Aufrufe
vor 5 Jahren

Forschung für die Gesundheit

  • Text
  • Brandenburg
  • Berlin
  • Lebenswissenschaft
  • Forschung
  • Medizintechnik
  • Biotechnologie
Überblick über Einrichtungen und Scherpunkte der lebenswissenschaftlichen Forschung in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Die Charité – eines

Die Charité – eines der größten Universitätsklinika Europas 3D-Einrichtung für das Design funktionaler Moleküle am Zuse-Institut Berlin Universitäten Beuth Hochschule Berlin Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Charité – Universitätsmedizin Berlin Freie Universität Berlin Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin Humboldt-Universität zu Berlin Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane Technische Hochschule Wildau Technische Universität Berlin Universität Potsdam Forschungseinrichtungen BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Bernstein Center for Computational Neurosciences Berlin Berlin-Brandenburg Centrum für Regenerative Therapien (BCRT) Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG) BfR Bundesinstitut für Risikobewertung Deutsches Herzzentrum Berlin Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE) Deutsches Rheuma- Forschungszentrum Berlin Fraunhofer–Institut für Angewandte Polymerforschung IAP Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM Berlin-Brandenburg zählt zu den führenden europäischen Standorten in den Bereichen Biotechnologie, Medizintechnik und Pharma. Für viele Unternehmen, die in die Region gekommen sind oder hier gegründet wurden, ist die herausragende Wissenschaftslandschaft ein entscheidender Erfolgsfaktor. Lebenswissenschaftliche Forschung findet hier exzellent und in großer Breite und intensiver interdisziplinärer Vernetzung statt. Austausch und Zusammenarbeit erfolgen auf kurzem Wege – nicht nur zwischen verschiedenen Forschungseinrichtungen, sondern auch in vielfältiger Weise zwischen Industrie, Kliniken und akademischer Forschung. Herausragende Grundlagenforschung Bahnbrechende Innovationen gehen letztlich immer von der Grundlagenforschung aus. Diese ist in der Region auf höchstem Niveau vertreten. Hier ballen sich Institute der biomedizinischen Spitzenforschung. Im Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin arbeiten rund 70 unabhängige Forschergruppen in den vier Forschungsschwerpunkten Herz-Kreislauf »Nach 20 Jahren an Top-Hochschulen im Ausland bin ich nach Berlin-Brandenburg gekommen weil hier phantastische Entwicklungschancen bestehen. Die Max-Planck-Gesellschaft bietet Möglichkeiten, die es sonst weltweit nicht gibt. Die Bedingungen für die Ausgründung von Unternehmen sind ideal.« Prof. Dr. Peter Seeberger Direktor Max-Planck-Institut für Kolloid- und ­Grenzflächenforschung »Die universitäre Medizin versteht sich als signifikanter Motor für Innovation im Gesundheitssektor. Die Charité ist somit ein wichtiger Bestandteil der Berliner Gesundheitswirtschaft und auf enge Kooperation mit der Industrie ausgerichtet. Das wird dadurch unterstrichen, dass dies eines von zehn Unternehmenszielen der Charité ist.« Prof. Dr. Karl Max Einhäupl Vorstandsvorsitzender Charité – Universitätsmedizin Berlin Erkrankungen, Krebs, Funktionsstörungen des Nervensystems und Medizinische Systembiologie. Das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) verfügt über eine einzigartige Ausstattung und heraus ragende Kompetenz auf dem Gebiet der Signal transduktion, der Molekularen Genetik, der Strukturbiologie und der Chemischen Biologie. Das Max- Planck-Institut für molekulare Genetik ist führend in der systematischen Analyse von Genen und Genomen. Das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung hat einen besonderen Schwerpunkt in der Glykobiologie und speziell der auto matisierten Kohle hydrat-Synthese. Das Deutsche Rheuma- Forschungszentrum Berlin zählt zu den wichtigsten Einrichtungen in den Bereichen Immunologie, experimentelle Rheumatologie und Rheuma-Epidemiologie. Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) erforscht die molekularen Ur sachen ernährungsbedingter Erkrankungen. Viele weitere Einrichtungen zählen international zur Spitze. Starke Universitätsmedizin Mit der Charité als gemeinsamer Einrichtung der Freien Universität Berlin und der Humboldt-

Herausragende Wissenschaftslandschaft Forschungsschwerpunkte in Genomics, Systemmedizin, Glykobiologie, Regenerativer Medizin, RNA-Technologien, Imaging, biologisierter Medizintechnik, Versorgungsforschung und e-Health Führender deutscher Standort der Life Science-Industrie mit über 230 Biotech-, 300 Medtech- und 30 Pharmaunternehmen Sehr guter Zugang zu Fachkräften aufgrund der Vielzahl der Studien- und Ausbildungsangebote Enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft und interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Bereichen Biotech, Pharma, Medtech sowie Optik und IKT Am Institut für Biomaterialforschung des HZG werden Materialien für medizinische Technologien entwickelt. Ausgezeichnete Bedingungen für präklinische und klinische Forschung Universität, verfügt die Region über eines der größten Universitätsklinika Europas. Hier forschen, behandeln und lehren mehr als 4500 Ärzte und Wissenschaftler auf internationalem Spitzenniveau. Unter allen medizinischen Fakultäten in Deutschland ist die Charité die Einrichtung mit dem höchsten Drittmittelaufkommen sowie Spitzenreiter bei der Forschungsförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Dank zahlreicher Erfolge in der Exzellenzinitiative sowie bei anderen Forschungsförderverfahren der DFG, des Bundesforschungsministeriums sowie der EU verfügt sie über die meisten kooperativen Forschungsprojekte in der deutschen Universitätsmedizin. Schnelle Umsetzung in die klinische Praxis Die Region bietet optimale Voraussetzungen für die enge projektbezogene Zusammenarbeit zwischen Grundlagenforschern, Technologieentwicklern und klinischen Forschern. Hierzu wurden Translationseinrichtungen wie das Berlin-Brandenburg Centrum für Regene- »Innovationen für die Medizintechnik entstehen aus der engen, interdisziplinären Zusammenarbeit vieler Wissenschaftler. Berlin-Brandenburg bietet hier mit seinen Stärken u.a. in den Gebieten orthopädischer und kardiologischer Implantate, bildgebender und minimal-invasiver Verfahren, medizinischer Informations- und Kommunikationstechnik sowie Klinischer Forschung und Biotechnologie ausgezeichnete Bedingungen.« Prof. Dr.-Ing. Marc Kraft Leiter des Fachgebietes Medizintechnik TU Berlin »Ich bin 2008 als Doktorandin nach Berlin gekommen, weil mich die innovative Forschung und offene Atmosphäre am MDC begeistert haben. Der Standort bietet hervorragende Bedingungen für junge Menschen!« Nuria Cerdá-Esteban Wissenschaftliche Referentin Max Delbrück Centrum für Molekulare Medizin rative Therapien (BCRT) oder das Zentrum für Molekulare Diagnostik und Bioanalytik etabliert. Zu den weltweiten Spitzeneinrichtungen zählt das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG), in dem Wissenschaftler von Charité und MDC seit 2013 ihre Forschungsaktivitäten bündeln. Leitmotiv des BIG ist die Systemmedizin. Ziel ist die Weiterentwicklung und Integration der verschiedenen omics-Technologien unter Nutzung von Hochdurch satzmethoden, um Anwendungen für die personalisierte Medizin zu entwickeln. Angewandte Forschung und Technologieentwicklung Neben der biomedizinischen Forschung ist auch die Medizintechnik in der Hauptstadtregion ausgesprochen stark. Sie nutzt Erkenntnisse aus einer Vielzahl von Disziplinen und profitiert damit von den zahlreichen anwendungsorientiert technologisch ausgerichteten Einrichtungen, etwa den Fraunhofer-Instituten oder der Technischen Universität Berlin. Wichtige Impulse für e-Health Anwendungen kommen u.a. von Fraunhofer Fokus, Zuse- Institut Berlin und dem Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik. Forschungseinrichtungen (Fortsetzung) Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, Standort Potsdam/Golm Institut für Biomaterialforschung des Helmholtz- Zentrums Geesthacht (Teltow) Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam- Bornim (ATB) Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung Max-Planck-Institut für molekulare Genetik Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) Robert Koch-Institut Zuse-Institut Berlin (ZIB)

Publications in English

Publikationen auf deutsch