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Jahresbericht 2018

Industrielle Produktion

Industrielle Produktion Die über 7000 Unternehmen der klassischen Branchen des produzierenden Gewerbes, darunter die Metall- und Elektroindustrie, der Maschinenbau, die chemische Industrie sowie die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, spielen eine wesentliche Rolle für die Hauptstadtregion. In Zusammenarbeit mit der dynamischen Startup-Szene sowie den sich stetig neu ansiedelnden Technologiezentren internationaler Konzerne sind die regionalen Industrie- unternehmen wesentlich an der Entwicklung von Spitzentechnologien „made in Germany“ beteiligt. Zusätzlich tragen die Akteure des produzierenden Gewerbes maßgeblich zu einer positiven Entwicklung der Infrastruktur in der Hauptstadt bei. Ein aktuelles Beispiel ist das Unternehmen Siemens, das sich jüngst für den Industriestandort Berlin entschieden hat, um hier in den kommenden Jahren das zukunftsweisende Projekt „Siemensstadt 2.0“ umzusetzen.

Das Unternehmen SUNON, größter chinesischer Büromöbelentwickler und -hersteller aus Hangzhou, investiert rund eine Million Euro in Berlin und startet mit zehn Mitarbeitern. Im Herbst 2018 eröffnete SUNON im Bezirk Mitte sein erstes europäisches Designzentrum. Berlin Partner begleitete die Ansiedlung des European R&D Centers. Weltweit hält SUNON über 420 Patente, ist in 108 Ländern vertreten und zählt unter anderem Alibaba, Tencent und Siemens zu seinen Kunden. € geplante 168,4 Mio. Investitionen 108.307 Beschäftigte in über 7000 Industriebetrieben, davon 732 mit mehr als 20 Beschäftigten kloeckner.i 57,3 % Exportquote kloeckner.i ist in Berlin das Group Center of Competence für Digitalisierung des traditionsreichen Konzerns Klöckner & Co. Im Zentrum der deutschen Startup-Szene treibt das Unternehmen alle Digitalisierungsprojekte und -initiativen von Klöckner & Co voran. Mit seiner Digitalisierungsstrategie zielt kloeckner.i darauf ab, die Liefer- und Leistungskette in der Stahlindustrie durch die digitale Vernetzung aller Marktteilnehmer effizienter zu machen. 25,2 Mrd. € Umsatz Durch seine hohe digitale Kompetenz ist kloeckner.i der bevorzugte Partner aus der Stahlindustrie für branchenübergreifende Projekte im Onlinehandel und in der Industrie 4.0. In Berlin arbeiten mittlerweile über 80 Mitarbeiter in den Bereichen Produktinnovation, Softwareentwicklung, Onlinemarketing und Business-Analytics. Das Unternehmen verbindet das Know-how eines internationalen Stahlhändlers mit dem digitalen Mindset eines Startups. So kommen die innovativen Arbeitsweisen aus der Startup-Szene verstärkt im gesamten Konzern zur Anwendung. Dazu findet ein intensiver Austausch zwischen der Digitalisierungstochter kloeckner.i und Mitarbeitern aus allen Landesgesellschaften statt. In einem gemeinsamen Projekt unterstützte Berlin Partner das Unternehmen bei der Vernetzung mit regionalen IoT-Hubs und Startups mit dem Ziel, neue Partnerschaften zu fördern. Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Bundesagentur für Arbeit, Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, IHK Berlin Eine Besonderheit Berlins: KMU sind aktiv in der Forschung und tragen 26,4 Prozent der FuE-Aufwendungen der Wirtschaft. Die Berliner Industrie erzielte 2017 eine Bruttowertschöpfung von 10,4 Milliarden Euro und trug damit rund 8,5 Prozent zur gesamten Wirtschaftsleistung in Berlin bei. 21

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