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Inkubationsprogramme in der Energiewirtschaft

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Merkmale, Erfolgseinschätzungen und Gestaltungsansätze

18 3 Methodischer Ansatz

18 3 Methodischer Ansatz Dieser Studie liegt ein induktiver Forschungszugang zugrunde. Anhand von Befragungen und Recherchen wurden sowohl quantitative als auch qualitative Daten gewonnen. Die Erhebungsmethodik und das empirische Vorgehen lassen sich in eine Reihe von auf einander aufbauenden Schritten aufgliedern, welche in Abbildung 5 dargestellt sind. Im ersten Schritt wurde das in Deutschland für Start-ups verfügbare Angebot solcher Inkubationsprogramme ermittelt, deren Fokus auf den Bereich der Green Economy oder Energie ausgerichtet ist. Die Basis für diese Datenerhebung bildet eine ausgedehnte Webrecherche nach Stichworten wie „Inkubator“, „Accelerator“, „Förderprogramm“ oder „Start-up-Förderung“ in Verbindung mit Schlagwörtern wie „Energie“, „Green Economy“, „erneuerbare Energien“, „Energiewende“ oder „Nachhaltigkeit“. Auch publizierte Artikel, Top-Listen oder auf die Gründerszene ausgerichtete Portale liefern hierfür wertvolle Ansatzpunkte und Informationen. Namhafte Beispiele für derartige Start-up-Portale und -datenbanken sind F6S, AngelList, Gründerszene, StartingUp oder StartGreen. Um zu vermeiden, dass Förderprogramme mit abweichendem Fokus in die Untersuchung mit aufgenommen werden, da sie zufällig in der Schlagwortsuche mit aufgeführt wurden oder lediglich eine marginale Zahl an Start-ups aus dem Fokusfeld der „Green Economy“ in ihrem Portfolio führen, obwohl der branchenspezifische Schwerpunkt des Programms in anderen Wirtschaftssegmenten verankert ist, bedarf es zusätzlich in Schritt zwei einer nachträglichen Selektion der vorläufigen Auflistung der Programme. Daher müssen die für die Untersuchung dieser Studie relevanten Förderprogramme bestimmte Abgrenzungskriterien erfüllen. Hierzu zählt, dass: • Es sich bei den betrachteten Förderprogrammen um ein strukturiertes Programm von mindestens drei Monaten mit Finanzierungshilfe handelt. • Der aktive Programmstandort in Deutschland liegt. • Entweder mindestens ein Fokusfeld des Programms im Bereich der Green Economy oder Energie oder, falls keine spezifische Nennung von Fokusfeldern vorliegt, ein faktisches Portfolio an grünen Start-ups von mindestens zehn Prozent des Gesamtportfolios existieren. Nach der Selektion relevanter Programme wurde in einem dritten Schritt eine Analyse und Strukturierung des Förderprogrammangebots anhand von allgemeinen Basisdaten, Daten zum Geschäftsmodell und angebotenen Leistungen vorgenommen. Beispielhaft hierfür sind Informationen über den Programmtyp, Mitarbeiterzahlen, die Höhe der an geförderten Start-ups erworbenen Geschäftsanteile sowie Förderleistungen und -dauer. Aufbauend auf der daraus resultierenden Liste von Förderprogrammen wurden anschließend in einem vierten Schritt für jedes der Programme Start-ups ermittelt, die das jeweilige Förderprogramm bisher durchlaufen haben oder aktuell Förderungen daraus erhalten. In diesem Zuge wurden die Start-ups auch hinsichtlich ihrer Zugehörigkeit zu relevanten Fokusfeldern im Bereich Energie und der Green Economy analysiert, um Aussagen zu thematischen Entwicklungen in der Gründungslandschaft zu treffen. Hierbei wurden alle solche Fokusfelder erfasst, welche in der Abbildung 5: Struktur des empirischen Vorgehens Schritt 1: Schritt 2: Schritt 3: Schritt 4: Schritt 5: Webrecherche und Erfassung in Deutschland ansässiger Inkubationsprogramme mittels Stichwortsuche Selektion der Förderprogramme aus den Fokusfeldern Green Economy und Energie anhand von Abgrenzungskriterien Analyse und Vergleich der Programme allgemeinen Basisdaten, Daten zum Geschäftsmodell und angebotenen Leistungen Erfassung der Start-ups, die an Programmen teilgenommen haben. Einordnung der Start-ups in Fokusfelder Energie und Green Economy Befragung der Programmverantwortlichen sowie Start-ups mittels Fragebögen und Interviews Quelle: Eigene Darstellung

Inkubationsprogramme in der Energiewirtschaft 19 Unternehmenspräsentation als Kerngeschäft oder in einem klar erkennbaren und nennenswerten Nebengeschäft dargestellt sind. Bei Nebengeschäften besteht dann ein Beitrag für eine Green Economy, wenn die Produkte des Kerngeschäftes diese nicht konterkarieren. Ebenso wurde die Anzahl der Mitarbeiter auf Basis der Unternehmenspräsentation ermittelt. Im fünften und letzten Schritt wurden schließlich zwei verschiedene Fragebögen, jeweils eine Version für die verantwortlichen Ansprechpartner der Förderprogramme und eine Version für Start-ups, verschickt, um die aus der jeweiligen Perspektive relevanten Determinanten unternehmerischen Erfolgs, sowohl für Start-ups als auch für Förderprogramme, zu identifizieren. Im Rahmen dieser Befragung wurden zusätzlich auch ergänzende Telefoninterviews durchgeführt. Zusätzlich zu den Befragungen mittels Fragebogen der Förderprogramme und Start-ups wurden auch zwei gesonderte Interviews mit ehemaligen Teilnehmern von Inkubationsprogrammen durchgeführt, um einzelne Aspekte der Befragungsergebnisse vertiefend zu beleuchten. Für die Interviews wurden gezielt solche Start-ups ausgewählt, die an jeweils zwei Programmen teilgenommen haben, da sie über einen breiteren Erfahrungsschatz bzgl. Inkubationsprogrammen verfügen und verschiedene Programme vergleichen können. Die hieraus gewonnenen Informationen liefern erste Hinweise über die Unterschiede und Erfolgsfaktoren einer Programmteilnahme aus Sicht der Gründerteams. Auf Grundlage dieser Analyse können Aussagen über die Breite und Ausgestaltung des Förderangebots in Deutschland getroffen werden und die unterschiedlichen Anbieter unternehmerischer Förderung analysiert und miteinander verglichen werden. Ziel hierbei ist es, die Vielfalt verschiedener Ansätze aufzuzeigen und Elemente erfolgreicher Förderung zu identifizieren. Ziel ist es nicht, einen direkten Erfolgsvergleich der Programme zu erbringen. Im folgenden Kapitel werden diese Ergebnisse vorgestellt und diskutiert.

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