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Jahresbericht 2016

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Berliner Agentur für

Berliner Agentur für Elektromobilität eMO Berliner Agentur für Elektromobilität eMO Intelligente Mobilität für die Hauptstadt Das Jahr 2016 hat wie kein anderes gezeigt, dass der digitale und Mobilitätswandel volle Fahrt aufgenommen hat. Vor allem bei der neuen strategischen Ausrichtung der Automobilbauer ist dies deutlich zu erkennen: Die Zukunft der Mobilität wird vernetzt, automatisiert, geteilt und elektrisch sein. Daher ist es der Anspruch der Hauptstadtregion, die Schlüsselthemen einer nachhaltigen Mobilität, Fahrzeug-, Verkehrs- und Energiesysteme intelligent miteinander zu vernetzen und diese mit regionalen Akteuren zu besetzen. Die integrierte Anwendung innovativer Technologien an deren Schnittstellen ist ein entscheidendes Instrument für die industrielle Wertschöpfung am Wirtschaftsstandort Berlin. Seit 2015 beschäftigt sich eMO neben der Elektromobilität verstärkt mit den Themen Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung der Mobilität, wobei die technologieorientierte Projektentwicklung eine essenzielle Rolle einnimmt. Daher hat eMO auch die Initiative „Intelligente Mobilität“ in Berlin-Brandenburg ins Leben gerufen (siehe Seite 11). Smarte eMobility bei Autos und Bussen in Berlin 2016 endete nach vier Jahren das Internationale Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg. Die Ergebnisse aus vier Jahren Schaufenster wurden im April auf der „Ergebniskonferenz SCHAUFENSTER ELEKTROMOBILITÄT“ der Bundesregierung in Leipzig der Öffentlichkeit vorgestellt. Allein im Schaufenster Berlin-Brandenburg unterstützten mehr als 100 Unternehmen, wissenschaftliche und politische Einrichtungen in insgesamt 30 Kernprojekten die regionale Entwicklung der Elektromobilität. Mit dem erfolgreichen Abschluss der einzelnen Projekte konnten wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Elektromobilität gewonnen werden. Einige Anwendungen wurden nach Projektende in den Regelbetrieb übernommen, aus anderen wurden Folgeprojekte initiiert. Beispielhaft dafür steht das eBus-Projekt der BVG. Die BVG hat nach Projektende im September beschlossen, alle vier eBusse im regulären Busbetrieb der Linie 204 beizubehalten und alle Pkw im Fuhrpark auf Elektroantrieb umzustellen. 38 Elektromobilität eröffnet auch dem Güterverkehr neue Möglichkeiten und Potenziale. Beispielsweise durch die Realisierung des nächtlichen Lieferverkehrs im urbanen Raum und die Erschließung neuer Logistikkonzepte, die sich aufgrund des Wegfalls von Abgasen ergeben. Das Projekt KV-E-Chain „Die vollelektrische Lieferkette im Kombinierten Verkehr“ testete genau das aus. Ein Novum stellte dabei der Einsatz eines elektrischen Fahrzeugs mit Straßenzulassung und einer Gesamtmasse von bis zu 40 t dar. Auch nach Projektende wird die vollelektrische Transportkette auf dem Westhafen-Gelände fortgeführt. Projekte wie diese haben dazu beigetragen, dass die Hauptstadtregion heute das größte Praxislabor in Deutschland ist und exzellente Voraussetzungen für die weitere Entwicklung der nachhaltigen Mobilität bietet. Veranstaltungshighlights Auch 2016 fanden zahlreiche Aktivitäten im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei eMO statt. Darunter Großveranstaltungen wie die jährlich stattfindende Hauptstadtkonferenz Elektromobilität. Der weltweite Trend zu einer intelligenten, stadtverträglichen und umweltfreundlichen Mobilität verspricht große Potenziale für die wirtschaftliche Entwicklung Berlins. Doch wie smart ist die Hauptstadtregion bereits in der Mobilität? Wie kann automatisiertes Fahren sinnvoll in der Stadt integriert werden? Sind Daten das neue Öl? Bei der vierten Hauptstadtkonferenz Elektromobilität „Intelligente Mobilität für Berlin – digital. smart. elektrisch.“ der eMO diskutierten am 16. März mehr als 500 Teilnehmer im Berliner Rathaus über Elektromobilität als integralen Baustein der Smart City Berlin vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung. Bereits zum zweiten Mal gastierte die Formel E in der Hauptstadt. eMO war auch in diesem Jahr als Partner an Bord. Erstmals gab es an der Rennstrecke des Berlin ePrix ein eVillage. Das eVillage brachte Fans und lokale Akteure aus der Elektromobilitätsbranche zusammen. Zahlreiche eMO- Partner und Startups zeigten mit ihren Mobilitätskonzepten, wie sie sich am Standort Berlin-Brandenburg für die Weiterentwicklung der regionalen Elektromobilität engagieren. Wie bereits im Vorjahr lud die eMO-Wanderausstellung „Berlin elektrisiert“ die Fans ein, Elektromobilität im Berliner Alltag zu erleben, z. B. im öffentlichen Nahverkehr, im Carsharing, in der Warenbelieferung von Kaufhäusern und der Abfallentsorgung. Internationale Zusammenarbeit – Globally connected Beispielhaft für das Engagement der eMO auf EU-Ebene ist das EU-Projekt „eMOBILITY WORKS“, das seit 2014 von eMO als assoziierter Partner begleitet wurde. Im Rahmen des Projekts wurden rund 120 Ladestationen sowie rund 400 E-Fahrzeuge implementiert. Für 29 Gemeinden wurden maßgeschneiderte Aktionspläne entwickelt. Neben Eberswalde und Hohen Neuendorf in Brandenburg waren Iserlohn und europäische Kommunen, unter anderem aus Finnland und Spanien, involviert. eMOBILITY WORKS wurde im Rahmen des EU-Programms Horizon 2020 gefördert und im August 2016 erfolgreich abgeschlossen. Auch nach dem Projektende werden die Aktionspläne weiterverfolgt und die Integration von Elektromobilität in europäischen Kommunen und Unternehmen wird weiter vorangetrieben.

Fakten 2016 empfing eMO mehrere Delegationen aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland. Auf Veranstaltungen wie „Elektromobilität in China – Entwicklung und Marktchancen“ am 17. Juni 2016 in Berlin wurde die rasante Entwicklung der Elektromobilität in China thematisiert und zusammen mit Unternehmensvertretern aus Berlin und China diskutiert. Eingeladen hatten, wie schon bei der Erstveranstaltung 2015, die AHK Greater China Beijing, die IHK Berlin und eMO. Im Juni präsentierte eMO die Hauptstadtregion auf dem „Electric Vehicle Symposium – EVS“ mit einem Fachvortrag sowie auch im Rahmen der Ausstellung im German Pavillon. Die EVS ist das wichtigste Forum rund um den globalen Erfahrungsaustausch und Networking in der Elektromobilität. Neben eMO waren auch weitere Berliner Experten vom DLR, der TU Berlin und vom Reiner Lemoine Institut vertreten. Seit 1969 rotiert die EVS zwischen den Kontinenten Nordamerika, Europa und Asien und ist damit eine der weltweit etabliertesten Veranstaltungen für nachhaltige Mobilität. Elektromobilität in der Hauptstadtregion: • Mehr als 500 Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft aktiv • Derzeit rund 70 laufende Projekte, rund 50 weitere in Vorbereitung, rund 80 Projekte seit 2013 abgeschlossen • Im Jahr 2015 mehr als 300 neue Arbeitsplätze allein in Berlin Elektromobilität auf der Straße: • Über 770 öffentlich zugängliche Ladepunkte • Rund 3.500 Elektrofahrzeuge (Pkw und Nutzfahrzeuge) in Flotten und im Privatbesitz unterwegs • Elektrische Buslinie 204 zwischen den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Südkreuz Quelle: Berliner Agentur für Elektromobilität eMO Das Netzwerk der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO Premium-Partner Partner Yoove 39 Berliner Agentur für Elektromobilität eMO

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