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Einrichtungsbefragung zur Situation in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg

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Einrichtungsbefragung in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg ⎜ 69 Hoher Frauenanteil und relativ geringe Teilzeitquote Der Anteil der Frauen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Gesundheits- und Krankenpflege betrug zum Stichtag 30.06.2013 ca. 85 Prozent. Zwischen den beiden Bundesländern differiert der Anteil der weiblichen Beschäftigten (vgl. Tabelle 21). Tabelle 21: Sv-pflichtige Beschäftigung nach Geschlecht am 30.06.2013 – Gesundheits- und Krankenpfleger/innen Davon Frauen Vergleich: Frauenanteil der Bundesland / Region Gesamt untersuchten Berufe in Anzahl Anteil in Prozent Prozent Berlin 31.494 26.189 83,2 79,9 Brandenburg 19.701 17.545 89,1 84,9 Berlin-Brandenburg 51.195 43.734 85,4 81,9 Quelle: Bundesagentur für Arbeit, eigene Darstellung Eine Begründung für den Unterschied zwischen beiden Bundesländern könnte darin liegen, dass die Rahmenbedingungen zur Bewältigung der familiären Situation in Brandenburg etwas günstiger sind als in Berlin. So betrug beispielsweise die Betreuungsquote der Kinder unter 3 Jahren am 01. März 2014 in Berlin 45,8 Prozent, in Brandenburg hingegen 58,2 Prozent. 72 Darüber hinaus dürften unterschiedliche Sozialstrukturen und das sehr breite Beschäftigungsangebot in Berlin dazu beitragen, dass in der Hauptstadt der Männeranteil in der Gesundheits- und Krankenpflege etwas höher liegt. Die Gesundheits- und Krankenpflege liegt bezüglich der Teilzeitbeschäftigung am unteren Ende der hier untersuchten Berufe. Auch bei der Betrachtung der Arbeitszeiten sind Unterschiede zwischen Berlin und Brandenburg festzustellen (vgl. Tabelle 22). Tabelle 22: Sv-pflichtige Beschäftigung nach Arbeitszeit am 30.06.2013 – Gesundheits- und Krankenpfleger/innen Bundesland / Region Gesamt Anzahl Davon Teilzeit Anteil in Prozent Vergleich: Teilzeitquote der untersuchten Berufe in Prozent Berlin 31.494 12.062 38,3 44,3 Brandenburg 19.701 6.954 35,3 46,2 Berlin-Brandenburg 51.195 19.016 37,1 45,1 Quelle: Bundesagentur für Arbeit, eigene Darstellung Sowohl hinsichtlich der Teilzeitbeschäftigung als auch in Bezug auf den Frauenanteil spielt es keine Rolle, auf welchem Anforderungsniveau (Fachkraft oder Spezialist) die Tätigkeit ausgeübt wird. Unterschiede gibt es aber bei der Betrachtung der Geschlechter. So sind 72 Pressemitteilung Nr. 313 des Statistischen Bundesamtes vom 04.09.2014.

70 ⎜ Einrichtungsbefragung in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg die Teilzeitquoten bei Männern sowohl in Berlin (26,8 Prozent) als auch in Brandenburg (18,4 Prozent) deutlich niedriger als die Teilzeitquote der Frauen. Günstige Altersstruktur der Beschäftigten, mit mittelfristig erkennbarem Ersatzbedarf Hinsichtlich der Zusammensetzung nach Alter zeigt sich folgendes Bild (vgl. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.): Tabelle 23: Sv-pflichtige Beschäftigte nach Alter am 30. Juni 2013 – Gesundheits- und Krankenpfleger/innen davon Bundesland / Region Gesamt Unter 35 Jahre 35 bis unter 50 Jahre 50 bis unter 55 Jahre 55 bis unter 60 Jahre 60 Jahre und älter Berlin 31.494 10.384 12.128 4.435 2.887 1.660 Brandenburg 19.701 6.650 7.768 2.734 1.731 818 Berlin-Brandenburg 51.195 17.034 19.896 7.169 4.617 2.478 Angaben in Prozent Berlin 100,0 33,0 38,5 14,1 9,2 5,3 Brandenburg 100,0 33,8 39,4 13,9 8,8 4,2 Berlin-Brandenburg 100,0 33,3 38,9 14,0 9,0 4,8 Vergleich: untersuchte Gesundheitsfachberufe gesamt 100,0 33,5 37,3 14,2 9,8 5,2 Quelle: Bundesagentur für Arbeit, eigene Darstellung, Rundungsfehler möglich Trotz der insgesamt günstigen Altersstruktur stehen die Einrichtungen (primär die Krankenhäuser) aufgrund der hohen Beschäftigtenzahlen in den nächsten Jahren vor der Herausforderung, einen relevanten Ersatzbedarf zu befriedigen. Verflechtungsbeziehungen zwischen Berlin und Brandenburg mit deutlicher Sogwirkung Berlins In der Gesundheits- und Krankenpflege besteht ein reger Fachkräfteaustausch zwischen Berlin und Brandenburg. Dieser Austausch geht sehr deutlich zulasten Brandenburgs. Von den in der Gesundheits- und Krankenpflege sozialversicherungspflichtig Beschäftigten kommen in Berlin rund 16 Prozent aus Brandenburg und in Brandenburg rund 3 Prozent aus Berlin. In absoluten Zahlen: Im Juni 2013 pendelten in dieser Tätigkeit rund 5.000 Brandenburger Fachkräfte nach Berlin und ca. 500 Berliner Fachkräfte nach Brandenburg. Auch zu anderen Bundesländern weist Berlin in der Gesundheits- und Krankenpflege positive Verflechtungsbeziehungen auf (vgl. Tabelle 24).

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