine Vorsorgeuntersuchung mitBeratung durch Werksärzte im Hinblick auf LifestyleassoziierteErkrankungen oder spezielle Präventionsaktionenzur Darm- und Hautkrebsfrüherkennung.Das Hautkrebs-Screening ist Teil einer BASF-weitenGesundheitsaktion, deren weitere Bestandteile beruflicherund privater Sonnenschutz und betrieblicherHautschutz sind.Die Teilnahme ist freiwillig. Die Aktionen werden intensivkommuniziert. Es erfolgt eine Evaluierung derErgebnisse, die in einen betrieblichen ArbeitskreisGesundheit und in die betriebsweite Kommunikationeingeht, um möglichst viele Mitarbeiter motivierendfür zukünftige Initiativen anzusprechen.Ein betrieblicher Physiotherapeut der werksärztlichenAbteilung bietet Mitarbeiterinnen und Mitarbeiternjeder Einheit die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung,gezielte Gymnastik am Arbeitsplatz durchzuführen,einerseits um die Mitarbeiter zu aktivieren,eine aktive Pausengestaltung anzunehmen und selbstdurchzuführen, andererseits um muskulären Dysbalancenund damit späteren Erkrankungen des MuskelundSkelettapparates vorzubeugen.Weitere Aktivitäten sind physiotherapeutische Beratungzu ergonomischen Gesichtspunkten in Einheitenmit körperlicher Arbeit, kostenfreie Kursangeboteeines qualifizierten Rückenschullehrers, physiotherapeutischeIntervention um Wiedereingliederungennach langen Erkrankungen zu unterstützen, Seminarezur Gestaltung eines gesundheitsorientierten Führungsstils,Kurse zur Raucherentwöhnung, betrieblicheSportgruppen und –initiativen sowie Gesundheitstagefür Beschäftigte und separat für Auszubildende.Bezirksamt Tempelhof-SchönebergEs gilt, eher objektive Belastungen, wie Lärm, unerwünschteUnterbrechungen, Zeitdruck, ergonomischeUmgebungsbelastungen, aber auch Arbeitsplatzunsicherheitoder Angst vor Veränderungen zu minimieren,um sie nicht zu subjektiven, krank machendenFehlbeanspruchungen werden zu lassen. Schwerpunktdes betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)ist das Stärken von Gesundheitspotenzialen. Die Maßnahmenfördern die Identifikation mit der Arbeit, dieInformation über und Beteiligung an Entscheidungsprozessen,den Umgang mit Veränderungen, die Anerkennungund Wertschätzung guter Leistungen sowiedas Ermöglichen oder Erweitern von Entscheidungsspielräumenund entsprechendes Führungshandeln.Nach dem Motto „von den Daten zu den Taten“ wurdendie Ergebnisse einer Befragung der MitarbeiterInnenden Befragten zeitnah in Workshops präsentiert,intensiv hinterfragt und interpretiert, um darausMaßnahmen zur Unterstützung gesunder Arbeitsbe-Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg

Betriebliche Gesundheitsförderungdingungen abzuleiten. Das entstandene BGM umfasstin seinem ganzheitlichen Ansatz auch Beratung beiSuchtproblemen, Mobbing und Konflikten, Stress,Burnout und psychischen Problemen wie Depressionoder Ängsten. Eine weitere permanente Aufgabe ist,wegen der ständig stattfindenden Veränderungen,insbesondere Umstrukturierungen und Umzüge, dieergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze.Verhältnisorientierte Maßnahmen des BGM sind fürdie Zielgruppe kostenlos; ebenso Präventionsveranstaltungen,Fortbildungen und Einzelfallberatungen.Verhaltensorientierte Gesundheitskurse (z.B. Pilates,Wirbelsäulengymnastik), deren praktische Durchführungexterne Anbietende realisieren, bezahlenTeilnehmende selbst. Förderung erfolgt(e) durch dieAOK Nordost und die Gesellschaft für Betriebliche Gesundheitsförderung,durch die Unfallkasse Berlin, dieSenatsverwaltung für Inneres Berlin und die BarmerErsatzkasse.Qualitätskontrolle und Evaluation erfolgen interndurch Feedbackbögen, Transparenz und Berichtspflichtin Gremiensitzungen oder gegenüber derSenatsverwaltung für Inneres im Rahmen der Gesundheitsberichterstattungund durch Evaluationsbefragungund Veränderungsmessung. Das BGM Projektist Gewinner des CORPORATE HEALTH AWARD 2010im Bereich Öffentliche Verwaltung (Bundesministeriumfür Arbeit und Soziales, Initiative Neue Qualitätder Arbeit, Handelsblatt, TÜV SÜD Life Service u.a.:www.corporate-health-award.de)Charité – Universitätsmedizin BerlinDie betriebliche Gesundheitsförderung innerhalb derCharité beinhaltet Verhaltens- und Verhältnisprävention.Das Gesundheitsmanagement Team, welches amArbeitsmedizinische Zentrum angesiedelt ist, berät dieCharité Centren zu den Möglichkeiten, Aktivitäten derbetrieblichen Gesundheitsförderung einzuführen undzugehörige Prozesse im Arbeitsalltag zu verstetigen.Zu den Angeboten gehören: Deeskalationstraining fürMitarbeiterInnen in den Rettungsstellen, Beratung beider ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen,Führungskräftetrainings, Rückenprojekte und Kursezur gesunden Ernährung am Arbeitsplatz. WeitereSchwerpunkte liegen außerdem in der betrieblichenSuchtberatung und der Implementierung von Strukturenzum betrieblichen Eingliederungsmanagement.Betriebliches Eingliederungsmanagement richtetsich an Mitarbeiter, die länger oder häufiger kranksind, und deswegen am Arbeitsplatz mehr als 6 Wocheninnerhalb eines Jahreszeitraumes fehlen. UnterZustimmung und Beteiligung betroffener Personenwird versucht, die Möglichkeiten zu klären, wie dieArbeitsunfähigkeit möglichst überwunden wird undmit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeitvorgebeugt und der Arbeitsplatz erhaltenwerden kann.Prävention und Gesundheitsförderung in bestimmten Lebensbereichen75Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg

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