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Einrichtungsbefragung zur Situation in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg

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Einrichtungsbefragung in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg ⎜ 89 großen Beschäftigungsumfangs die Fluktuation eine deutliche Erhöhung der Arbeitskräftenachfrage erzeugt. 4.2.2 Arbeitskräfteangebot Deutlich sinkende Arbeitslosenzahlen Der Bestand an Arbeitslosen verweist auf aktuell nicht genutzte Gestaltungsspielräume des Arbeitsmarktes. Für die berufsspezifischen Arbeitslosenzahlen liegen Zeitreihen der Jahresdurchschnitte von 2007-2013 vor. Abgebildet wird der Zielberuf der arbeitslos gemeldeten Personen. Insgesamt weist der Beruf Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen auf (vgl. Abbildung 6). Abbildung 6: Bestand an Arbeitslosen im Zeitverlauf – Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen 1.200 1.036 1.000 800 709 600 400 200 509 402 511 296 412 348 260 264 0 2007 2008 2011 2012 2013 Berlin Brandenburg Quelle: Bundesagentur für Arbeit, eigene Darstellung 92 Die Mehrheit der arbeitslos gemeldeten Personen sind Frauen (ca. drei Viertel). Das korrespondiert mit der Beschäftigungssituation in diesem Beruf. Die arbeitslos gemeldeten Personen weisen gegenüber den Beschäftigten eine leicht günstigere Altersstruktur auf. Dennoch sind knapp 25 Prozent der arbeitslos gemeldeten Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen 50 Jahre und älter. 93 Die Zahlen zeigen, dass es trotz des deutlichen Rückgangs durchaus Möglichkeiten gibt, Arbeitskraftbedarfe aus der Klientel der arbeitslos gemeldeten Personen zu befriedigen. Zu bedenken ist jedoch, dass gerade bei den Helfertätigkeiten ein deutliches Mismatch zwischen nachgefragten und vorhandenen Kompetenzen besteht. Die Vermittlungsfähigkeit dürfte bei einer relevanten Anzahl an Arbeitssuchenden in diesem Tätigkeitsfeld eingeschränkt sein. 92 93 Aufgrund einer Umschlüsselung der Daten durch die Bundesagentur für Arbeit liegen keine verlässlichen Angaben für 2009 und 2010 vor. Der Anteil der über 50-Jährigen liegt in Brandenburg mit 27 Prozent relativ deutlich über den Anteilen in Berlin.

90 ⎜ Einrichtungsbefragung in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg Keine Ausbildungsaktivitäten in Berlin, steigende Ausbildungszahlen in Brandenburg Die Gesundheits- und Krankenpflegehilfe kann in Brandenburg vom quantitativen Bedeutungszuwachs der Ausbildung in den Gesundheitsberufen profitieren. Im Zeitraum zwischen 2005/2006 und 2012/2013 ist die Anzahl der Auszubildenden in Brandenburg bei starken Schwankungen – die sich im Wesentlichen durch Veränderungen in der Anzahl von durch die Bundesagentur für Arbeit finanzierten Qualifizierungen zurückführen lassen – um das Doppelte gestiegen (vgl. Abbildung 7). In Berlin werden Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen derzeit nicht ausgebildet. 94 Abbildung 7: Anzahl der Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe in Brandenburg im Zeitverlauf 300 250 240 200 150 129 128 100 64 65 94 74 95 50 0 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 Brandenburg Quelle: Landesamt für Statistik Berlin-Brandenburg Die jährlichen Absolventenzahlen fallen etwas niedriger aus. Während die Quoten der nicht erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse über die letzten Jahre verteilt bei ca. vier Prozent liegen, brechen immerhin in den letzten beiden Ausbildungsjahren 18 bzw. 20 Prozent eines Jahrgangs vorzeitig ihre Ausbildung ab. 4.2.3 Zukünftige Beschäftigungsentwicklung und Arbeitskräftenachfrage Stabile bis steigende Beschäftigungserwartung für die nächsten Jahre In der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe kann in Berlin und Brandenburg mit weiterem Beschäftigungswachstum gerechnet werden. Sowohl die Daten zu den jüngsten Bestandsveränderungen bei sozialversicherungspflichtig beschäftigten Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen (vgl. Tabelle 30) als auch die Ergebnisse der Online-Befragung weisen auf weiteres Beschäftigungswachstum hin. Zwischen 2011 und 2013 hat in den untersuchten Einrichtungen die Beschäftigung von Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen sowohl in Berlin als auch in Brandenburg zwar leicht abgenommen. Für den weiteren Verlauf 94 Vorgesehen ist jedoch der Start einer Ausbildung mit landesrechtlicher Anerkennung im Jahr 2015.

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