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Länderübergreifender Gesundheitsbericht Berlin-Brandenburg 2015

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68 Gesundheitsbericht Berlin-Brandenburg 2015 – Auswertung der Zugänge bei der Erwerbsminderungsrente Abbildung 37: Anteil der EM-Rentenzugänge nach ICD-Hauptgruppen in Berlin Psychische und Verhaltensstörungen Krankheiten des Kreislaufsystems Neubildungen (beispielsweise Tumore u. Ä.) Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde Krankheiten des Nervensystems Krankheiten des Atmungssystems Endokrine, Ernährungsund Stoffwechselkrankheiten Krankheiten des Verdauungssystems Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen 9,8% 10,0% 9,1% 10,1% 7,4% 6,7% 7,0% 6,9% 4,3% 4,5% 3,2% 3,2% 2,1% 1,9% 1,5% 2,0% 1,0% 0,9% 42,3% 40,2% 2013 2012 0% 10% 20% 30% 40% 50% Abbildung 38: Anteil der EM-Rentenzugänge nach ICD-Hauptgruppen in Brandenburg Psychische und Verhaltensstörungen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde Neubildungen (beispielsweise Tumore u. Ä.) Krankheiten des Kreislaufsystems Krankheiten des Nervensystems Krankheiten des Atmungssystems Krankheiten des Verdauungssystems Endokrine, Ernährungsund Stoffwechselkrankheiten Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen 4,3% 4,6% 2,6% 3,0% 2,1% 1,8% 2,1% 2,2% 1,9% 2,0% 12,6% 12,4% 12,3% 12,7% 12,2% 12,1% 11,8% 11,2% 26,4% 26,9% 2013 2012 0% 10% 20% 30% 40% 50% Quelle: IGES nach Daten der DRV Berlin-Brandenburg

Gesundheitsbericht Berlin-Brandenburg 2015 – Auswertung der Zugänge bei der Erwerbsminderungsrente 69 6.4 EM-Rentenzugänge nach Krankheitsarten In Abbildung 37 ist der Anteil der EM-Rentenzugänge nach ICD-Hauptgruppen für Berlin und in Abbildung 38 für Brandenburg dargestellt. Im Jahr 2013 wurden 42,3 Prozent aller Rentenzugänge in Berlin und 26,3 Prozent aller Renten zugänge in Brandenburg durch eine psychische Erkrankung verursacht. Am zweithäufigsten fand eine Frühberentung in Berlin aufgrund von einer Erkrankung des Kreislauf systems (2013: 9,8 Prozent) und in Brandenburg aufgrund einer Erkrankung des Muskel-Skelett-Systems (2013: 12,6 Prozent) statt. Neubildungen (wie z. B. bösartige Tumore) führten in Berlin am dritthäufigsten zu einer Frühberentung. In Brandenburg befinden sich Symptome und nicht näher klassifizierte Krankheitszustände auf Rang 3. Diese drei häufigsten Krankheitsarten decken in Berlin über 60 Prozent aller Diagnosen der Rentenzugänge ab. In Brandenburg verteilen sich die Ursachen breiter auf weitere Krankheitsgruppen, somit verbirgt sich hinter den Top 3 der Krankheitsarten nur die Hälfte aller Erkrankungen der Rentenzugänge. In der Gegenüberstellung der beiden Berichtsjahre zeigen sich kaum Unterschiede. Lediglich in Berlin ist eine leichte Zu nahme bei den psychischen Erkrankungen zu verzeichnen. Für eine detailliertere Betrachtung wurde die Verteilung der Rentenzugänge nach den Erkrankungsarten nach Geschlecht differenziert. So kann untersucht werden, ob Männer und Frauen gleichermaßen von bestimmen Krankheitsarten betroffen sind oder ob es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt. Unter den Neufrühberenteten in Berlin ist jeder dritte Mann (vgl. Abbildung 39) und fast jede zweite Frau (vgl. Abbildung 40) aufgrund einer psychischen Erkrankung nur noch eingeschränkt erwerbstätig. Auf Platz 2 folgt bei den Männern in Berlin eine Frühberentung aufgrund von Kreislauferkrankungen und bei den Frauen aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen war die dritthäufigste Ursache der EM- Berentung Neubildungen. Die relativen Häufigkeiten der einzelnen Krankheitsarten sind bei beiden Geschlechtern über den Berichtszeitraum nahezu konstant geblieben. Lediglich die psychischen Erkrankungen sind bei Frauen um 3,0 Prozentpunkte und bei Männern um 1,6 Prozentpunkte gestiegen. Des Weiteren ist bei Frauen in Berlin der Anteil der Neubildungen um 2,0 Prozentpunkte gesunken. Wie in Berlin so ist auch in Brandenburg bei beiden Geschlechtern die häufigste Ursache für die Frühberentung eine psychische Erkrankung. Bei den EM-Rentenzugängen betrifft das in 2012 und 2013 jeden fünften Mann und jede dritte Frau, wie aus Abbildung 41 und Abbildung 42 hervorgeht. Auf Rang 2 der Erwerbsminderungsursachen stehen bei den Männer Kreislauferkrankungen mit 14,2 Prozent in 2013. Bei den Frauen finden sich am zweithäufigsten Neubildungen. Davon betroffen waren im Jahr 2013 immerhin 11,7 Prozent der weiblichen Rentenzugänge in Brandenburg. Ähnlich häufig waren auch Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems als Ursache der Frühberentung. Im Vergleich zu 2012 ist die relative Häufigkeit von psychischen Erkrankungen im Jahre 2013 bei beiden Geschlechtern in Brandenburg geringfügig gesunken. Bei den Männern ist der Anteil der Neubildungen in 2013 leicht gestiegen.

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